Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

18.03.2020
EU-Kommission pocht auf freien Warenverkehr
Schwein

Info Schwein

(EU) Anlässlich des COVID-19-Ausbruchs hat die EU-Kommission diesen Montag Leitlinien zu Kontrollen an den Binnengrenzen vorgelegt. Neben dem besonderen Schutz der Gesundheit soll hiermit die Sicherstellung des Waren- und Dienstleistungsverkehrs gewährleistet werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte hierzu, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs nur bei einem koordinierten Vorgehen auf EU-Ebene wirksam werden können.

18.03.2020
Corona-Virus mit weitreichenden Auswirkungen
Schwein

Info Schwein

Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus führt zu erheblichen Veränderungen und auch Einschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft, wie wir sie bisher nicht gekannt haben.

Insbesondere Tierhaltungsbetriebe – ob mit oder ohne Lohnarbeitskräfte – sollten frühzeitig klären, wie sie ihre Tiere weiter versorgen, wenn Betriebsleiter, Familienarbeitskräfte und/oder Mitarbeiter ausfallen. Denn sind Personen infiziert, werden diese sowie alle möglichen Kontaktpersonen (auch wenn diese nicht infiziert sind) 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Vorsorglich sollte jeder Betrieb seinen QS-Notfallplan nochmals überprüfen und ggf. um geeignete Anweisungen für Ersatzkräfte ergänzen.

Laut FLI gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Demzufolge sollte eine Versorgung der Tiere oder anderweitige Arbeiten auf dem Betrieb weiter möglich sein, sofern die unter Quarantäne gestellte Person den Kontakt zu anderen Personen meidet und entsprechende Hygienemaßnahmen konsequent umsetzt. Dies gilt aber nur vorbehaltlich weitergehender und einschränkender Auflagen durch die jeweilige Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde!

DBV-Präsident Joachim Rukwied hat diesbezüglich in einem Schreiben an Bundesministerin Klöckner darauf hingewiesen, dass eine gemeinsame Positionierung der Fachbehörden auf Bundesebene für die derzeit stark unter Druck stehenden Gesundheitsbehörden hilfreich wäre, um die vielen besonderen Sachverhalte der Land- und Ernährungsbranche besser beurteilen zu können. Es muss gelingen, geeignete praktikable Regelungen für den für die Ernährungsversorgung der Bevölkerung systemrelevanten Sektor der Landwirtschaft zu finden.

18.03.2020
Bioenergiegespräch mit StS’in Kasch
Bioenergie

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DBV und Fachverband Biogas besprachen mit BMEL-Staatssekretärin Kasch die Dringlichkeit politischer Signale zur Zukunft der Bioenergie.Beim Bund-Länder-Konsens zum Ausbau Erneuerbarer Energien setzt sich BMEL dafür ein, dass auch die Ausschreibungsbedingungen im EEG für Biogas verbessert werden. Es gibt aber große Widerstände bei BMU und BMWi. Außerdem will das BMEL weiter beim BMU darauf drängen, dass die Umsetzung der EU-Erneuerbare Energien Richtlinie zügig angepackt wird, vor allem die Regeln für die Nachhaltigkeitszertifizierung und die Anhebung der Treibhausgasquote im Verkehr.

18.03.2020
Erstes Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes
Bioenergie

Info Bioenergie

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat einen Entwurf für ein Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) vorgelegt. Notwendig geworden ist die Novellierung des BEHG aufgrund des Ergeb­nisses des Vermittlungsausschusses vom Dezember 2019 bezüglich der Anhebung des CO2-Preispfades. Der DBV hat diesen Entwurf zum Anlass genommen, um darauf hinzuweisen, dass im Sinne eines praxistauglichen Nachhaltigkeits­nachweises und zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Biomasseproduzenten eine 1:1 Umsetzung der Nachhaltigkeitsdokumentation gemäß der Richtlinie (EU) 2018/2001 (RED II) dringend geboten ist.

18.03.2020
Anbau nachwachsender Rohstoffe bleibt 2019 weitgehend konstant
Bioenergie

Info Bioenergie

Mit geschätzten 2,67 Mio. ha (2018: 2,73 Mio. ha) beträgt die Anbaufläche nachwachsender Rohstoffe gut 22 Prozent der Ackerflächen und ist 2019 gegenüber 2018 leicht zurückgegangen. Ursächlich dafür ist vor allem eine schrumpfende Rapsanbaufläche für Biodiesel in Höhe von 520.000 ha (2018: 589.000 ha). Den Löwenanteil der Anbaufläche machten mit 1,55 Mio. ha (2018: 1,56 Mio. ha) erneut die Energiepflanzen für Biogasanlagen aus. Der Maisanteil bei den Energiepflanzen für die Biogaserzeugung ging leicht zurück, er liegt nun bei knapp zwei Dritteln der Gesamt-Biogasfläche. Fläche gut machten dafür die Mais-Alternativen Getreide und Gräser, etwa konstant blieben Zuckerrüben und die Durchwachsene Silphie. Weiterführende Informationen sind bei der FNR abrufbar. (Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.)

