Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

07.07.2023
Aktion „Schwalbenzählung auf Milchviehbetrieben“
Milch und Rind

Das Landvolk, die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und der Landeskontrollverband Niedersachsen haben in diesem Jahr die Aktion „Schwalbenzählung auf Milchviehbetrieben“ ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, zu zeigen, welchen Wert Hofstellen und Milchviehställe in Niedersachsen als Nistplatz für die Schwalben haben. Denn Schwalben prägen das Bild der ländlichen Regionen und landwirtschaftliche Betriebe sind oftmals die einzige Möglichkeit für die Vögel ihre Nester zu bauen.


Schwalbenzählung als Basis für die Öffentlichkeitsarbeit
Die Milcherzeuger in Niedersachsen bekommen die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die Anzahl der Schwalben bzw. deren Nester auf ihren Betrieben zu erfassen. Die Daten werden für die Auswertung ausschließlich bei der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen und nur zum Zweck der Erfassung der Schwalben pro Stall und Region verwendet. Die Ergebnisse sind eine wichtige Basis für die Öffentlichkeitsarbeit der Verbände. Geplant sind unter anderem ein My KuhTube-Video, Social Media Posts sowie eine Pressemitteilung.


Schwalben zählen – mit wenig Aufwand viel erreichen
Sie bekommen von Ihrem LKV-Milchleistungsprüfer einen Handzettel, auf dem Sie Angaben zur Anzahl der Rauch- und Mehlschwalben und deren Nester machen können. Den ausgefüllten Zettel entweder an den Milchleistungsprüfer zurückgeben oder per Fax oder E-Mail an schwalben@milchland.de senden.
Je mehr Landwirte mitmachen, desto wirkungsvoller kann unsere gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit werden. Denn Schwalben sind wichtige Sympathieträger in unserer Gesellschaft!

Bislang haben sich über 450 Landwirte an der Aktion beteiligt. Vielen Dank dafür! Sofern Sie sich noch nicht beteiligt haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Aktion unterstützen! Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich gern an Ihren Milchleistungsprüfer, oder schreiben Sie an die oben genannte Mailadresse.

07.07.2023
LWK bietet Webinar an zum Thema: Mehr Tierwohl beim Transport – Umgang mit Rindern und Beurteilung der Transportfähigkeit
Milch und Rind

Tiertransporte und die damit verbundenen Gesetzesänderungen, gerade auch im Bereich der Rinder, haben zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. Doch jeder Betrieb der Tiere hält muss diese früher oder später transportieren. Sei es dabei der Transport zur Schlachterei oder zum Tierarzt, oder auch ein Transport der Tiere zu Ausstellungen, oder nach dem Verkauf.

Bevor es jedoch soweit kommt, dass die Tiere transportiert werden können, stellt sich die Frage, ob diese überhaupt transportfähig sind. Welche Faktoren sind hierfür ausschlaggebend und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um einen möglichst tierwohl-gerechten Transport zu gewährleisten?

Hierüber wird Anika Lücking, Tierärztin vom bsi-Schwarzenbek in diesem online Seminar aufklären und Ansätze aufzeigen, wie möglichen Komplikationen vorgebeugt werden kann.

Die Landwirtschaftskammer bietet das kostenlose Webinar am 13.07.2023 von 10.00 – 12.00 Uhr an. Anmeldung und mehr Infos unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/8897

07.07.2023
Rindermarkt: Deutschland verringert Importe von Rindfleisch
Milch und Rind

(AMI) In der Zeit von Januar bis April gingen die deutschen Einfuhren von Rindfleisch zurück. Mit einer Menge von knapp 125.000 t fielen die Importe rund 4,2 % geringer aus als im gleichen Zeitraum im Jahr zuvor.

Der Fokus der gesamten Einfuhren lag dabei auf Rindfleisch aus Mitgliedstaaten der EU. Gegenüber dem ersten Jahresdrittel des Vorjahres sanken die Transporte aus EU-Mitgliedern dennoch um 5,9 %. Größter Lieferant waren die Niederlande, die ihre Rindfleischausfuhren nach Deutschland deutlich reduzierten. Anders präsentierte sich die Situation im Außenhandel mit Drittländern, dieser wurde im genannten Zeitraum ausgeweitet. Rund 15.000 t oder knapp 9,8 % mehr Rindfleisch, das aus Ländern außerhalb der EU stammt, fanden ihr Ziel in Deutschland. Unter den Drittländern sind besonders Staaten aus Südamerika von großer Bedeutung. Mit Abstand am meisten Rindfleisch wurde aus Argentinien geliefert.

Der Grund für die steigenden Importe aus Drittländern liegt hauptsächlich in der Verwendung des Fleischs für die Gastronomie. Besonders Edelteile aus Südamerika sind in vielen Speisekarten von Restaurants oder Kantinen zu finden. Auch wenn der Bestand an Rindern laut der aktuellen Viehzählung nur geringfügig zurückgegangen ist, bleibt Deutschland auf die Einfuhren von Rindfleisch angewiesen.

