Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

06.12.2019
Mitgliederversammlung des ZDG
Geflügel

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Auf der am 27.11.2019 in Stuttgart stattgefundenen Mitgliederversammlung benennt der ZDG in einer Resolution zum Gipfel im Bundeskanzleramt mit dem Ausstieg aus dem Töten männlicher Eintagsküken, der Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes und dem Verzicht auf das Schnabelkürzen bei Puten konkrete Themenfelder, in denen es aus Sicht der Branche einen stärker faktenorientierten Realismus und einen ehrlichen Lösungswillen seitens der Politik bedürfe. Bei der Wahl der fünf ZDG-Vizepräsidenten wurde Stefan Teepker, Hähnchenhalter aus Niedersachsen, der seit Mai an der Spitze des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger e.V. (BVH) steht, einstimmig in das Gremium gewählt. Gleichfalls einstimmig in das 15-köpfige ZDG-Präsidium berufen wurden Bettina Gräfin von Spee, Putenhalterin aus Nordrhein-Westfalen und stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Deutscher Putenerzeuger e.V. (VDP) und Thomas Korte, Hähnchenhalter aus Niedersachsen und stellvertretender BVH-Vorsitzender.

06.12.2019
Terminmärkte vom 06.12.2019
Pflanzen

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Terminmarkt: sprunghaftem Anstieg in Chicago folgen nachgebende Notierungen; Bewertung und Fortschritt der Herbstaussaat in Frankreich stützen Notierungen in Paris

06.12.2019
DBV Fachausschuss Getreide und Saatgut tagte in Berlin
Pflanzen

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Unter der Leitung des Vorsitzenden, Wolfgang Vogel tagte der Fachausschuss Getreide des Deutschen Bauernverbandes e.V. (DBV) diese Woche in Berlin. Nach einem internen Teil folgte der offene Teil der Gremiensitzung, zu dem traditionell wieder Gäste eingeladen wurden, um über Fachthemen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.
Den Auftakt machte Wienke von Schenk mit einem Bericht über die aktuelle Lage an den Getreide- und Ölsaatenmärkten. Anschließend informierte Christoph Burose vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über Risikomanagement in der Landwirtschaft. Er stellte unter anderem verschiedene Modellvarianten und den möglichen Förderbedarf zur Subventionierung von Versicherungsprämien vor.
Am Folgetag fand der Fachausschuss Saatgut des DBV statt. Dr. Günther Peters, Leiter der Registrierung DACH Syngenta Agro GmbH informierte in diesem Rahmen über die vom Umweltbundesamt geforderte Windauflage für gebeiztes Saatgut. Danach soll es künftig verboten werden, chemisch gebeiztes Saatgut bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 5 m/s zu säen. Diese Auflage droht insektiziden ebenso wie fungiziden Wirkstoffen. Damit soll das Ziel der Risikominimierung insbesondere für die Umwelt verfolgt werden. Was bedeutet das für die Getreidebeizung? – Da in Zukunft einige chemische Beizen wegfallen werden ist die Professionalisierung des gesamten Beizprozesses zwingend notwendig.
Viele Sorten sind heute bereits stress- und krankheitstoleranter als früher. Ergänzend können ausgeklügelte Inkrustierungen für das Saatgut oder Biostimulanzien, biologische Präparate oder physikalische Alternativen zur Anwendung kommen.

06.12.2019
25. Braunschweiger Getreidetag in Peine
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Der Braunschweiger Getreidetag fand in diesem Jahr zum 25. mal statt – Silberhochzeit also für die seit 25 Jahren währende Kooperation zwischen dem Landvolk Landesverband und dem Bezirksverband Braunschweiger Land. Diesmal standen jedoch nicht wie gewohnt das Marktgeschehen und ackerbauliche Themen auf dem Programm, vielmehr stand der Getreidetag im Zeichen der aktuellen politischen Ereignisse und wurde als Kommunikations- und Diskussionsforum zu agrarpolitischen Themen genutzt.
Nach der Eröffnung und Begrüßung durch Wilfried Henties, dem stellvertretenden Vorsitzenden des  Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e.V. gab der Vorsitzende Ulrich Löhr zum Auftakt einen agrarpolitischen Rundumschlag aus Sicht des Verbandes.
Darauf folgte ein Impulsreferat von Dr. Ludwig Theuvsen, dem Leiter der Abteilung Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Neben der durchaus positiven Wirkung der kleinen und großen Kundgebungen der letzten Wochen thematisierte er die novellierte Düngeverordnung und die Ausweisung nitrat- und phosphatsensibler Gebiete.
Abschließend kam Dr. Ludwig Theuvsen mit Florian Dralle von Land schafft Verbindung sowie Christian Scherb unter der Moderation von Dr. Dirk Hesse zu einer Podiumsdiskussion zusammen. Hier wurden in erster Linie Fragen der Gäste aus dem Saal diskutiert und beantwortet. Zentrales Anliegen war die in der Novellierung der Düngeverordnung diskutierte Reduktion der Stickstoffdüngung. Dies schürt die Befürchtung zukünftig keinen Qualitätsweizen zu gewohnten Qualitäten produzieren zu können. Damit einhergehend Fehlmengen könnten durch Ware aus dem Ausland kompensiert werden, ohne dass der Verbraucher etwas davon bemerkt.