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

13.03.2020
Melden Sie sich zu folgendem Live-Online-Seminar an, in Zeiten wie diesen ein optimales Veranstaltungsformat, garantiert ohne persönliche Kontakte:
Schwein

Info Schwein

am 24. März 2020
um 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Die Afrikanische Schweinepest – Gerüstet für den Ernstfall!

aktuell und praxisnah für Niedersachsen

Wo kann ich mich anmelden?

Bitte bei unter www.akademie.vet anmelden oder mit dem Direktlink:

https://shop.akademie.vet/shop/product/die-afrikanische-schweinepest-gerustet-fur-den-ernstfall-387

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die kostenlose Teilnahme wird von dem Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V., der GESEVO GmbH und der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. unterstützt.

13.03.2020
Geschlechtsbestimmung im Ei – Verfahren patentiert
Schwein

Info Geflügel

(DGS) Wissenschaftler der TH Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) haben kürzlich ein Verfahren zum Patent angemeldet, welches das Geschlecht des Kükens schon vor dem Schlüpfen bestimmen kann. Im Ei entstehen unterschiedliche Hormone bei männlichen und weiblichen Küken. Durch ein winziges Loch in der Eischale wird mit einem Laser das Geschlecht des Embryos im Ei bestimmt. In der Wissenschaft heißt dieses Verfahren Fluoreszenzspektroskopie. Der entscheidende Vorteil gegenüber bereits bekannten Methoden: Die Fluoreszenzspektroskopie funktioniert schon bei drei bis sechs Tage alten Hühnereiern, wobei die Messung durch die Eihaut erfolgt. „Bei anderen Verfahren muss das Ei komplett geöffnet werden, für unser Verfahren brauchen wir lediglich ein zirka 2 mm großes Loch in der Kalkschale. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Embryo im Ei zu diesem frühen Zeitpunkt noch kein Schmerzempfinden hat“, erklärt Jens Staufenbiel. Ein auf das Verfahren abgestimmter Prototyp soll möglichst bald zu einer marktreifen Maschine entwickelt werden, welche flächendeckend von den Betrieben genutzt werden soll. Zwar sind die Anschaffungskosten mit 45.000 Euro relativ hoch, doch Professorin Helene Dörksen betont, dass nicht nur große landwirtschaftliche Betriebe davon profitieren müssen, sondern eine Anschaffung auch für kleinere Brütereien lohnenswert ist. „Die Maschine, die den Geschlechtertest durchführt, ist sehr mobil und robust. Mehrere kleine Betriebe könnten sich somit die Anschaffungskosten teilen und das Gerät reihum weitergeben. Das ist absolut kein Problem und es muss kein großer Aufwand dafür betrieben werden. Außerdem benötigt das Gerät wenig Platz und ist sehr einfach in der Bedienung.“

13.03.2020
Öko-Durchführungsrecht beschlossen
Geflügel

Info Geflügel

Die EU Mitgliedsstaaten haben neue Ausführungsregeln für die Öko-Tierhaltung ab 2021 nach langer Diskussion definiert. Beim Öko-Geflügel bleibt der Kaltscharraum (Veranda) auf die nutzbare Stallfläche anrechenbar, wenn er 24 Stunden zugänglich ist und mit verschließbaren Wänden gestaltet ist. Für herkömmliche Veranden gilt eine Übergangsfrist von 3 Jahren. In den Mehr-Etagen-Volierensystemen sind zukünftig nur noch zwei erhöhte Ebenen neben der Bodenebene zulässig. Nach der Übergangsfrist von 8 Jahren müssen Öko-Geflügelställe mit vier Ebenen um eine Ebene zurückgebaut werden. Öko-Mastställe in aufgelöster Bauform, die nicht exakt die vorgeschriebene Stallinnenfläche aber dafür Übergangsbereiche zum Außenbereich aufweisen, entsprechen derzeit nicht dem Öko-Basisrecht und können daher keine Übergangsfrist bekommen. Der Einsatz von 30 % Umstellungsware in Öko-Mischfutter ist ab 2021 nicht mehr zulässig. Auch hierzu wird eine politische Lösung gesucht. Ab 2021 dürfen außerdem nur noch Junggeflügel und Ferkel bis 35 kg mit 5% konventionellen Aminosäuren versorgt werden. Die Knappheit an Öko-Eiweißfuttermitteln wird also zunehmen, da alle Öko-Legehennen ab 2021 zu 100% ökologisch gefüttert werden müssen. In Arbeit sind noch die Produktionsregeln zu Ausnahmen für konventionellen Saatguteinsatz und zur Pflanzgutversorgung sowie zum heterogenen Material.