Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

10.02.2023
D: Geflügelfleischproduktion in 2022 rückläufig
Geflügel

Nach Angaben von Destatis war die Geflügelfleischerzeugung im Jahr 2022 bei den wichtigsten Geflügelarten (Puten, Legehennen, Hähnchen) im Vorjahresvergleich um 2,9 % auf knapp 1,52 Mio. t rückläufig. Insbesondere bei den Puten war gegenüber 2021 ein deutlich kleineres Schlachtviehangebot zu verzeichnen. Mit 30,53 Mio. Tieren wurden rund 8,0 % (2,64 Mio. Tiere) weniger geschlachtet. Ebenfalls um 8,0 % ging die Putenfleischerzeugung zurück, und zwar auf 406 960 t. Das war die geringste Menge seit mehr als zehn Jahren. Hierbei dürften auch die zahlreichen Geflügelpestausbrüche eine Rolle gespielt haben. Das Aufkommen der nach der Legeperiode oft zu Suppenhühnern verarbeiteten Tiere hat gegenüber 2021 um 12,8 % auf 29,64 Mio. Tiere deutlich abgenommen. Die Fleischerzeugung von Suppenhühnern sank um 9,8 % auf 36,7 t. Lediglich bei den Jungmasthühnern gab es einen leichten Zuwachs. Mit gut 631 Mio. geschlachteter Tiere war dies ein Plus von 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Allerdings wurden die Tiere mit einem geringeren Gewicht zur Schlachtung verbracht, so dass die Fleischerzeugung mit rund 1,07 Mio. t um 0,6 % unter dem Vorjahresniveau lag. Dies war der erste Rückgang seit 2016.

10.02.2023
FLI mit FAQs zur Geflügelpest
Geflügel

(FLI) In Anbetracht der mittlerweile endemischen Situation bei der Geflügelpest sowie dem Auftreten einer H5N1-Infektion auf einer spanischen Nerzfarm hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) einen Fragen-/Antworten-Katalog (FAQ) zusammengestellt, den Sie unter

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00051522/FLI-Information-FAQ-Gefluegelpest-2023-02-02_bf.pdf

finden.

Im Fall der spanischen Nerzfarm ist die H5N1-Infektion wahrscheinlich über Wildvögel in den Bestand gelangt. Unklar ist, ob dies direkt oder indirekt, z.B. über kontaminierte Gerätschaften erfolgte. Spanische und italienische Wissenschaftler haben zudem Virusmutationen festgestellt, von denen eine dafür bekannt ist, die Virusvermehrung in Säugetieren zu verstärken. Diese Mutation ist so bei Wildvögeln bisher nicht beobachtet worden. Insofern könnte diese Mutation ein Hinweis auf eine erste Anpassung an die Nerze sein. Im Gegensatz zu den Fällen von Einzelinfektionen bei u.a. freilebenden Füchsen, Mardern, Waschbären oder Robben, die sich jeweils z.B. an verschiedenen infizierten Vogelkadavern oder Ausscheidungen infizierter Vögel angesteckt hatten, wurde das Virus bei den Nerzen möglicherweise von Nerz zu Nerz weitergegeben.

10.02.2023
Plukon erwirbt Hähnchenverarbeiter
Geflügel

Der größte Geflügelfleischverarbeiter in Europa, die Plukon Food Group, beteiligt sich mehrheitlich am niederländischen Hähnchenverarbeiter J.A. ter Maten Holding und erwirbt 51% der Anteile. Beide Unternehmen haben bereits seit vielen Jahren zusammengearbeitet. Ter Maten erwirtschaftet mit 150 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 100 Mio. Euro und verarbeitet vor allem Geflügelnebenprodukte für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Das 1978 gegründete Familienunternehmen produziert in zwei Werken in Bunschoten (Niederlande) und einem kleineren in Brecht (Belgien) und ist stark exportorientiert, auch außerhalb Europas. 

08.02.2023
Belebung am Schlachtschweinemarkt
Schwein

(AMI) Der deutsche Schlachtschweinemarkt wird aktuell vom sehr kleinen Angebot bestimmt. Einerseits machen sich die deutlich rückgängigen Bestände bemerkbar, andererseits werden häufig auch Tiere zurückgehalten. Obwohl die Schlachtunternehmen über die Preisentwicklung klagen, müssen die Anstiege schlussendlich akzeptiert werden, um überhaupt an Schweine zu kommen. Der Anstieg des Schlachtschweinepreises führte bereits in der vergangenen Woche zu einer Belebung der Fleischgeschäfte. Da viele Händler weitere Anstiege erwarten, wird nun versucht, sich noch mit dem vergleichsweise kostengünstigeren Fleisch einzudecken. Das Kaufinteresse fällt bei allen Fleischartikeln rege aus. Der Handel mit Schlachtschweinen hat inzwischen europaweit Fahrt aufgenommen, das Angebot ist fast überall zu klein, so dass die Schlachtunternehmen flächendeckend steigende Preise akzeptieren müssen.

