Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

03.02.2023
Nordwestdeutscher Milchtreff: Vorbild Holland?
Milch und Rind

(DBV) „Wir müssen in Lösungen denken und uns nach vorne entwickeln“, betonte DBV-Vizepräsident Schmal als Diskussionspartner von Erwin Wunnekink, LTO Nederland, auf dem nordwestdeutschen Milchtreff zum Thema „Heute Holland – morgen wir?“. Er beobachte aber auch in Deutschland eine Politik, die zukunftsfähige Betriebe in ihrer Existenz bedrohe. „Wir Landwirte wollen Ernährung sichern und das Klima schützen, doch dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven seitens der Politik“, erklärte Schmal. Zum Stream der Veranstaltung geht es hier.

03.02.2023
Veranstaltung am Vortag des 13. Milchforums
Milch und Rind

(DBV) Im Vorfeld des 13. Berliner Milchforums findet am 15. März 2023 ein Diskussionsforum zu dem Thema „Volatile Milchmärkte – Was können Festpreismodelle bewirken?“ statt. Veranstalter ist das Institut für Ernährungswirtschaft Kiel in Kooperation mit DBV, DRV, EEX, MIV und StoneX. Zur Anmeldung geht es unter www.ife-ev.de/

03.02.2023
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 3. KW wurden 0,3% weniger Milch als in der Vorwoche angeliefert. Damit ging der Abstand zur Vorjahreslinie auf 3,2% zurück. Mit den neuen Abschlüssen für abgepackte Butter kam es im LEH zu Verbraucherpreisabsenkungen im Einstiegssegment um 40 Cent auf 1,59 EUR/kg. Die Notierungen für Blockbutter wurden auf 4,15 – 4,20 EUR/kg zurückgenommen, wobei inzwischen auch von einer festeren Preisentwicklung berichtet wird. Zudem zeichnet sich eine Belebung der Nachfrage ab. Der Käsemarkt tendiert weiter schwächer mit Preisrückgängen und -diskussionen. Auch die Aktivitäten an den Pulvermärkten verlaufen abwartend und ruhig mit schwächerer Preistendenz.

03.02.2023
Aflatoxin in Mais und Maisverarbeitungsprodukten aus der Ernte 2022
Milch und Rind

(LVN) Die QS-GmbH berichtete bereits Ende 2022, dass Hinweise auf erhöhte Belastungen mit Aflatoxin B1 in Mais und Maisverarbeitungsprodukten aus der Maisernte 2022 aus verschiedenen Herkunftsländern vorliegen. Inzwischen sind die Hinweise konkreter geworden. Zurzeit geht die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) mehreren Vorgängen nach, die deutlich in Richtung Mais als Ursache hinweisen. Insbesondere ein Ereignis aus dem Streckengeschäft mit einem Maisfuttermittel aus Ungarn hat aufgezeigt, dass die Problematik noch wenig bekannt ist.

Um erhöhte Aflatoxinwerte zu verhindern rät die LVN sicherzustellen, dass nur bei Herstellern oder Futtermittelhändlern gekauft wird, die für den QM-Milch Bereich zugelassen sind.

Die LVN hat weiterführend eine Information über Aflatoxin in Futtermitteln ausgearbeitet, um dessen Berücksichtigung gebeten wird. Das Infoblatt ist auf der Milchland-Website unter https://milchland.de/wp-content/uploads/2023/02/Info-fuer-Milcherzeuger_Aflatoxin_Stand-01.02.23b.pdf zugänglich.

03.02.2023
Preise für Bio-Milch mit 63,1 Ct im Januar noch stabil auf Rekordniveau
Öko-Landbau

(DBV / AMI) Im Dezember 2022 ist die Auszahlungsleistung deutscher Molkereien für ökologisch erzeugte Milch weitgehend stabil geblieben. Für den Berichtsmonat schätzt die AMI einen durch­schnittlichen Erzeugerpreis von 63,1 Ct/kg für Bio-Milch. Damit ist der seit Jahresbeginn 2022 anhaltende Zuwachs vorerst zum Stillstand gekommen. Das Vorjahresniveau wurde weiter­hin deutlich übertroffen. Für das gesamte Jahr 2022 weist die AMI einen bundesweiten Durch­schnittspreis von 57,6 Ct/kg ohne Nachzahlung aus und damit 7,8 Ct mehr als im Vorjahr.

