(BMEL) Nach zweieinhalbjähriger Sperre in Folge des ersten ASP-Falls in Deutschland sind ab sofort wieder Lieferungen von deutschem Schweinefleisch aus nicht betroffenen Regionen in die Republik Korea (Südkorea) möglich. Die ersten drei deutschen Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe wurden durch die koreanischen Behörden wieder für den Export nach Südkorea zugelassen. Ein wesentlicher Absatzmarkt im asiatischen Raum ist damit für deutsches Schweinefleisch wieder geöffnet. Noch 2019 führte die Republik Korea aus Deutschland rund 106.000 t Schweinefleisch ein, darunter etwa 41.000 t Schweinebauch. Mit knapp 298 Mio. Euro war Korea in 2019 unter den Drittstaaten das zweitgrößte Abnehmerland für Schweinefleisch aus Deutschland. Das BMEL arbeitet an weiteren Regionalisierungsabkommen, insbesondere mit China.
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Aktuelles aus dem Kreisverband
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24.05.2023
IED darf Tierwohl nicht gefährden Schwein
Anlässlich der Abstimmung des federführenden Umweltausschusses im Europäischen Parlament über die Industrieemissionsrichtlinie (IED) am heutigen Tage appelliert der Generalsekretär des DBV, Bernhard Krüsken, auch die Anliegen der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu berücksichtigen. „Wir stehen zu einer Tierhaltung, die ihre Umweltauswirkungen stetig reduziert. Gleichzeitig gibt es Zielkonflikte zwischen einem Mehr an Tierwohl und der Emissionsminderung, bei der jedoch Tierwohl im Zweifel an erster Stelle stehen muss“, so Krüsken. Der DBV fordert unter anderem keine Reduzierung der bestehenden Schwellenwerte für Ställe mit Schweinen und Geflügel. Der Agrarausschuss hat in seiner Position bereits gefordert, keine weiteren Verschärfungen im Rahmen der Novelle der Industrieemissionsrichtlinie vorzunehmen. Dies sollte aus Sicht des DBV auch Leitlinie für die Abstimmung im Umweltausschuss sein, dessen Position dann noch im Plenum des Parlamentes abgestimmt wird. Das Ergebnis des ENVI-Ausschusses wird nach Redaktionsschluss erwartet.
24.05.2023
Sozialwahlen nicht vergessen! Schwein
Die Sozialwahlen 2023 gehen in die letzte Runde. Auch bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) müssen am 31. Mai 2023 die Stimmen für die Wahl zur Vertreterversammlung der SVLFG per Brief eingegangen sein. DBV-Präsident Joachim Rukwied ruft alle Wahlberechtigten auf, sich an der Wahl zu beteiligen: „Die Vertreterversammlung der SVLFG trifft wichtige organisatorische, ökonomische und strategische Entscheidungen für die soziale Absicherung unserer Bauernfamilien. Mit Ihrer Stimme können Sie über die Ausrichtung und Entwicklung der SVLFG in den nächsten sechs Jahren mitentscheiden.“
24.05.2023
DBV-Wahlvorschlag für Deutschen Bauerntag Schwein
Das DBV-Präsidium schlägt der Mitgliederversammlung beim Deutschen Bauerntag am 28. Juni vor, Günther Felßner zum Vizepräsidenten zu wählen. Die Wahl ist notwendig, weil Walter Heidl aus dem Vorstand des DBV ausscheidet. Günther Felßner bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb inkl. Photovoltaikanlage in Mittelfranken. Er engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im Ehrenamt des Bayerischen Bauernverbandes und steht seit Oktober 2022 als Präsident an dessen Spitze.
24.05.2023
QS bei „Lass uns reden“ – Podiumsdiskussion am Abend Schwein
(QS GmbH) Nie zuvor war die Vielfalt an Lebensmitteln größer als heutzutage. Am 6. Juni 2023 ab 19 Uhr werden F.A.Z.-Konferenzen und top agrar gemeinsam mit QS bei der Veranstaltungsreihe „Lass und reden“ mit Konsumenten, Landwirten und Experten diese Frage diskutieren. Es wird ein kritischer Blick auf die gesamte Lebensmittelproduktion geworfen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.faz-konferenzen.de/zukunft-der-landwirtschaft/reihe-3/
19.05.2023
China führt am meisten Schweinefleisch ein Schwein
(AMI) – China bleibt auch 2023 der weltweit größte Importeur von Schweinefleisch. Allerdings werden die extrem hohen Einfuhrmengen, wie zu Zeiten des Seuchenzuges der Afrikanischen Schweinepest (ASP), nicht mehr benötigt. Mittlerweile wurde die Eigenerzeugung wieder ausgebaut und befindet sich in etwa auf dem Niveau wie vor dem Ausbruch der ASP.
