Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.04.2020
Rohölkurs auf 21-Jahrestief
Pflanzen

Info Pflanze

Der Rohölmarkt wird weiterhin von der globalen Ausbreitung des Coronavirus verunsichert. Zwar haben die OPEC- und mit ihr verbündete Staaten sich auf weitere Förderkürzungen im Mai und Juni geeinigt, diese fielen aber mit 9,7 Mio. Barrel pro Tag etwas kleiner aus als angestrebt. Der Preisstreit dürfte damit aber noch nicht beendet sein. Zusätzlich belasten die unerwartet stark gestiegenen US-Vorräte und die Aus-sicht auf einen Nachfrageeinbruch von 9,3 Mio. Barrel/Tag im Jahr 2020. Im April dürfte das Kaufinteresse sogar um 29 Mio. Barrel/Tag zurückgehen. Der Rohölkurs schloss mit 19,9 USD/bbl rund 20,7 % unter Vorwochenniveau und damit auf dem tiefsten Stand seit Februar 1999.
Für Raps bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang die geplanten Förderbegrenzungen von Rohöl zu wieder steigenden Treibstoffpreisen führen. Die gestiegenen Kurse für Schrot reichen kaum für eine weitere Erholung am Rapsmarkt

15.04.2020
USA: Neuer Rekord-Schweinebestand
Schwein

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(AgE) Nach Angaben des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums wurden in den USA zum Stichtag 1. März 2020 insgesamt 77,63 Mio. Schweine gehalten; das waren fast 3 Mio. Tiere oder 4,0 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit wurde ein weiteres Mal ein Rekordbestand ermittelt. Zuwächse wurden insbesondere bei Ferkeln (bis 23 kg LG), Läufern (bis 54 kg LG) und Mastschweinen verzeichnet. Obwohl der Sauenbestand mit 0,4 % nur moderat aufgestockt wurde, rechnen US-Marktexperten damit, dass bis Mai 2020 insgesamt 6,28 Mio. Muttertiere abferkeln werden (+0,7 % mehr als im Vorjahr). Darüber hinaus stieg die Produktionsrate an: Von Dezember 2019 bis Februar 2020 wurden mit durchschnittlich 11,0 Ferkeln je Wurf so viele Tiere wie noch nie in einer Winterperiode lebend geboren.

15.04.2020
Österreich plant Verbot von Vollspaltenboden
Schwein

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Laut dem österreichischen Landwirtschaftsministerium soll die dortige Haltung von Mastschweinen auf Vollspaltenboden ohne Einstreu verboten werden und künftig eine Pflicht zur Stroheinstreu bestehen. In Österreich werden Mastschweine mehrheitlich auf Beton-Vollspaltenboden ohne Einstreu gehalten.

15.04.2020
EFSA: Grenzwerte für Arzneimittelrückstände in hohem Maß eingehalten
Schwein

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Wie die EFSA aktuell mitteilt, wurden in der EU die empfohlenen Sicherheitsniveaus für Tierarzneimittelrückstände in Lebensmitteln tierischer Herkunft in hohem Maße eingehalten. Der Bericht fasst die im Jahr 2018 erhobenen Überwachungsdaten zusammen. Insgesamt wurden 657.818 Proben analysiert, die aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten stammen. Dabei zeigte sich, dass lediglich bei 0,3% der Proben die Höchstgehalte überschritten wurden. So wurden im Vergleich zu 2017 leichte Überschreitungen der Höchstgrenzen bei Steroiden und Antithyroidmittel in 0,16 % der Rinder- und 0,73 % der Schweineproben festgestellt. Beim Geflügel ergaben nur 0,07 % der Proben eine Überschreitung der Rückstände. Hingegen wurden im Vergleich zu 2017 geringere Rückgänge an antibakteriellen Arzneimitteln, aber auch Mykotoxinen gefunden. 

15.04.2020
Bundesregierung: Jagd ist „systemrelevant“
Schwein

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Wie der Deutsche Jagdverband mitteilt, hat die Bundesregierung Jäger von der allgemeinen Ausgangssperre infolge der Corona-Pandemie befreit. Die Jagd wird als „systemrelevante Daseinsvorsorge“ eingestuft, da sie dem Schutz der Land- und Forstwirtschaft vor Wildschäden dient. Insbesondere die Bejagung von Wildschweinen zur Verhinderung einer ASP-Einschleppung ist laut Bundesregierung ein wichtiger Ausnahmegrund. Die Jagdausübung ist nur unter der Prämisse gestattet, dass die Fahrt ins Revier auf direktem Weg erfolgt und nur in Form einer Einzeljagd durchgeführt wird.

15.04.2020
DBV: Corona-Krise erfordert weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Landwirtschaft
Schwein

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie durch das Coronavirus hat der DBV-Verbandsrat in seiner Sitzung am 08.04.2020 weitere dringende Maßnahmen zur Unterstützung der deutschen Landwirtschaft gefordert. Zunehmend werden sich auch die Folgen einer globalen wirtschaftlichen Rezession auf die Landwirtschaft und die Agrarmärkte niederschlagen. Um die Landwirtschaft arbeitsfähig zu halten und die Auswirkungen einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung abzuschwächen, fordert der DBV unter anderem den Ausbau von Liquiditätssicherungsdarlehen, die Einreisemöglichkeit für Grenzpendler oder weitere Zuverdienstmöglichkeiten für inländische Erntehelfer.

Die Erklärung des DBV-Verbandsrats finden Sie unter: https://www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/landwirtschaft-arbeitsfaehig-halten.

09.04.2020
Auswirkungen der Corona-Krise am Eiermarkt
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Die Corona-Krise führte im März zu umfangreichen Verschiebungen am Markt. Schon zu Beginn des Monats begannen Verbraucher sich umfangreich mit Lebensmitteln, darunter auch Eier, zu bevorraten. Die Nachfrage von Seiten des Lebensmitteleinzelhandels war entsprechend groß. Im Verlauf des Monats wurden Schulen geschlossen und immer mehr Angestellte blieben im Homeoffice, was die Nachfrage des Lebensmitteleinzelhandels zusätzlich ankurbelte, da vermehrt zu Hause gekocht wurde. Im Gegensatz dazu ging der Absatz von Eiern im Außer-Haus-Verbrauch stark zurück, da Messen, Veranstaltungen und entsprechend auch Caterings abgesagt wurden. Im Monatsverlauf spitzte sich die Situation weiter zu, da auch Restaurants schließen mussten. Die Färbereien orderten mit Blick auf Ostern im März noch einmal sehr lebhaft. Im Monatsverlauf kam es insbesondere bei deutscher KAT-Ware mit weiteren Spezifizierungen (z.B. VLOG-Zertifizierung, unkupierte Schnäbel) zur Verknappung. Abgesehen von der Menge des Angebots führte die vorherrschende Situation auch zu Herausforderungen bei Logistik und Verpackungen.