Die genannten 63,1 Ct/kg wurden anschließend stabil durch den Januar 2023 getragen. Aktuell wird jedoch vor allem bei Milch aus konventioneller Erzeugung die Kehrtwende eingeläutet. In dieser Woche wird aus der Branche von deutlich sinkenden Preisen berichtet. Bio-Milch scheint allerdings vorerst weniger stark betroffen zu sein.

03.02.2023
Kaum Verkaufsbelebung bei Bio-Rindern
Öko-Landbau

(DBV / AMI) Das Weihnachtsgeschäft mit Bio-Rindern lief bei manchen Unternehmen enttäuschend, bei anderen „ganz gut“. Aber der Januar – und das ist eher eine übliche Entwicklung – brachte kaum Verkaufsbelebung. Die Verarbeiter haben die Lager noch voll und ordern daher kaum neue Tiere. Die Vermarkter schieben immer weiter Tiere, manche haben schon Wartelisten. Außerdem sind die Qualitätsanforderungen gestiegen, sodass nur optimale Tiere im Weihnachtsgeschäft verkauft werden konnten. Die Erzeugerpreise für Bio-Jungbullen, -Färsen und -Ochsen sind trotz der schwierigen Absatzsituation stabil geblieben.

03.02.2023
Kleinere Bio-Kartoffelnachfrage
Öko-Landbau

(DBV / AMI) Für die Saison 2022/23 stehen dem deutschen Markt viele inländische Bio-Kartoffeln zur Verfügung. Seit Jahren kaufen die Kunden mehr und mehr Bio-Kartoffeln. 2022 gingen die Ver­kaufsmengen, primär wegen der Rekord­inflation, erstmals zurück. Der Jahreswechsel hat etwas Belebung gebracht, die von Werbe­maßnahmen des Handels angekurbelt wird. Dennoch ist der Absatz nicht so stark in Schwung gekommen wie in den Vorjahren. Dabei bleiben die Preise auf dem Vorjahresniveau stabil.

03.02.2023
Rindermarkt: Jungbullenpreise geben erneut nach
Milch und Rind

(AMI) Wie schon in den vergangenen Wochen ist das Angebot an Schlachtrindern weiterhin klein. Nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Impulse vom Fleischhandel fällt aber auch die Nachfrage mehrheitlich ruhig aus. Gerade bei den Jungbullen haben die Forderungen nach Abschlägen von Seiten der Schlachtindustrie zuletzt deutlich zugenommen. Obwohl die Stückzahlen weiterhin überschaubar sind, lassen sich dennoch bei Weitem nicht alle Tiere vermarkten. Die nachgelagerten Stufen agieren sehr vorsichtig und wollen möglichst wenig Ware in die Kühllager legen. Obwohl selbst mit niedrigeren Preisen kaum eine Belebung der Geschäfte zu erwarten ist, wurde die Preisempfehlung erneut gesenkt. Davon betroffen sind auch die qualitativ hochwertigen Färsen. Anders sieht es am Schlachtkuhmarkt aus. Die Mengen sind auch hier klein, zugleich liegt die Nachfrage aber auf relativ normalem Niveau. Die vorhandenen Mengen lassen sich absetzen, Überhänge sind ebenso wenig zu vermelden wie Engpässe. Entsprechend bleibt die Preisempfehlung erneut unverändert.

03.02.2023
Etwas Bewegung beim Bio-Speisegetreide
Öko-Landbau

(DBV / AMI) Auch wenn wenig neue Verträge zustande kommen, so kommt doch endlich etwas Be­wegung in die Abrufe alter Kontrakte. Die Ver­kaufsrückgänge, vor allem bei Dinkel und Hafer, machen den Verarbeitern zu schaffen und die Läger sind für diesen Saisonzeitpunkt viel zu voll, denn die Verarbeiter haben mit einer kleineren Erntemenge und mit größeren Verkaufsmengen gerechnet. Hinzu kommt Ware, die noch bei Landwirten auftaucht. Die Dinkelpreise sind daher gesunken. Immer wieder wird auch Dinkel ins Futter gegeben und dort wie Futterweizen bewertet. Bei Hafer sind die Preise nur leicht gesunken, aber es wird auch so gut wie kein Hafer mehr gehandelt.