Weltweit betrachtet wird fast jedes zweite Schwein in China gehalten. Im laufenden Jahr werden mit erwarteten 2,2 Mio. t Schweinefleisch die Einfuhren gegenüber dem Rekordjahr 2020 voraussichtlich um 58 % geringer ausfallen. Allerdings bleibt das asiatische Land bei Schweinefleisch auf Einfuhren angewiesen, denn auch der Verbrauch steigt immer weiter und übertrifft die heimische Produktion.
Neben China gehören weitere asiatische Länder wie Japan und Südkorea zu den TOP 5 der weltweiten Schweinefleischimporteure. Auf Platz zwei befindet sich Mexiko mit einem im vergangenen Jahr erhöhten Einfuhrvolumen. Für den europäischen Markt spielt Mexiko aber nur eine untergeordnete Rolle, die Lieferungen erfolgen hier in erster Linie aus den USA. Ebenfalls ausgebaut wurden die vom Vereinigten Königreich bezogen Mengen an Schweinefleisch, die zum größten Teil aus Dänemark stammen.
19.05.2023
Rindermarkt: Jungbullenpreise geben nach Milch und Rind
(AMI) Der Markt für Schlachtrinder präsentiert sich uneinheitlich. Auf Jungbullen haben die Schlachtunternehmen den Druck zuletzt wieder erhöht. Die Nachfrage ist saisonal ruhig und trifft auf ein etwas umfangreicheres Angebot. Bei hochwertigen Bullen gestaltet sich die Vermarktung schwierig, und es kommt zu deutlicheren Preisabschlägen. Die Nachfrage nach schwächeren Qualitäten ist zwar etwas flotter, dennoch geben die Preise auch hier nach. Der Markt für Schlachtkühe präsentiert sich dagegen insgesamt noch knapp ausgeglichen, wobei es durchaus regionale Unterschiede gibt. Hier und da kommt es zu kleineren Abschlägen. Insgesamt bestimmt das begrenzte Angebot aber das Marktgeschehen.
19.05.2023
„Wood Milk“ – The Real Milk? Milch und Rind
(DBV) Eine Pflanzendrink-Satire mit Hollywood-Schauspielerin Aubrey Plaza hat in 2 Wochen seit Videoveröffentlichung 5,6 Mio. Aufrufe erzielt. Die Botschaft: Nur Kuhmilch ist echte Milch! Zum Video:
19.05.2023
EP-Bericht zum EU-Schulprogramm Milch und Rind
(DBV) In der vergangenen Woche hat das EU-Parlament seinen Bericht zum EU-Schulprogramm verabschiedet. Darin sprechen sich die Abgeordneten für eine Aufstockung des Budgets und eine Verstärkung der Bildungsmaßnahmen aus. Die Vorstellung einiger EP-Abgeordneter, Pflanzendrinks gleichberechtigt zur Milch in das Programm einzubeziehen, konnte sich nicht durchsetzen. Ein mind. 25%iger Anteil ökologischer Produkte wird vom EP unterstützt, da es einen Beitrag zur Farm-to-Fork-Strategie leisten würde. Copa Cogeca fordert die EU-Kommission auf, den EP-Bericht in der Überarbeitung des Schulprogramms entsprechend zu berücksichtigen. Der DBV begleitet die Brüsseler Aktivitäten weiter. Zu seinen Forderungen geht es unter:
19.05.2023
EFSA stellt Gutachten zum Tierwohl vor Milch und Rind
(DBV) Am kommenden Dienstag stellt die EFSA, neben weiteren Nutztierarten, ihre beiden Gutachten zum Tierwohl von Milchkühen und Kälbern vor. Die Gutachten wurden im Auftrag der EU-Kommission vor dem Hintergrund des anstehenden EU-Tierschutzpaketes im Herbst erarbeitet und sollen einen aktuellen Überblick über das Wohlergehen von Milchkühen und Kälbern in der EU als auch diesbezügliche Empfehlungen geben, welche sich überwiegend auf die Anpassungen von Haltungssystemen mit Blick auf das Tierwohl beziehen. Zur Anmeldung geht es unter https://www.efsa.europa.eu/en/events/public-event-scientific-opinion-calves-dairy-cows-ducks-geese-and-quails .