Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.01.2020
Aldi und Lidl heben Eierpreise an
Geflügel

Info Geflügel

Die Eierpreise sind wenige Tage nach dem Jahreswechsel in Bewegung geraten. Aldi hat die Preise für die Zehnerpackung Eier aus Bodenhaltung sowie Eier aus Freilandhaltung um jeweils 10 Cent angehoben. Die neuen Preise gelten seit Freitag, wie eine Sprecherin von Aldi Süd mitteilte. Demnach kosten bei Aldi Süd zehn Eier aus Bodenhaltung nun 1,29 Euro und zehn Eier aus Freilandhaltung 1,69 Euro. Beim selbstständigen Schwesterunternehmen Aldi Nord gelten dieselben Preise. Auch beim Aldi-Erzrivalen Lidl sind die meistverkauften Eier um 10 Cent je Zehnerpackung teurer geworden.

17.01.2020
Salmonellenmonitoring: 36 von 38 Laboren bestehen
Geflügel

Info Geflügel

Beim QS-Ringversuch 2019 für Labore im QS-Salmonellenmonitoring konnten 36 der 38 teilnehmenden Labore aus Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Schweiz, Polen und Dänemark ein positives Resultat erzielen. Sie waren dazu aufgefordert worden, jeweils zehn Fleischsaft- und Serumproben mit unterschiedlichen Antikörpergehalten zu untersuchen. Seit 15 Jahren tragen Landwirte, Tierärzte, Schlachtbetriebe und Labore im QS-System mit der Durchführung des Salmonellenmonitorings in entscheidendem Maße zur Qualitätssicherung von Lebensmitteln bei. Ziel des Monitorings ist es, mögliche Eintragsquellen von Salmonellen zu identifizieren und anschließend zu beseitigen, um so die Zahl der infizierten und kontaminierten Tiere kontinuierlich zu senken. Voraussetzung hierfür ist, dass die QS-anerkannten Labore valide Untersuchungsergebnisse in Bezug auf die Salmonellenbelastung liefern. Um dies zu gewährleisten, führt QS mit den QS-anerkannten Laboren jährlich einen Ringversuch durch.

17.01.2020
Deutschland und Frankreich wollen Kükentöten beenden
Geflügel

Info Geflügel

BM Julia Klöckner und ihr französischer Kollege Didier Guillaume wollen das Kükentöten zum Ende 2021 verbieten. Während einer Konferenz mit deutschen und französischen Branchenvertretern, Wissenschaftlern und NGOs betonten beide Ressortchefs, die diesbezüglichen Anstrengungen fortführen zu wollen. Deutschland habe bereits 8 Mio. Euro in die betreffende Forschung investiert, Frankreich 4,5 Mio. Euro. So seien zwei Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei entstanden, wovon eine bereits in der Praxis angewandt werde. Klöckner sprach sich dafür aus, alle derzeit bestehenden Alternativen zu fördern, die das Kükentöten beenden könnten. Neben der Geschlechtserkennung im Ei seien dies die Aufzucht männlicher Tiere sowie die Nutzung von Zweinutzungsrassen. Allerdings liege das Aufnahmepotential des Marktes für Bruderhähne laut Berechnungen des Ministeriums nur bei rund 5 Mio. Küken im Jahr. Diese Maßnahme allein reiche daher nicht aus. Weitere Zwischenetappen seien notwendig, um den Ausstieg bis 2021 zu schaffen, so Klöckner. Helfen sollen dabei ihr zufolge regelmäßige, weitere Treffen von Experten aus Deutschland und Frankreich. Die beiden Agrarminister sehen sich beim Ausstieg aus dem Kükentöten als Vorreiter in der EU und wollen auch eine europaweite Regelung voranbringen.

Der ZDG stellte sein Konzept vor, wie „unter größter Kraftanstrengung“ ein Ausstieg in Deutschland bis 2021/22 machbar sein könnte. Hierzu strebe man eine gemeinsame Branchenplattform von Geflügelwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und den an der Entwicklung von Alternativverfahren arbeitenden Unternehmen an. Machbar sei dies allein bei paralleler Anwendung und Akzeptanz aller Lösungsbeiträge: alle verfügbaren Alternativen der Geschlechtserkennung im Ei (endokrinologische Methode am 9. Bruttag, Hyperspektralanalyse am 13. Bruttag), Aufzucht der Bruderhähne und Zweinutzungsrassen. Zur praktischen Umsetzung soll eine gemeinsame Branchenplattform von Geflügelwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und den an der technischen Umsetzung beteiligten Unternehmen geschaffen werden, mit deren Hilfe die Herausforderung einer kükentötenfreien Lieferkette gemeinschaftlich, verlässlich und effizient angegangen werden kann.

Für die kommenden Monate sind weitere bilaterale Arbeitstreffen zwischen den Wirtschaftsbeteiligten in Deutschland und Frankreich vereinbart. In sechs Monaten wollen die beiden Minister erneut zu einem Gespräch einladen.

