Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

24.04.2024
Fleischherkunft bald Pflichtangabe für Restaurants in Schweden
Geflügel

(AgE) In Zukunft sollen Restaurants und Catering-Firmen in Schweden Auskunft darüber geben, woher das Fleisch in den servierten Mahlzeiten stammt. Entsprechende Vorschriften soll die nationale Lebensmittelbehörde ausarbeiten. Diese sollen bis spätestens 15. Dezember 2024 als Entwurf vorliegen. Die Unternehmen sollen verpflichtet werden, die Kundschaft über das Herkunftsland von frischem, gekühltem, gefrorenem und gehacktem Rind-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch zu informieren. Der Verwaltungsaufwand soll sowohl für die Unternehmen als auch für die Kommunen möglichst gering sein und viel Flexibilität bei den Angaben zulassen. Schwedens Landwirtschaftsminister Peter Kullgren begründete den Vorstoß damit, dass Verbraucher ausreichend Informationen benötigen, um fundierte Entscheidungen über ihr Essen treffen zu können. Für abgepacktes Fleisch, das in Lebensmittelgeschäften gekauft werde, gebe es bereits gemeinsame EU-Regeln zur Herkunftsangabe, aber die entsprechenden Vorgaben für serviertes Fleisch in Restaurants oder beim Catering fehlten noch. Laut dem Agrarressort wurde die nationale Regulierung nun angestoßen, weil die von der EU-Kommission angekündigte Überarbeitung der EU-Lebensmittelinformationsverordnung bisher nicht erfolgt sei.

24.04.2024
Schweinemast bleibt weiterhin wirtschaftlich
Schwein

(AMI) Das bisher erreichte hohe Preisniveau bei den Schlachterlösen für Schweine hat sich im April stabilisiert. So ist für den Mastbereich bei fast unveränderter Kostenstruktur ein auskömmliches Einkommen erreichbar. Bereits seit Februar 2024 ist die Schweinemast in Deutschland stabil wirtschaftlich. Nach der Modell-Rechnung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) können im April je gemästetes Schwein knapp 10 EUR an Gewinn erlöst werden. Die wieder moderaten Futterkosten begünstigen das erreichbare Einkommen. Mittlerweile haben bei der Mast die Aufwendungen für Futtermittel einen Anteil von 38 % und damit deutlich weniger als im Vorjahr, wo fast die Hälfte der gesamten Kosten für Futter ausgegeben werden musste. Für den weiteren Verlauf dürften vor dem Hintergrund eines knappen Angebotes weiter hohe Schweinepreise erreicht werden und die Schweinemast wirtschaftlich bleiben.

19.04.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 14. KW lag die Menge der angelieferten Rohmilch mit einem Plus von 0,5 % knapp über dem Niveau der Vorwoche und um 1,1 % über dem des Vorjahres. Damit setzte sich der Anstieg nach leichter Stagnation fort. Die Liefermenge lag Anfang April beinahe auf dem Höchststand des Vorjahres. Die Märkte zeigten zum Monatsanfang eine divergente Entwicklung. Die Nachfrage nach abgepackter Butter aus dem LEH zog leicht an, lag aber ca. auf dem saisonüblichen Niveau, gestützt auch durch Angebotsaktionen. Blockbutter nach zuletzt gestiegener Nachfrage wieder beruhigter. Vorwiegend kurzfristige Geschäfte bei etwas festeren Preisen.

Der Käsemarkt erschien ruhig. Gute Rohstoffverfügbarkeit traf auf leicht gestiegene Nachfrage, Preislage daher stabil. Pulvermärkte insgesamt ebenfalls ruhig, verhaltene Nachfrage aus dem Ausland (insb. China und Mittlerer Osten) bei nach wie vor geringem Angebot. Insgesamt wenig neue Abschlüsse, die Bedienung bestehender Kontrakte stand im Vordergrund. Preissituation leicht fester.  

19.04.2024
Versorgungsbilanz Milch 2023
Milch und Rind

(DBV) Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) hat mit einer Pressemitteilung über die Veröffentlichung der neuen Versorgungsbilanz Milch 2023 informiert. Laut BZL sank bspw. der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsummilch 2023 auf unter 46 kg. Die Versorgungsbilanz enthält u.a. Details zu den Bereichen Herstellung, Konsum und Export.

19.04.2024
Bundesregierung muss Landwirtschaft entlasten
Milch und Rind

(DBV) Im Nachgang des Gesprächs zwischen der Zukunftskommission Landwirtschaft und Bundeskanzler Olaf Scholz über wichtige Entlastungen für die Landwirtschaft weist der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Holger Hennies, darauf hin, dass die Zukunftskommission dringenden Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung betont habe: „Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat der Bundesregierung deutlich aufgezeigt, wo Handlungsbedarf und Nachbesserungspotenzial besteht, um die Rahmenbedingungen für die deutsche Landwirtschaft so zu gestalten, dass unsere Betriebe wettbewerbs- und zukunftsfähig sind. (…)“. Die PM des DBV in voller Länge finden Sie hier.

