
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
07.06.2023
EU erzeugt weniger Schweinefleisch Schwein
(AMI) – Die Anzahl der Schweine, die im ersten Quartal 2023 in der EU geschlachtet wurden, ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Rund 57 Mio. Tiere kamen an den Haken, was einer Abnahme um 7,7 % entspricht.
In fast allen Ländern der TOP 10 Schweineerzeuger konnte ein deutliches Sinken der Schlachtungen ermittelt werden. An erster Stelle stand erneut Spanien mit knapp einem Viertel aller in der EU geschlachteten Schweine. Doch auch dort ist die Produktion von Schweinefleisch gegenüber dem Vorjahresquartal stark zurückgegangen. Etwa 9 % weniger Tiere wurden in dem südeuropäischen Land der Fleischerzeugung zugeführt. Neben den Schlachtungen ist ebenfalls die erzeugte Fleischmenge in der EU gesunken. Diese reduzierte sich ebenso um 7,7 % auf rund 5,4 Mio. t.
Der Grund für die verringerte Schweinefleischproduktion in der EU liegt in den kontinuierlich abnehmenden Beständen. Die in den vergangenen Jahren vielerorts wirtschaftlich schwierige Lage wegen hoher Betriebskosten und geringer Erlöse, veranlasste zahlreiche Landwirte dazu, ihre Betriebe zu schließen. Aufgrund des kleiner werdenden Angebots an verfügbaren Tieren nimmt auch die Zahl der Schlachtungen ab.
07.06.2023
ASP breitet sich in Italien aus Schwein
In Italien sind mittlerweile sechs von 20 Regionen von der ASP betroffen. Neben Sizilien war die Seuche zunächst auf die nördlichen Regionen Piemont und Ligurien sowie das Latium bzw. Rom beschränkt, doch im Mai wurden nun erstmals auch Fälle in Kalabrien und Kampanien im Süden Italiens festgestellt. Teilweise reichen die Restriktionsgebiete auch in die Region Basilikata hinein. Seit dem ersten Auftreten der ASP von Anfang 2022 bis zum 2. Juni 2023 wurden insgesamt 841 positive Nachweise bei Wildschweinen registriert, davon allein in diesem Jahr bei 527 Wildschweinen. Damit rangiert Italien in Europa mit den häufigsten ASP-Fällen bei Wildschweinen laut europäischem Tierseuechenmeldesystem hinter Polen (1.669) und Deutschland (639). Von der ASP betroffen waren in diesem Jahr bisher drei landwirtschaftliche Schweinebetriebe; im vergangenen Jahr wurde das Virus in vier Hausschweinehaltungen festgestellt.
07.06.2023
Dänemark: Wöchentliche Leerung der Güllegrube Schwein
Seit dem 1. Mai 2023 ist es in Dänemark gesetzlich vorgeschrieben, dass Güllegruben in bestehenden und in allen neuen Mastschweineställen mindestens einmal pro Woche (oder wenn die Güllehöhe 10 cm erreicht) geleert werden müssen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Ställe, in denen Techniken zur Gülleansäuerung oder Ammoniakreduzierung eingesetzt werden, noch für Betriebe mit ökologischer Schweineproduktion. Die neue Vorschrift steht im Zusammenhang mit der „Vereinbarung über die grüne Transformation der dänischen Landwirtschaft“ aus dem Jahr 2021. Mit dieser Maßnahme sollen die Treibhausgasemissionen aus der dänischen Schweineproduktion um 150.000 t CO2-Äquivalente pro Jahr bis 2025 und um 170.000 t CO2-Äquivalente pro Jahr bis 2030 verringert werden. Über die Entleerung der Güllegrube ist ein Logbuch zu führen, das bei den Kontrollen der Gemeinde vorgelegt werden muss.
07.06.2023
Bratwurst dominiert die Fleischwerbung Schwein
(AMI) – Der Lebensmitteleinzelhandel hat seine Werbeaktivität in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 nur geringfügig intensiviert. Von Januar bis Mai wurden lediglich 0,9 % mehr Werbeanzeigen für Fleisch geschaltet als zur gleichen Zeit im Jahr zuvor.
In der Hitliste, der am meisten beworbenen Produkte, sind vor allem verschiedene Steakvarianten zu finden. Spitzenreiter ist allerdings die frische Bratwurst vom Schwein, die in diesem Jahr mehr als doppelt so oft in den Prospekten des LEHs zu finden war. Gründe für die Beliebtheit der Bratwurst sind der vergleichsweise günstige durchschnittliche Mindestpreis von 4,86 EUR/kg sowie die einfache Zubereitung. In den Vorjahren wurden Bratwürste zur kalten Jahreszeit seltener beworben, in diesem Jahr lag die Anzeigendichte allerdings auf einem konstant hohen Niveau.
