Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

27.03.2020
Landkreis Emsland verfügt Stallpflicht für Geflügel
Geflügel

Info Geflügel

Vom 25.03. bis 31.05. gilt im Emsland eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel. Der hochansteckende Influenzavirus des Subtyps H5N8 wird vermutlich durch Wildvögel verbreitet. Das Emsland hat eine hohe Geflügeldichte und ist Durchzugs- und Rastgebiet für Wildvögel. Die Vogelgrippe war zuletzt 2014 und 2017 in der Region ausgebrochen. Auch damals wurde jeweils eine Aufstallungspflicht verfügt.

27.03.2020
FLI aktualisiert Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5 in Deutschland
Geflügel

Info Geflügel

Nach dem Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza des Typs H5N8 in einer Putenelterntierhaltung im Landkreis Aurich in Niedersachsen hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5 in Deutschland aktualisiert. Das Dokument finden Sie hier:

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00028119/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAIV_H5N8_2020-03-25.pdf

Darin beschreibt das FLI unter anderem neue Reassortierungstypen des Aviären Influenzavirus. Dies bedeutet, dass derzeit neue Mischtypen des Virus zirkulieren. In einem infizierten Tier seien dann mehrere Virussub- oder Genotypen zeitgleich zu finden. Die HPAI H5N8-Viren aller aktuellen Ausbrüche in Deutschland seien mit den Viren der in Mittel- und Osteuropa aufgetretenen Ausbrüche sehr eng verwandt. Sie repräsentierten einen neuen Genotyp, der erstmalig im Rahmen dieser Ausbrüche detektiert wurde.

Da die in Deutschland betroffenen Kleinhaltungen z.T. direkten Zugang zu Gewässern hatten, welche von Wildenten genutzt werden und der Putenelternbetrieb im Landkreis Aurich in einem Rastgebiet für Gänse und Schwäne liegt, sei ein Viruseintrag durch wildlebende Wasservögel laut der Einschätzung des FLI als wahrscheinliche Ursache anzunehmen.

Aufgrund des milden Winters 2019/ 2020 hat der Heimzug vieler Wildvogelarten bereits in vollem Umfang begonnen. In der Folge beschreibt das FLI das Risiko eines Eintrags von Aviärer Influenza in Nutzgeflügelhaltungen in Deutschland durch direkte Kontakte zwischen Wildvögeln und gehaltenen Vögeln als mäßig.

Die Biosicherheitsmaßnahmen in allen geflügelhaltenden Beständen haben höchste Priorität.

27.03.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) In der 11. KW ist die Milchanlieferung im Vgl. zur Vorwoche konstant geblieben. Damit wurde die Vorjahreswoche um 2,0 % übertroffen. Die Nachfrage nach abgepackter Butter und Schnittkäse durch den LEH ist aufgrund des Corona-Geschehens weiter sehr hoch. Für das bevorstehende Ostergeschäft wird mit einer anhaltend hohen Nachfrage gerechnet. Für den kommenden Monat fordern die Verkäufer höhere Preise. Bei Blockbutter gehen die Preisvorstellungen zwischen den Herstellern und Käufern auseinander, so dass die Lage am Blockbuttermarkt eher abwartend ist. Bei Käse ist das Preisgefüge je nach Produktportfolio und Absatzschwerpunkt uneinheitlich. Die Reifebestände liegen auf sehr niedrigem Niveau. Die Preisabschwächung an den Pulvermärkten hat sich fortgesetzt, wobei für Magermilchpulver von einer uneinheitlichen Auftragslage (gut bis abwartend) und von ersten Stabilisierungstendenzen berichtet wird. Die Nachfrage nach Vollmilchpulver und Molkepulver verläuft ruhig bis kontinuierlich.

Der durchschnittlich bundesweite Milcherzeugerpreis (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) für Februar 2020 ist im Vergleich zum Vormonat konstant geblieben.