07.07.2023
Wirtschaftliche Bedeutung von Milchtankstellen
Milch und Rind

(DBV) In einem Verbundprojekt haben in den vergangenen drei Jahren das Max-Rubner-Institut, die Uni Hohenheim sowie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die wirtschaftliche Bedeutung von Milchausgabeautomaten sowie deren Lebensmittelsicherheit unter die Lupe genommen. Diese Woche wurden die vorläufigen Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Der Erfolg von Milchausgabeautomaten hängt wesentlich vom Standort und der Region (Bevölkerungsdichte, Kaufkraft, Anbindung) ab. Aus dem Projekt hervorgehen sollen Hinweise, wie die Lebensmittelsicherheit der Anlagen weiter erhöht werden kann.

07.07.2023
QM-Fachbeirat mit personellen Änderungen
Milch und Rind

(DBV) Turnusgemäß erfolgte durch die Mitglieder des QM-Milch e.V. die Neubenennung des Fachbeirats. Vertreter aus Land- und Molkereiwirtschaft sowie LEH definieren die Inhalte von QM-Standard, QM+, QM++ und QM-Nachhaltigkeitsmodul. Der Vorsitz des Fachbeirats wurde neu benannt, nachdem Jan Heusmann vom Landvolk Niedersachsen nicht mehr zur Verfügung stand. DBV-Vizepräsident Karsten Schmal hat den Vorsitz übernommen. Diese Woche beschlossen die Mitglieder des Fachbeirats u.a. die Implementierung der Fütterung mit entwaldungsfreiem Soja (verpflichtend zum 1. Januar 2024) sowie des QS-Schlachtbefunddatenmonitorings (zum 1. April 2024 verpflichtend) für den QM-Standard.

07.07.2023
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Entsprechend der saisonalen Entwicklung ging in der 25. KW das Milchaufkommen um 0,5 % im Vgl. zur Vorwoche zurück. Damit verringerte sich der Abstand zur Vorwoche auf 1,8 %. Die Nachfrage nach Frischeprodukten der weißen Linie hat sich zuletzt belebt. Der Buttermarkt verläuft ruhig mit zurückhaltenden Handelsaktivitäten und stabilen Preisen für abgepackte Butter sowie schwächeren Notierungen für Blockbutter. Der Schnittkäsemarkt tendiert weiterhin fester mit einer regen Nachfrage bei sinkenden Lagerbeständen und hoher Auslastung der Käsehersteller. Für August zeichnen sich höhere Preisforderungen ab. Die Pulvermärkte verlaufen ruhig und abwartend mit uneinheitlichen Preisen für MMP, stabil für VMP und schwächer für MP.

Beim GDT-Tender am 4. Juli 2023 wurden im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume um 3,3 % schwächere Preise ggü. dem letzten Handelstermin realisiert. Die gehandelten Mengen stiegen um 4.465 Tonnen (+21,9 %) auf 24.837 Tonnen.

07.07.2023
Uneinheitliche Preisentwicklung am Getreidemarkt
Pflanzen

Während Brot- und Qualitätsweizen ihr Preisniveau nicht halten können, befestigt sich Brotroggen. Auch Braugerste verteuert sich auf Wochensicht.

Die Volatilität an der Pariser Börse hält an. So tendierte der Fronttermin September im Verlauf der Woche noch deutlich schwächer, legte zuletzt jedoch allein binnen zweier Handelstage rund 7 EUR/t an Wert zu. So schloss der Weizenkurs am 06.07.2023 mit 233 EUR/t etwa auf dem Niveau der Vorwoche. Unterstützung kam dabei von den jüngsten Entwicklungen in Osteuropa, immerhin läuft das Abkommen über eine sichere Handelspassage Mitte des Monats aus. Belastet wurden die Notierungen im Wochenverlauf jedoch neben der starken Exportkonkurrenz aus Russland, welche deutlich preisgünstiger offeriert wird, auch von der jüngsten Schätzung des USDA.

Die Handelsaktivität am heimischen Markt für Brotgetreide wird auch weiterhin als ruhig beschrieben. Eine verhaltene Nachfrage seitens der Verarbeitung erschwert die Vermarktung und dämpft letztlich die Preisentwicklung. Geordert werden lediglich kleine Mengen zur Deckung des vorderen und dringenden Bedarfs. Auch die Abgabebereitschaft der Erzeuger bleibt angesichts der Berg- und Talfahrt in Paris verhalten. Hier wird in der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen vorerst abgewartet. Erste Meldungen aus der neuen Getreideernte zeigen sehr durchwachsene, aber überwiegend deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahr. Die Vollkornanteile erster Braugerste weisen im Rheinland teils erhebliche Defizite aus. Die laufende Gerstenernte im Osten Deutschlands konnten indes zufriedenstellende Erträge erzielt werden. Regional wird in der kommenden Woche der Start der Weizenernte erwartet.