Mit rund 43,9 % entfällt der größte Teil der Aktionen auf Werbung für Schweinefleisch. Für diese Fleischart konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum eine Zunahme der Anzeigen um 4,5 % registriert werden. Bei der zweitgrößten Produktgruppe handelt es sich um Rindfleisch, das im Vergleich zum Vorjahr deutlich seltener beworben wurde. Entsprechend hat es kein Artikel aus Rindfleisch in die Liste der am häufigsten beworbenen Produkte geschafft.
07.06.2023
Video: So funktioniert das QS-Antibiotikamonitoring Geflügel
Die QS GmbH unterstützt mit ihrem Antibiotikamonitoring Tierhalter und Tierärzte, die Tiere so gesund wie möglich zu halten und die Antibiotikagabe auf das therapeutisch notwendige Minimum zu reduzieren. In einem kurzen Video – vorrangig für die Zielgruppe Verbraucher – informiert QS darüber, warum es wichtig ist, den Einsatz von Antibiotika zu dokumentieren und welche Vorteile das QS-Antibotikamonoitoring für Tierhalter sowie Tierärzte hat (https://www.q-s.de/news-pool-de/qs-antibiotikamonitoring-erklaerfilm-funktion.html).
02.06.2023
QM+/QM++: Aktueller Stand Milch und Rind
(DBV) Die LEH-Haltungsform gewinnt an Fahrt, in diesen Wochen laufen bei einer niedrigen zweistelligen Zahl an Molkereien sowie einer vierstelligen Zahl an Milchviehbetrieben die Audits. Das ist von Bedeutung für die Etablierung von Tierwohlprogrammen mit höheren Marktanteilen im Rindfleischsektor (ITW Rind, BEST Beef von McDonald’s). Schlachtkühe von Betrieben, die nach QM+ (LEH-Haltungsform 2) und QM++ (LEH-Haltungsform 3) auditiert sind, sind für diese Programme anerkannt.
02.06.2023
Krüsken mit Kritik zur Tierschutzgesetzgebung Milch und Rind
(DBV) DBV-Generalsekretär Krüsken hat sich kritisch zu kursierenden BMEL-Vorschlägen zur Überarbeitung des Tierschutzgesetzes geäußert. Die wirtschaftliche Nutzung von landwirtschaftlichen Nutztieren muss laut Krüsken weiter möglich sein. Beim Thema Anbindehaltung forderte er mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Ampelregierung Verlässlichkeit. Aus Gründen des Tier- und Unfallschutzes muss das Enthornen von Kälbern vor dem Hintergrund des Tierärztemangels praktikabel umsetzbar sein – also mit Schmerzmittelgabe und Sedierung.
02.06.2023
Tag der Milch: Kühe sind wichtig für das Klima Milch und Rind
(DBV) Anlässlich des Internationalen Tags der Milch am 1. Juni schlug DBV-Vizepräsident Schmal bei einem Pressetermin am Brandenburger Tor vor, einen Grünland-Klima-Bonus in der GAP-Förderung einzuführen. Milchkühe spielen vor allem durch die Verwertung von Gras und dem damit verbundenen Offenhalten von Grünland als wesentliche CO2-Senke eine wichtige Rolle, so Schmal. Grünlandbewirtschaftung verdiene deshalb eine zusätzliche finanzielle Honorierung im Sinne des Klima- und Umweltschutzes.
02.06.2023
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) In der 20. KW wurde die gleiche Milchmenge wie in der Vorwoche angeliefert. Damit lag der Abstand zur Vorjahreslinie bei 1,5 %. Die Nachfrage im Frischebereich hat sich durch die wärmere Witterung belebt. Abgepackte Butter wird in unterschiedlichem Umfang nachgefragt – von gut bis verhalten. Nach einer kurzfristigen Nachfragebelebung für Blockbutter ist diese wieder abwartender. Für Kontraktgespräche zum 2. Halbjahr bestehen unterschiedliche Preisvorstellungen zwischen den Marktakteuren. Der Schnittkäsemarkt entwickelt sich wieder fester mit einer sehr guten Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie höheren Preisforderungen bei einem sich verknappenden Angebot. Die Pulvermärkte tendieren ruhig bis stabil mit Nachfrageimpulsen für das 2. Halbjahr und relativ festen Preisen.

Der Milcherzeugerpreis ist im April im Bundesdurchschnitt auf 40,6 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) und damit im Vgl. zum Vormonat um 2,2 Ct/kg gesunken. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 6,1 Ct/kg und der Mittelwert der 25 % niedrigsten Vergleichspreise um 1,6 Ct/kg verringert.