27.03.2020
Corona-Hilfsprogramm aufgesetzt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

DBV-Präsident Rukwied begrüßt das Corona-Paket der Bundesregierung zur Unterstützung der Wirtschaft: „Das Programm ist ein wichtiger Schritt für die Landwirtschaft.“ Die Veränderung der Arbeitszeitregelungen biete den Betrieben mehr Flexibilität, und die Ausweitung der 70-Tage-Regelung für Saison-AK auf 115 Tage lasse die Arbeitskräfte länger im Land. Zu den Soforthilfen für kleine Unternehmen fordert der DBV, dass diese allen – also auch den landwirtschaftlichen – Betrieben offenstehen.

27.03.2020
Corona: Landwirtschaftsministerium schaltet Hotline 0511 / 120 2000
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(ML) – Die Corona-Epidemie hat Auswirkungen auf die Land- und Ernährungswirtschaft. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) hat deshalb ab sofort eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 0511 / 120 2000 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung, um die Fragen aufzunehmen. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Für spezielle Fragen zum Themenkomplex Corona und Landwirtschaftsministerium kann auch die Mailadresse corona@ml.niedersachsen.de genutzt werden.

27.03.2020
Bundesrat stimmt über Düngeverordnung ab
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Vor dem Hintergrund der Berichterstattung in einigen Medien über die Abstimmung im Bundesrat zur Dünge-VO stellt DBV-Präsident Rukwied klar, dass ein Produktionsboykott nicht zur Diskussion steht: „Die deutschen Bauern stehen für Versorgungssicherheit und werden weiterarbeiten. Dafür benötigen wir Unterstützung. Eine Verschärfung der Düngeverordnung in fachlich fehlerhafter Form würde uns hart treffen. Eine Anpassung ist unumgänglich.“ Lesen Sie hierzu auch das Statement unseres Landvolkpräsidenten Albert Schulte to Brinke.

27.03.2020
Ausnahmen von Lenk- und Ruhezeiten
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Das Bundesamt für Güterkraftverkehr informiert über die geltenden Ausnahmeregelungen (zum Beispiel bei Lenk- und Ruhzeiten), auch unter besonderer Berücksichtigung von Transporten von Lebens- und Futtermitteln. Näheres finden dazu finden Sie hier.

Die Verbreitung des Corona-Virus erfordert eine Vielzahl tagesaktueller Maßnahmen. Der DBV informiert seine Mitglieder hierzu laufend über die üblichen verbandsinternen Kanäle.

27.03.2020
Weizenkurse unterstützt
Pflanzen

Info Pflanze

Die Weizenkurse an der Börse in Paris sind im Fahrwasser fester US-Notierungen kräftig gestiegen. Marktteilnehmern zufolge bringt neben der Weizenkursrallye in Chicago vor allem die lebhafte Nachfrage nach EU-Weizen Auftrieb, angekurbelt von der lebhaften Verbrauchernachfrage für Brot, Mehl und Nudeln in vielen Ländern aufgrund der Corona-Ausbreitung sowie vom schwachen Eurokurs, der die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Weizen am Weltmarkt erhöht. Das Plus in Paris von 22,50 EUR/t in sieben Handelstagen kann der Kassamarkt zwar nicht bieten, aber deutlich fester tendieren die Brotgetreidepreise dennoch. Auf Erzeugerebene werden teilweise noch nie dagewesene Preissprünge verzeichnet. Gegenüber der Vorwoche zeigen die Preistendenzen bei Qualitäts- und Brotweizen wieder nach oben. Die Nachfrage nach Mehl brummt, was Mühlen in Zeiten von Corona vor neue Herausforderungen stellt. Auf der einen Seite die Mitarbeiter vor Ansteckung schützen, auf der anderen die unerwartet lebhafte Nachfrage decken. Und das geht nicht nur den deutschen Verarbeiter so. Die Hamsterkäufe der Haushalte treiben den Weizenmarkt an – weltweit!

Am Braugerstenmarkt wirkt sich die aktuelle Lage nicht positiv aus. Versammlungsverbote und Schließungen von Gastronomiebetrieben schmälern den Bierabsatz was die Brauereien veranlasst ihre Rohstoffeinkäufe nur zurückhaltend zu tätigen. Erzeuger erhalten im Bundesdurchschnitt 170 €/t in Niedersachsen können im Durchschnitt 186 €/t erreicht werden.