08.02.2023
EU-Schweinefleischausfuhren rückläufig
Schwein

(AMI) – Von Januar bis November 2022 führte die EU rund 4,48 Mio. t Schweinefleisch aus, das waren knapp 18 % weniger als ein Jahr zuvor. Mit einem Marktanteil von fast einem Drittel war Spanien der größte europäische Lieferant von Schweinefleisch. Allerdings gingen auch dort die Exporte um 17 % zurück. Ähnlich war die Situation in den anderen EU-Lieferländern. Hauptabnehmer von Schweinefleisch aus der EU war China, das rund 1,33 Mio. t der ausgeführten Menge erhielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm die chinesische Einfuhr von Schweinefleisch allerdings um knapp 44 % ab, als Folge der erhöhten Eigenproduktion Chinas. Der geringere Importbedarf hatte großen Einfluss auf den EU-Außenhandel und Warenströme. Zahlreiche andere asiatische Staaten wie die Philippinen, Japan oder Südkorea steigerten ihre Einfuhren von Schweinefleisch aus der EU. Dies konnte die Verringerung der chinesischen Importe jedoch nicht vollständig ausgleichen.

08.02.2023
Polen: Schweinebestand weiter rückläufig
Schwein

Polen verfügte zuletzt über die sechstgrößte Schweineherde in der EU und lag bei der Schweinefleischerzeugung auf Rang vier. Aber wie in vielen anderen EU-Ländern, stockten auch in Polen die Schweinehalter ihre Bestände ab. Anfang Dezember 2022 wurden dort noch 9,62 Mio. Schweine gehalten; das waren 618 000 Tiere oder 6,0 % weniger als ein Jahr zuvor. Innerhalb von zwei Jahren ist der Bestand sogar um 2,10 Mio. Tiere geschrumpft. Insbesondere die für die zukünftige Produktion wichtige Zahl an Zuchtsauen lag mit 592 600 Tieren um 9,4 % unter dem Vorjahresniveau. Bei den trächtigen Sauen wurde ein Minus von 6,7 % (433 900 Tiere) verzeichnet. Noch stärker war der Rückgang bei den Ferkeln bis 20 kg mit 11,8 % auf 1,89 Mio. Tiere. Einzig bei den Mastschweinen ab 50 kg fiel der Bestandsabbau mit einem Minus von 1,1 % auf 4,34 Mio. Tiere moderater aus. Dies kann auf Lebendimporte zurückgeführt werden, insbesondere Ferkel aus Dänemark. Der stark rückläufige Sauenbestand lässt annehmen, dass auch 2023 Einfuhrbedarf für Schweine besteht. Allerdings verzeichnen auch Lieferländer wie Dänemark starke Bestandseinbußen, so dass insbesondere das Ferkelangebot knapp und teuer geworden ist. 

08.02.2023
Künstliche Intelligenz an Vion-Schlachthöfen
Schwein

Vion hat zusammen mit dem niederländischen Tierschutzbund, einer Tierschutzorganisation sowie einer Softwarefirma ein Überwachungstool mit intelligenter Kameratechnologie entwickelt, das auf künstlicher Intelligenz beruht und in Vion-Schlachthöfen an mehreren Standorten in Deutschland und den Niederlanden zum Einsatz kommt. Die Kameras zeichnen in den Bereichen auf, in denen Menschen Umgang mit Tieren haben. Die Bilder werden automatisch von einer Software ausgewertet. Das System erkennt Bewegungen von Menschen, Tieren und Objekten sowie deren Interaktion. Der Systemalgorithmus ermittelt automatisch Videofragmente. Sofern diese Videofragmente von Tierschutzvorgaben abweichen, werden diese über ein Dashboard zur Überprüfung zur Verfügung gestellt, sodass gegebenenfalls korrigierende Maßnahmen eingeleitet werden können. Die Grundlage für die Programmierung des Algorithmus bildet das Vion-Tierschutzprotokoll.

03.02.2023
Berliner Milchforum: Programm jetzt online
Milch und Rind

(DBV) Am 16./17. März 2023 findet das 13. Berliner Milchforum unter dem Motto „Corona, Klima, Kennzeichnung, Kriegsfolgen – Strategien für die Milch“ im Titanic Chaussee Hotel in Berlin statt. Am ersten Tag des Forums werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion Vertreter aus Wirtschaft und Politik das Thema „Corona, Klima, Kennzeichnung, Kriegsfolgen – Was braucht die Branche von der Politik?“ diskutieren. Am zweiten Tag stehen u. a. Marktentwicklungen, (inter-)nationale Rahmenbedingungen und die Aktivitäten einzelner Unternehmen im Fokus. Zum Programm und zur Anmeldung geht es unter www.berliner-milchforum.de

03.02.2023
Initiative Milch auf der IGW
Milch und Rind

(DBV) Die Branchenkommunikation Milch war an dem letzten Wochenende der IGW mit verschiedenen Panel-Talks mit Landwirten, Milchhoheiten, Branchen- und Wissenschaftsexperten auf der Bühne des Erlebnisbauernhofs aktiv. Ebenso war deren bewährte Voice-Box für die Verbraucher mit dabei. Zu den Impressionen geht es hier.