Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

25.01.2023
DBV-Erklärung: Versorgung mit Lebensmitteln sichern
Geflügel

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2023 verabschiedete das DBV-Präsidium eine Resolution zur sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Mit dieser Erklärung unterstreicht der Deutsche Bauernverband den inzwischen wieder wahrgenommenen hohen Stellenwert dieses Themas: „Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Um eine Versorgung der Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln zuverlässig sicherstellen zu können, sind entsprechende politische Rahmenbedingungen notwendig, aber auch stabile Lieferketten und die ausreichende Verfügbarkeit von Düngemitteln“, so DBV-Präsident Joachim Rukwied. Deutschland und die EU haben als agrarische Gunststandorte eine globale Mitverantwortung für die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln. Herausforderungen wie der Klimawandel und der Erhalt der Biodiversität müssten intelligent mit einer hochwertigen und nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung verbunden werden. In der Erklärung macht der DBV konkrete Vorschläge zum Erhalt und zur Förderung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Die Erklärung finden Sie unter

https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/pressemitteilungen/2023/KW_01_bis_KW_20/KW_04/Praesidiumserklaerung_zur_Ernaehrungssicherheit.pdf

20.01.2023
Rindermarkt: Deutschland führt weniger Rindfleisch ein
Milch und Rind

(AMI) Die nach Deutschland importierte Menge Rindfleisch ist im Zeitraum von Januar bis November 2022 gesunken. Rund 6,7 % weniger Rindfleisch wurde nach Deutschland transportiert. Die gesamten Einfuhren lagen bei 335.000 t.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind die Importe aus anderen EU-Staaten um 8,6 % gesunken. Dabei stammten etwa 87,7 % des eingeführten Rindfleischs aus der EU. Hauptlieferant waren die Niederlande, die rund ein Viertel des gesamten importierten Rindfleischs lieferten. Allerdings nahmen die Importe aus dem Nachbarland um fast ein Fünftel ab.

Anders ist die Situation mit den Einfuhren aus Drittländern. Diese sind im genannten Zeitraum um 13,2 % erhöht worden. Insbesondere aus südamerikanischen Staaten gelangt mehr Rindfleisch nach Deutschland. Dies hängt mit der Verwendung von Edelteilen aus Südamerika in der Gastronomie zusammen. Im Jahr 2021 waren aufgrund von Corona-Maßnahmen teilweise Kantinen und Restaurants geschlossen. Wegen der Verlagerung der Nachfrage vom Lebensmitteleinzelhandel zurück in die Gastronomie ist der Bedarf an Rindfleisch aus Südamerika 2022 deutlich höher ausgefallen.

20.01.2023
Zukunft der dt. Milchwirtschaft: 10-Punkte-Plan
Milch und Rind

(DBV) Die deutsche Milchwirtschaft will sich mit der Strategie 2030 klar zur Digitalisierung im Milchsektor positionieren. Ein 10-Punkte-Plan definiert dabei die zentralen Herausforderungen, denen die Akteure aus der Branche gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aktiv begegnen wollen. Der 10-Punkte-Plan ist hier zu finden: https://bit.ly/3ZOm43O

20.01.2023
Molkereiwirtschaft im Austausch mit DBV
Milch und Rind

(DBV) Vor Beginn der Internationalen Grünen Woche trafen sich die Spitzenvertreter der deutschen Molkereiwirtschaft zu einem Austausch mit dem DBV. In dem Gespräch betonten die Akteure, dass es vor allem verlässlicher politischer Rahmenbedingungen bedarf, um in einem unruhigen Umfeld auch in Zukunft die Versorgung mit heimischen Milchprodukten verlässlich gewährleisten zu können. Mit Blick auf die Tierhaltungskennzeichnung bestand Einigkeit darin, dass die staatliche Tierhaltungskennzeichnung die Inhalte und Organisation der bereits etablierten wirtschaftsgetragenen Systeme als mindestens gleichwertig anerkennen muss. Des Weiteren wurde zugestimmt, dass der transparente und ehrliche Dialog mit der Öffentlichkeit durch die Kommunikation der Initiative Milch lohnend ist.

20.01.2023
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Der saisonale Anstieg der Milchanlieferung setzt sich weiter fort. In der 1. KW wurden 1,6% mehr Milch im Vgl. zur Vorwoche angeliefert. Der Vorsprung zur Vorjahreslinie weitete sich damit auf 4,2 % aus. Im weißen Sortiment ist nach den recht verhaltenen Bestellungen in den ersten Wochen des laufenden Jahres inzwischen eine Belebung der Nachfrage festzustellen. Nach der zum Jahreswechsel beruhigten Nachfrage auf dem Buttermarkt hat sich diese für beide Buttersparten wieder leicht belebt. Für den kommenden Monat wird mit einer weiteren Belebung gerechnet, zumal von sinkenden Preisen auszugehen ist. Die Notierung für abgepackte Butter wurde auf 7,25 bis 7,60 EUR/kg weiter zurückgenommen (Kempten, 18.01.2023).

Am Schnittkäsemarkt haben sich die schwächeren Tendenzen fortgesetzt. Der Nachfrage steht weiter ein ausreichendes Angebot gegenüber. Von den Pulvermärkten wird weiter von ruhigen Geschäftsverläufen berichtet. Die Akteure am Markt für Magermilchpulver reagieren abwartend. Es werden vor allem bestehende Kontrakte abgewickelt. Die Preise für Vollmilch- und Molkenpulver tendieren schwächer.

