Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

19.05.2023
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 18. KW wurden 0,2 % mehr Rohmilch als in der Vorwoche angeliefert. Damit verringerte sich der Abstand zur Vorjahreslinie auf 1,9 %. Für abgepackte Butter hat sich die Nachfrage belebt; hier insbesondere die Abrufe des LEH mit Blick auf die beginnende Spargelsaison. Abschlüsse für Blockbutter mit Frist für die 2. Halbjahreshälfte gestalteten sich aufgrund der unsicheren Markt- und Preisentwicklung als schwierig. Der Käsemarkt ist weiter stabil mit kontinuierlichen Abrufen im Inland und für Exporte nach Südeuropa. Die Preissenkungen im LEH führten tw. zu Kaufimpulsen beim Verbraucher. Die Pulvermärkte zeigen sich belebt mit festeren Preisen. Für MMP gehen vermehrt Anfragen vor allem von der europäischen Industrie ein.

Beim GDT-Tender am 17. Mai 2023 wurden im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume um 0,9 % geringere Preise als beim letzten Handelstermin realisiert. Bis auf Butter und Vollmilchpulver gingen die Preise der restlichen Produkte zurück. Die gehandelten Mengen verringerten sich auf 21.565 Tonnen (-7,3 %).

19.05.2023
In Europa weniger Hausschweine mit ASP infiziert
Schwein

(AMI) – Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa setzt sich im Jahr 2023 fort. Bis zum 12. Mai 2023 wurden europaweit 3.971 Infektionen mit dem Virus nachgewiesen. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vor-jahr sind das gut 600 Fälle mehr. Zwischen den verschiedenen europäischen Staaten gibt es allerdings deutliche Unterschiede.
Mit Abstand am stärksten von der ASP betroffen ist Polen, wo in diesem Jahr schon mehr als 1.370 Krankheitsfälle bestätigt wurden. Die Ansteckungen in Hausschweinebeständen sind jedoch gering und gegenüber dem Vorjahr stark reduziert. Ein ähnliches Bild zeigt sich im restlichen Europa, wo im laufenden Jahr nur 3,7 % der Ausbrüche auf die Haltungen von Hausschweinen entfallen. Besonders die Landwirte in Rumänien und Serbien haben jedoch mit zahlreichen Infektionen in ihren Hausschweinebeständen zu kämpfen. Im Vorjahresvergleich lässt sich jedoch eine Verringerung der Ausbrüche unter Hausschweinen feststellen. Die Zahl der Fälle in Rumänien hat sich halbiert.
Europaweit belegt Deutschland bei den nachgewiesenen Ausbrüchen den zweiten Platz. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden rund 170 Fälle weniger bestätigt. Das Infektionsgeschehen konzentriert sich nach wie vor auf einige Landkreise in Brandenburg und Sachsen. In Nutztierbeständen konnte das Virus in diesem Jahr erst einmal im Landkreis Spree-Neiße gefunden werden. Damit sich die ASP nicht weiter verbreitet werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört das intensive Bejagen des Schwarzwilds, sowie die Errichtung von Zäunen, um die räumliche Ausbreitung der Tiere zu verhindern. Um die Kadaver schnell aufzuspüren und zu beseitigen, werden häufig speziell ausgebildete Suchhunde eingesetzt.

17.05.2023
Anhörung im Bauausschuss zum Tierwohlstallumbau
Geflügel

Vergangene Woche fand im Bauausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zur Baugesetzbuchänderung für den Tierwohlstallumbau statt, zu der auch der DBV als Sachverständiger geladen war. Hierbei machte der DBV deutlich, dass das Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung der Betriebe hin zu noch mehr Tierwohl nicht stimmig ist. Hierzu gehören neben dem Baurecht eine umfassende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung, eine langfristige Finanzierung sowie Erleichterungen im Immissionsschutz- und Umweltrecht. Im Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen wird zwar erkannt, dass Erleichterungen bei der Grundfläche nötig sind, sie wird aber nur für die Haltungsstufen 3 bis 5 zugelassen. Die Sauenhaltung ist von dem Gesetzentwurf nicht erfasst, obwohl seit 2021 über die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung höchste Tierwohlanforderungen geregelt sind. Die Umnutzung eines aufgegebenen Stalles ist nicht möglich. Der Ersatzbau funktioniert bereits bei kollidierenden nachbarlichen Belangen nicht mehr. Erleichterungen für nach 2013 genehmigte Ställe finden sich nicht zu landwirtschaftlich genehmigten Anlagen, die später aufgrund von Flächenverlust in die Gewerblichkeit fallen. Der DBV forderte eine rasche Beseitigung dieser Hemmnisse.