05.12.2019
Landesdüngeverordnung in Kraft gesetzt
Geflügel

Festmistausbringung in nitratsensiblen Gebieten nur nach vorheriger Laboruntersuchung?

Info Umwelt Heute wurde die neue Landesdüngeverordnung im Nds. Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht. Über die Inhalte der Regelungen hatten wir bereits am 22. November berichtet. Als erste neue Auflage ist zu beachten, dass damit formal ab morgen Festmist von Rindern, Schweinen, Schafen oder Pferden auf Flächen in den nitratsensiblen („roten“) und phosphatsensiblen („schwarzen“) Gebieten nur ausgebracht werden darf, wenn der Betrieb dafür vorher über Laborergebnisse zum Gehalt an Gesamtstickstoff, verfügbarem Stickstoff (oder Ammonium-N) und Gesamtphosphat verfügt. Richtwerte der LWK oder Düngeverordnung reichen nach dem Verordnungstext nicht mehr aus. Für Hühnertrockenkot, Hähnchenmist und andere Geflügelmiste gilt momentan das pauschale Ausbringungsverbot bis 31.01., danach besteht ebenfalls die Analysepflicht wie auch für flüssige Wirtschaftsdünger z. B. aus der eigenen Tierhaltung.

Für die Ausbringung von Festmist von Huf- und Klauentieren ist zudem das generelle Ausbringungsverbot zu beachten, das am 15. Dezember beginnt und mit Ablauf des 15. Januar endet. Für flüssige Wirtschaftsdünger gilt die Sperrfrist bereits seit Wochen und endet erst mit Ablauf des 31. Januar.

Das Landvolk Niedersachsen hält an seiner Kritik an der obligatorischen Untersuchungspflicht bei Festmisten fest und fordert hier vom Landwirtschaftsministerium in Hannover weiter eine Rücknahme. Betriebe mit Ausbringungsflächen in den sensiblen Gebieten, die wegen anstehender Ausbringungen schnelle Sicherheit vor Beanstandungen brauchen, sollten jetzt umgehend eine eigene Mischprobe aus ihrem Mist ziehen und zur Analyse an ein anerkanntes Düngemittellabor schicken. Sofern schon eine Probe in den letzten Monaten untersucht wurde, kann dagegen bis zur Klärung der Notwendigkeit und geforderten Häufigkeit einer Neubeprobung gewartet werden.

Die Gebietskulisse der „roten“ und „schwarzen“ Gebiete ist im Internet unter https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/ einsehbar. Die gründliche Vorbereitung von Klagen gegen die Gebietsabgrenzungen laufen beim Landvolk weiter, es droht aktuell noch kein Fristablauf.

04.12.2019
VION schließt Schweineschlachtung in Altenburg
Schwein

Info Schwein

VION will am Standort Altenburg (Thüringen) seine Schweineschlachtung im 1. Quartal 2020 einstellen und in Zukunft den Fokus auf den Ausbau des Rindfleischmarktes legen. In den vergangenen Jahren ist die Schweineproduktion in Ostdeutschland stetig rückläufig. Hingegen sieht der Konzern Potenzial für Wachstum im Segment Rindfleisch, da es im Einzugsgebiet des Schlachthofs eine hohe Rinderdichte gibt.

Die liefernden Schweinehalter aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Teilen Südbrandenburgs sind von der Entscheidung völlig überrascht worden. Die Mitteldeutsche Schlacht- und Nutzvieh Erzeugergemeinschaft w. V. (MSE) sprach von einer „Katastrophe“. Nicht zuletzt, weil der Altenburger Schlachthof der letzte „regionale Schlachthof“ in Mitteldeutschland ist. Schätzungsweise 90 % der Schweine kommen aus einem 200-Kilometer-Radius.

04.12.2019
Agrarausschuss vertagt Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(top agrar) Der Agrarausschuss des Bundesrates hat in seiner Sitzung am 02.12.2019 die Beratungen zum Entwurf der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vertagt. Grund hierfür waren zahlreiche Änderungsanträge der Bundesländer, die dem Vernehmen nach vor allem aus Bundesländern mit „grüner“ Regierungsbeteiligung kamen. Aller Voraussicht nach wird sich der Agrarausschuss des Bundesrates erst Ende Januar 2020 erneut mit dem Thema befassen.

04.12.2019
Weniger Schweine in der EU geschlachtet
Schwein

Info Schwein

(AMI) – In den meisten EU-Ländern werden im aktuellen Jahr weniger Schweine geschlachtet als im Jahr zuvor. In der Summe der EU lag das Minus im Zeitraum von Januar bis August 2019 bei knapp 2 %, so dass bis Jahresende voraussichtlich mit 257 Mio. geschlachteten Schweinen zu rechnen ist. Damit werden ca. 5 Mio. weniger Tiere der Fleischerzeugung zugeführt. Die deutlichsten Rückgänge sind dabei in Belgien, Polen und Dänemark zu verzeichnen, wo 5 bis 6 % weniger Tiere geschlachtet werden. Auch in Deutschland gehen die Schlachtzahlen deutlich zurück. Entgegen dem Trend wurde und wird dagegen die Produktion in Spanien ausgebaut.