20.01.2023
Regionaler Marktkommentar
Pflanzen

Die niedersächsischen Getreidemärkte bleiben dem Wetter entsprechend weiter unterkühlt. Bei Landwirten mit noch bestehenden Lagerbeständen breiten sich Sorgen um die Preisentwicklung aus. Aktuell werden hin und wieder Teilmengen verkauft, um sich zukünftigen Entwicklungen nicht vollends ausgeliefert zu sehen. Der anhaltende Druck durch die internationalen Märkte könnte dazu führen, dass sich die schwache Tendenz am hiesigen Getreidemarkt fortsetzt. Als Gründe dafür sind die unerwartet große Ernte in Australien und Indien sowie die Ausweitung der Weizenanbaufläche in den USA zu nennen. Es gibt allerdings auch Faktoren, welche für eine Belebung bis zur nächsten Ernte sorgen könnten. Zu beobachten sind dabei mögliche Auswinterungsschäden in Russland und den USA, Auswirkungen der Dürre in Südamerika und die kommende Ernte in der Ukraine, welche unter den anhaltenden Kriegsbedingungen leiden könnte. Eine Prognose zur Getreidemarktentwicklung gleicht aktuell entsprechend einem Blick in die Glaskugel. Auch der Handel mit Kartoffeln bleibt weiter ruhig, aber stetig. Die Preise pendeln sich auf Vorwochenniveau ein, wobei hohe Notierungen nur bei Topqualitäten erreicht werden. Insgesamt scheint die Qualität aber weniger gut zu sein. Als Gründe dafür werden Silberschorf oder Wurmfraß genannt. Die Kaufbereitschaft der Verbraucher beschränkt sich weiterhin hauptsächlich auf günstige Angebote, was kostenintensivere Gebinde zu Ladenhütern werden lässt. Bei Sojabohnen kann hingegen ein positiver Trend beobachtet werden. Ausschlaggebend dafür ist eine unerwartet niedrige Produktion in den USA und eine schwache Ernte in Argentinien. Der Rapspreis hat die 600-Euro-Marke zuletzt jedoch nicht erneut erreichen können. Frei Erfasser wurden zuletzt 545 EUR/t genannt.

20.01.2023
Marktprognose: Weizenerzeugung in 2023 niedriger als der Verbrauch
Pflanzen

(AMI / DBV) USDA veröffentlicht ihren ersten Monats-Versorgungsbericht des Jahres 2023.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) avisiert für das Wirtschaftsjahr 2022/23 die weltweite Weizenerzeugung auf 781,3 Mio. t. Damit hebt das Ministerium seine Vormonatsprognose an. Grund für die Korrektur nach oben sind insbesondere die voraussichtlich größeren Ernten in der Ukraine mit 25,2 Mio. t und Australien mit 38,1 Mio. t (nach Angaben des Internationalen Getreiderates IGC). Damit würde in der Ukraine allerdings immer noch knapp ein Viertel weniger Weizen eingefahren werden als in dem Rekordjahr 2021/22. Obwohl es in und um die großen Kriegsgebiete noch nicht abgeerntete Areale gab, dürfte ein größerer Anteil der Ernte 2022/23 in den östlichen Gebieten eingebracht werden als zuvor erwartet.

Im laufenden Wirtschaftsjahr dürften nach Angaben sowohl des USDA als auch des IGC rund 789 Mio. t an Weizen verbraucht werden. Das wären 5 Mio.  t mehr als noch im November 22 erwartet und im vorangegangenen Jahr verbraucht wurden. Hierbei basiert das Plus vor allem auf eine Revision für die Ukraine mit einem Plus von 4,2 auf 12,7 Mio. t. Auch Argentinien dürfte mit 5,9 Mio. t rund 0,4 Mio. t mehr verbrauchen als noch im Ende 2022 erwartet.

Zum Ende der Saison 2022/23 dürften sich die weltweiten Endbestände an Weizen nach Angaben des USDA auf rund 268,4 Mio. t belaufen, 1 Mio. t mehr als im Dezember erwartet, allerdings 8,4 Mio. t weniger als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Das Plus zur Vormonatsprognose beruht insbesondere auf den voraussichtlich umfangreicheren Vorräten in der EU mit einem Anstieg um 0,9 auf 11,3 Mio. t, der Ukraine um 0,5 auf 4,7 Mio. t und Indien um 0,3 auf 12,6 Mio. t. Diese größeren Bestände dürften die voraussichtlich kleineren Vorräte in China von 144,1 (-0,3) Mio. t und dem Iran 5,1 (-0,5) Mio. t mehr als ausgleichen.

Der Welthandel an Weizen wird nach Angaben des USDA mit einem Volumen von 209,6 Mio. t auf einem Allzeithoch gesehen. Verglichen mit der Vormonatsprognose wären das 0,8 Mio. t mehr. Im vorangegangenen Wirtschaftsjahr kamen 205,1 Mio. t zusammen, was 4,5 Mio. t weniger Handelsvolumen entspricht. Insbesondere für die Ukraine mit 13 Mio. t und die EU mit 36,5 Mio. t erwartet das Ministerium umfangreichere Ausfuhren um jeweils 0,5 Mio. t.