19.04.2024
Rindermarkt: Preise für Nutzkälber steigen
Milch und Rind

(AMI) Die Vermarktung von schwarzbunten Nutzkälbern erfolgte in der vergangenen Woche flott. Einem kleiner werdenden Angebot stand dabei eine zunehmend lebhaftere Nachfrage gegenüber.

Besonders hoch war die Einstallbereitschaft der Mäster bei schweren Tieren mit gurten Mastleistungen. Die Preise sind gegenüber der Vorwoche weiter gestiegen. Regional liegen diese allerdings deutlich unter denen des Jahres zuvor. Kurzfristig wird mit einer regen Nachfrage und daher fester tendierenden Erlösen gerechnet.

Fleckviehkälber standen teilweise nur in knapper Stückzahl zur Verfügung. Freie Stallplätze wurden zügig neu belegt. Die Preise sind entsprechend erneut gestiegen. Diese Marktlage dürfte sich in der aktuellen Berichtswoche fortsetzen.

19.04.2024
dbk-online: Mit der App bestens informiert
Milch und Rind

(DBV) Die Deutsche Bauernkorrespondenz dbk ist seit Januar 2024 nur noch im Online-Format verfügbar. Bleiben Sie mit der Agrarpolitik-App auf dem Laufenden. Für alle Stakeholder und Multiplikatoren des DBV: einfach App downloaden und unter Menü/ Coupons die Mitgliedsnummer eingeben – damit steht jede Ausgabe der dbk kostenfrei zur Verfügung. Für alle anderen Interessierten ist die dbk als In-App-Kauf erhältlich.

19.04.2024
EU-Exportaussichten getrübt
Pflanzen

Die Konkurrenz aus Russland und der Ukraine ist mit attraktiven Weizengeboten übermächtig. Und dann fehlt es traditionell nach dem Ramadan zudem an Nachfrage aus dem Nahen Osten oder Nordafrika.

In der 16. KW sind die Notierungen für Weizen und Mais in Paris ungewöhnlich statisch. Und während Mais den Kursauftrieb der Vorwoche widerspiegelt, liegt Weizen unter Vorwochenlinie. Der Weizen-Fronttermin Mai 2024 schloss am 17.04.2024 bei 203,25 EUR/t und verfehlt das Vorwochenniveau um 1,25 EUR/t marginal. Die September-Kontrakt verliert auf Wochensicht 3,50 auf 214,25 EUR/t.
Für Druck auf die Weizennotierungen sorgten ernüchternde Exportaussichten. Der jüngste Kauf Ägyptens von 120.000 t Weizen, bei global ohnehin geringer Nachfrage, wird vollständig mit ukrainischer Ware beliefert. Das unterstreicht die geringe Konkurrenzfähigkeit des EU-Weizens, da bietet der derzeit schwache Euro wenig Unterstützung. Es wird davon ausgegangen, dass die Ukraine trotz des Krieges in den nächsten Wochen weiterhin umfangreich Getreide über das Schwarze Meer exportieren kann und wird.
Dazu kommt noch der andere Wettbewerber aus der Schwarzmeerregion. Das russische Beratungsunternehmen SovEcon schätzt die Weizenexporte Russlands für April 24 auf 4,4 Mio. t, was eine Auslieferung von mehr als einer Millionen Tonnen pro Woche bestätigt und darauf hindeutet, dass es in den ersten vier Monaten 24 keine Abschwächung der russischen Getreideexporte gegeben hat. Das war so nicht erwartet worden. Unterdessen trüben sich die EU-Exportaussichten weiter ein. Das Agraramt FranceAgriMer hat unlängst die Exportprognose für Frankreich erneut gesenkt. Es bleibt abzuwarten, wann für die EU bedeutsame Importe aus Nordafrika oder dem Nahen Osten nach dem Fastenmonat Ramadan wieder an den Markt zurückkehren und ob diese dann EU-Weizen ordern oder doch die Konkurrenz aus Russland und der Ukraine bevorzugen. (Quelle: AMI)

19.04.2024
Brotweizenmarkt ohne Antrieb
Pflanzen

Uneinheitliche Preisentwicklungen bei den verschiedenen Getreidearten und Ernten, geringes Kaufinteresse und wenig Angebot, richtungslose Terminmärkte und mangelnde Perspektiven.