17.01.2020
Bio-Milchpreis fast auf Vorjahresniveau
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Im November zahlten die Molkereien nach Schätzung der AMI für Bio-Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß im Bundesschnitt 47,2 Ct/kg. Damit lag der Preis leicht über dem Niveau vom Oktober. Die Erholung der Auszahlungsleistung, die im Juli eingesetzt hatte, setzte sich somit fort. Das Preisniveau lag damit im November 2019 fast auf dem Vorjahresniveau.

17.01.2020
Mäuse-(und Wiesenschnaken)-Kalamität auf dem Grünland
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Nach Einschätzung des Pflanzenschutzsamtes (PSA) sind derzeit etwa 150.000 ha Dauergrünland in Niedersachsen mehr oder weniger stark von einer explosionsartigen Entwicklung der Mäusepopulation betroffen. Hinzu kommen punktuell insbesondere auf Moorflächen eine gravierende Belastung mit Tipula-Larven (sofern denen noch Graswurzeln im Frühjahr übrigbleiben). Hintergrund sind die beiden sehr trockenen Jahre. Der Schaden geht auf mehreren zehntausend Hektar bereits in den Bereich von Totalverlusten, schon im letzten Herbst haben einige Betriebe deshalb Neueinsaaten vorgenommen. Auf den übrigen Flächen ist ungewiss, wie stark die Beeinträchtigung fortschreitet, der Höhepunkt der Populationsentwicklung ist lt. PSA noch nicht generell erreicht. Dort wo es nichts mehr zu fressen gibt, wird es aber voraussichtlich in Kürze zu einem Zusammenbruch der Mäusepopulation kommen. Ob die Witterung hier noch einmal Nachschub verleiht, ist derzeit mehr als ungewiß. Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil der Flächen in Natura 2000-Gebieten gelegen ist, in denen mit Argusaugen die Grünlandbewirtschaftung der Landwirte sowohl durch den behördlichen als auch ehrenamtlichen Naturschutz überwacht wird.
Aufgrund der dramatischen Situation fordert das Landvolk aktuell dringend politische Rückendeckung für eine unbürokratische Grünlanderneuerung in Schutzgebieten von höchster Stelle aus den Ministerien ein. Es ist bereits jetzt abzusehen, dass Betriebe durch den massiven Befall eines großen Anteils Ihrer Flächen existensbedroht sind. Deshalb fordert das Landvolk , dass für diese Betriebe schnellstmöglich Maßnahmen zur Rettung der Existenz auf Landesebene abzustimmen und einzuleiten sind.

17.01.2020
Bio-Rinder mit rasantem Weihnachtsgeschäft
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Wie auch bei den Schweinen, haben die Rinder­schlachtungen für das Weihnachtsgeschäft später begonnen als in den Jahren zuvor. Dann kamen die Bestellungen aber richtig in Gang. So konnten die meisten Tiere wie geplant verkauft werden. Allerdings scheint insbesondere bei Qualitätsware der Markt nervöser zu werden. Das führte bei manchen Vermarktern zu einem kleinen Stau, der zum Teil abgebaut ist, bei anderen aber noch vor sich hergeschoben wird. Die Versorgung mit Fleischrindern ist nach wie vor ausreichend, die Nachfrage ist stabil.

17.01.2020
Bio-Schweine: Verbandsware wieder gesucht
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Bei einigen Vermarktern ist die Versorgung mit Verbandsware wieder knapp, so dass Tiere zugekauft werden mussten. Diese Situation hat sich im Dezember noch verschärft und dürfte auch im Januar weiter anhalten. Einige Vermarkter suchen nun verstärkt Mäster, die auf einen Verband umsteigen. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Ferkeln: Auch hier suchen Vermarkter von Verbandsware neue Ferkelerzeuger oder wollen Ferkelerzeuger in der Steigerung ihrer produk­tionstech­nischen Leistungen unterstützen. Der Bio-Schweinemarkt profitiert nicht vom ASP getriebenen Chinageschäft. Konventionelles Schweinefleisch lag Ende 2019 bei 1,92 €!

17.01.2020
Bio-Kartoffeleinkäufe zeigen sich derzeit schwach
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Bio-Kartoffelnachfrage entwickelt sich gegen Jahresende nicht so dynamisch wie in den Monaten zuvor. Die Erzeugerpreise sind aber auf dem Niveau der Vorwochen absehbar stabil. Die Preise für lose Ware liegen weiterhin franko Packbetrieb bei überwiegend 65 EUR/dt. Im Vergleich zum Vorjahr mit 7 €/dt ein Plus von 12%. Der stabile Preis ist ein Indiz für die weiterhin gute Absatzsituation. Die Nachfrage dürfte bei winterlicherem Wetter noch anziehen.

17.01.2020
Getreide-Kontrakte werden abgewickelt
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Im Bio-Getreidemarkt steht die Abwicklung be­stehender Kontrakte im Vordergrund. Im Speise­bereich bleiben Hafer und Dinkel gefragt. Der Ab­verkauf von Weizen bleibt nach wie vor zäh, weil die Qualitäten die Ansprüche der Abnehmer teil­weise übersteigen. Die Roggenpreise sind deut­lich abgeschwächt. Roggen wird vermehrt an ge­fragte Getreidesorten gekoppelt, um den Absatz zu sichern. Die Futterwerke waren zum Jahres­ende gut eingedeckt. Die Nachfrage ist ent­sprechend verhalten.