17.05.2023
Erstmals Bundestierschutzbeauftragte berufen
Schwein

(BMEL) Die Bundesregierung hat am 9. Mai 2023 auf Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die Amtstierärztin Ariane Désirée Kari zur Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz berufen. Sie ist bisher stellvertretende Landestierschutzbeauftragte in Baden-Württemberg und wird ihr neues Amt Mitte Juni 2023 antreten. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. Beteiligung bei Tierschutz-Vorhaben der Bundesregierung und Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Tierschutzes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, Zusammenarbeit und Austausch mit den für den Tierschutz zuständigen Länderbehörden sowie Austausch mit bundes- und landesweit tätigen Tierschutz- und Tierhalterorganisationen.

17.05.2023
Erneut Geflügelpest bei Fuchs festgestellt
Geflügel

Nachdem der Geflügelpest-Erreger H5N1 zuerst im März bei vier Füchsen in Niedersachsen nachgewiesen wurde, hat nun auch das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz das H5N1-Virus bei einem Fuchs festgestellt. Das offensichtlich kranke Tier wurde im Donnersbergkreis von einem Jäger erlegt und routinemäßig zur Untersuchung auf Tollwut eingesandt.

17.05.2023
Herkunftskennzeichnung wird immer wichtiger
Schwein

(AMI) Die Zahl der in Deutschland geschlachteten Schweine ist im 1. Quartal 2023 auf knapp 11,12 Mio. Tiere zurückgegangen, das waren 8,0 % weniger Tiere als im Vorjahreszeitraum. Davon stammten rund 96,3 % der Tiere aus deutschen Betrieben. Der seit einigen Jahren andauernde Bestandsabbau hat zur Folge, dass weniger inländische Schweine zur Schlachtung kommen. Etwas deutlicher als die Schweineschlachtungen hat die erzeugte Fleischmenge abgenommen (-8,2 %), was auf die geringeren Schlachtgewichte der Tiere zurückzuführen ist. Betrug das Schlachtgewicht im Vorjahrjahresquartal im Mittel 95,5 kg, waren es in diesem Jahr rund 200 g weniger. In den kommenden Monaten ist wegen der gesunkenen Bestände weiterhin mit einem steigenden Importbedarf und niedrigen Schlachtzahlen zu rechnen. Mittlerweile hat auch China seine Schweinefleischeinfuhren wieder erhöht. Obwohl Spanien hier der mengenmäßig größte Lieferant bleibt, konnten auch Brasilien, Kanada und die USA ihre Lieferungen nach China steigern, nicht zuletzt auch aufgrund des hohen Preisniveaus für Schweinefleisch in Europa.

Vor diesem Hintergrund sieht der DBV seine Forderung nach einer Herkunftskennzeichnung von deutschem Schweinefleisch neben der Finanzierungsfrage für den Umbau der Tierhaltung als entscheidend an.

17.05.2023
Neu bei QS: Tiergesundheitsdaten für Geflügelhalter
Geflügel

Die QS GmbH hat darauf hingewiesen, dass Halter von Mastenten sowie von Mastelterntieren für Hähnchen und Puten seit dem 1. Mai 2023 regelmäßig einen Brief mit Informationen über die zu ihrem Betrieb gemeldeten Schlachtbefunden erhalten. Mit Hilfe der neuen Infobriefe zur Tiergesundheit können sich die Geflügelhalter nun anonym mit anderen Tierhaltern unter anderem zur Mortalität im Bestand sowie transporttoten Tieren vergleichen. Erstmals werden auch in den Infobriefen für alle Geflügelhalter die Hauptverwurfsgründe dargestellt.