Die Weizenkurse an der Terminbörse verzeichnen wenig Bewegung, konnten das Vorwochenniveau am Ende der Berichtswoche allerdings nicht ganz halten, aber an eine Trendumkehr mag auch keiner so recht glauben. Genauso ideenlos ist auch der Kassamarkt. Qualitativ hochwertige Partien werden gesucht und es werden Aufgelder bewilligt, aber auf der anderen Seite gerät Brotweizen nahezu in Vergessenheit, dort wo Brotroggen schon lange ist. Verarbeiter zeigen kein Interesse mehr an alterntigen Partien und Positionen. Handelsunternehmen sichern sich die eine oder andere Partie, sind aber vorrangig mit der Abwicklung von Kontraktware beschäftigt. Erzeuger verkaufen nur sehr sporadisch und vereinzelt Lagerware. Überraschungen hat es in den zurückliegenden Wochen nicht gegeben und auch wenn jeder darauf hofft, noch nennenswerte Mengen zu attraktiven Preisen absetzen zu können, glaubt keiner mehr so recht daran. Das Exportgeschäft liegt fest in Hand der Schwarzmeerländer. Der Inlandsmarkt ist ausreichend versorgt. Druckpartien gibt es allerdings auch nicht. Und so dürfte der Getreidemarkt ganz unspektakulär und mit vom Wettermarkt getriebenen Terminkursen langsam in die nächste Saison übergehen.
Prompter Brotweizen stagniert mit einem Plus von einem halben Euro frei Erfasserlager bei 173,50 EUR/t, verliert neuerntig 2 auf 185,20 EUR/t. Qualitätsweizen wird für beide Ernten fester bewertet und legt für prompte Partien um 2,20 auf 197,50 EUR/t zu, während ex Ernte mit 210 EUR/t knapp 2 EUR/t mehr genannt werden. Die Brotroggenpreise sind unverändert bei 135 EUR/t für alterntige und 156 EUR/t für ex Ernte-Partien. Auf Großhandelsstufe wird prompter Brotroggen unverändert mit 187 EUR/t franko bewertet. Die Mahlweizenpreise zeigen in den zurückliegenden Tagen Abwärtstendenz, retten sich am 17.04.24 allerdings alle wieder auf Vorwochenniveau. Das ist franko Niederrhein 203 EUR/t und franko Westfalen 207 EUR/t, franko Hamburg werden für prompten Brotweizen 208 EUR/t genannt. Qualitätsweizen kann dort aufgrund des knapper werdenden Angebotes um 2 auf 225 EUR/t zulegen. (Quelle: AMI)

19.04.2024
Rapserzeugerpreis legt zu und erreicht fast Vorjahresniveau
Pflanzen

Die festen Kurse trieben die Kassapreise nach oben und belebten die Umsätze. Dabei waren die Bewegungen für alterntige Partien deutlich ausgeprägter als für Raps ex Ernte. Zu Wochenbeginn wurde ein Großteil der Gewinne wieder abgegeben.

Aber die feste Tendenz wurde jäh abgebrochen. Der unerwartete Rückgang der Rapskurse in Paris zu Wochenbeginn; der Fronttermin verlor zum Vortag 7 EUR/t, der August-Kontrakt zum Freitag sogar 9,50 EUR/t, erstickt die gerade erst aufgekeimte Belebung der Rapsnachfrage auf Großhandelsstufe wieder. Sehr vereinzelt lassen sich noch Kleinstmengen an alterntige Ware bei einigen, wenigen Ölmühlen platzieren, aber die meisten winken ab, zeigen Kaufinteresse ab Oktober 24. Im Vergleich zur Vorwoche sind am 17.04.24 die Großhandelspreise für prompte Ware gegenüber Vorwoche um 1 EUR/t auf 454 EUR/t zurückgenommen worden. Einziger Käufer scheint hier nur noch am Niederrhein zu sein. Deutlich kräftiger hat sich Raps zur Ernte 24 ermäßigt. Auf Großhandelsstufe, und hier meldeten immerhin 4 Standorte, gaben die Gebote um 10 auf 439 EUR/t nach.
Dass die Hitze der letzten Woche nicht anhielt, ist von großem Vorteil, die Verzweigung war etwas zu unterentwickelt, aber so kalt hätte es nun auch nicht werden müssen, vor allem die Aussicht auf Bodenfrost schürt die Sorge vor Ertragseinbußen. Auch der teils ergiebige Niederschlag zur Blüte ist nicht vorteilhaft. Aber die Vegetationsperiode ist noch lang. Dennoch wachsen die Befürchtungen, dass die Rapsernte noch kleiner ausfällt als ohnehin schon prognostiziert. Der deutsche Raiffeisenverband geht von einer knapp 5 % kleineren Anbaufläche aus. Die aktuelle Ertragsschätzung liegt mit 35,5 dt/ha bereits 2 % unter dem langjährigen Mittelwert und 2,3 % unter dem Vorjahresergebnis. Damit ergibt sich eine Ernte von 3,94 Mio. t, 7 % weniger als 2023, aber immerhin 6 % über dem langjährigen Durchschnitt. (Quelle: AMI)