Die Erzeugerpreise für Brotweizen rutschten in der laufenden Handelswoche ab. Im Bundesdurchschnitt wurden rund 202,40 (170-216) EUR/t verlangt und damit gut 6 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Auch die Forderungen für Qualitätsweizen konnten ihr Niveau nicht halten und gaben rund 5,50 auf 212,50 (180-225) EUR/t nach. Demgegenüber kann Brotroggen sich im Preis befestigen und wird mit 184,30 (170-210) rund 4,30 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche offeriert. Preise für Braugerste sind in der 27. KW lediglich in Bayern erhältlich. Mit 286,30 EUR/t werden hier rund 7 EUR/t mehr genannt als noch in der Woche zuvor. (Quelle: AMI)

07.07.2023
Rapsmarkt weiter volatil
Pflanzen

Die Rapspreise am heimischen Markt können sich in der 27. KW befestigen und folgen damit dem zwischenzeitlichen Kursanstieg an der Pariser Börse.

Das Auf und Ab an der Pariser Börse hält auch weiterhin an. So konnten sich die Notierungen nach der deutlichen Abwärtsbewegung der vergangenen Woche zuletzt wieder befestigen und legten allein binnen dreier Handelstage rund 30 EUR/t zu, bevor es in der 27. KW wieder abwärts ging. Auf Wochensicht schloss der Fronttermin August am 06.07.2023 mit 445 rund 5 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Unterstützung kam dabei von der EU-Kommission, welche ihre Prognose der EU-Rapsernte um 310.000 t auf 19,9 Mio. t kürzte, nachdem die anhaltende Trockenheit und Hitze im Mai und Juni die Aussicht auf das zu erzielende Ertragspotenzial deutlich trübte. Das Vorjahresniveau dürfte damit aber dennoch um 400.000 t übertroffen werden.

Die Erzeugerpreise für Raps wurden im Zuge der Notierungen in Paris nach oben korrigiert. Im Bundesdurchschnitt werden aktuell 418,20 EUR/t verlangt und damit 13,10 EUR/t mehr als noch in der Woche zuvor. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 390-447,50 EUR/t. Deutlicher fällt die Korrektur für Vorkontrakte der Ernte 23 aus, hier wurden die Gebote um 19,20 auf 426,50 (408-447,50) EUR/t angehoben.

Auf Großhandelsstufe wurden die Gebote für Raps ebenfalls angehoben. So waren franko Niederrhein am 05.07.2023 bei stabilen Prämien bis zu 460 EUR/t für Partien zur Lieferung in der 1. Julihälfte möglich und damit 16 EUR/t mehr als noch in der Woche zuvor. Partien franko Hamburg verteuerten sich auf Wochensicht bei angehobenem Aufgeld (+2) um 18 auf 448 EUR/t. Für Raps der Ernte 23 sind aktuell bis zu 451 EUR/t franko Niederrhein im Gespräch, in der Vorwoche wurden noch 435 EUR/t in Aussicht gestellt. (Quelle: AMI)

07.07.2023
Frühkartoffeln sind knapp
Pflanzen

Der Vermarktungsvorsprung gegenüber normalen Jahren sorgt für einen preisstabilen Verkäufermarkt für Frühkartoffeln. Der Bedarf an neuen Kartoffeln in allen Marktsegmenten wächst weiter, ohne dass entsprechend mehr erntefähige Bestände nachwachsen können.

Aus allen Anbaugebieten für Frühkartoffeln wird in Deutschland von einem Vermarktungsvorsprung gegenüber anderen Jahren berichtet. Aufgrund des zügigen Absatzes dürften Ende dieser Woche beispielsweise in der Pfalz schon bis zu 40% des Areals geräumt sein. Mit Folie verfrühte Bestände sind im Südwesten schon so gut wie geräumt. In Niedersachsen gibt es noch welche, die aber derzeit ebenfalls sehr zügig gerodet werden. Im Rheinland wurden 2023 nur sehr wenige Kartoffeln unter Folie gepflanzt, diese werden erst demnächst umfangreicher geerntet und in die Vermarktung kommen.

Es wird erwartet, dass der Frühkartoffelbedarf in den nächsten Tagen noch weiter steigt. Aus allen Verwendungssegmenten wird Kaufinteresse angezeigt. Dazu kommen ab nächster Woche noch Absatzmöglichkeiten in den Beneluxraum und an diejenigen Packer, die sich vorzeitig von Importen aus Israel oder Spanien verabschieden müssen. In anderen Jahren decken diese Herkünfte bis Ende Juli die Versorgung im Premiumsegment der Vollsortimenter.

Die Versorgungslage ist teils prekär, woran sich angesichts des Vermarktungsvorsprungs und der Nachfrageentwicklung zunächst nichts ändern wird. In manchen Regionen wird eine Lücke zwischen Frühware und Haupternte erwartet. Erstgenannte sind zeitig geräumt und das Folgeangebot wächst verspätet heran. Deren Auspflanzungen erfolgten unter ungünstigen Bedingungen und Stress zu Beginn der Vegetationsperiode. Ein noch übliches Ertragspotential wird aber der Haupternte in Niedersachsen unterstellt, wo die Ertragsschwankungen auf leichten Böden unter Beregnung stets geringer sind als woanders, wenn nicht extreme und langanhaltende Hitze einen Unterschied macht. Das war bisher nicht der Fall. (Quelle: AMI)