Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

28.08.2020
QS-Prüfzeichen: Hohes Vertrauen beim Verbraucher
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

(QS GmbH) Im Rahmen des Gütesiegel Monitors 2020 des Marktforschungsinstitutes SPLENDID RESEARCH wurden insgesamt 2.500 Personen in Deutschland über Bekanntheit, Vertrauen und Kaufbereitschaft zu Produkten mit und ohne Siegel befragt. Ein klarer Trend: Verbraucher wünschen sich beim Kauf von Lebensmitteln klare und unabhängige Bewertungen. Sie wollen wissen, was sie kaufen. So stimmen 44 Prozent der Aussage zu, dass ein Produkt mit Siegel besser als eins ohne Siegel ist. Dies gilt insbesondere für Lebensmittel (63 %). Viele Verbraucher achten auf Gütesiegel, weil sie mehr über die Produktqualität oder Standards bei Produktion und Verarbeitung wissen wollen, ohne selbst Lieferketten oder Prozesse nachvollziehen zu müssen. Wichtig ist den Käufern auch, dass die Vergabe des Siegels unabhängig erfolgt, wie beim QS-Prüfzeichen. So vertrauen 63 Prozent der Verbraucher dem blauen QS-Prüfzeichen.

28.08.2020
Kaum Bewegung bei Schlachtrinderpreisen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Der deutsche Schlachtrindermarkt präsentiert sich in der laufenden Woche mehrheitlich ausgeglichen, wobei es durchaus regionale Unterschiede gibt. Das Angebot wird dabei über alle Kategorien hinweg zumeist als klein beschrieben, nur vereinzelt scheinen die Stückzahlen ein wenig zuzunehmen. Die Nachfrage gestaltet sich dagegen nicht ganz so einheitlich. Teilweise fragen die Schlachtunternehmen weiterhin umfangreiche Mengen nach, gerade bei den weiblichen Kategorien gestaltet sich der Handel häufig flott. Andererseits sind manche Schlachtunternehmen aber nicht mehr bereit höhere Preise zu akzeptieren oder fordern sogar Abschläge, insbesondere bei den Jungbullen. Allerdings halten sich die entsprechenden Forderungen in Grenzen, weshalb die Preise fast durchweg stabil tendieren.

28.08.2020
SVLFG-Videos: Sicherer Umgang mit Rindern
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Die SVLFG hat auf ihrer Homepage sowie ihrem Youtube-Kanal zwölf Videos zum sicheren Umgang mit Rindern veröffentlicht. Diese reichen von dem Rinderverhalten über das Treiben, Einfangen und Melken bis zum Verladen. Der Hauptfilm „Schulungen zum sicheren Umgang mit Rindern“ erläutert die Idee hinter den Seminaren, deren Inhalte und Nutzen: https://www.svlfg.de/filme-zum-sicheren-umgang-mit-rindern-auf-youtube

28.08.2020
VDM-Übersicht zu Hemmstoffschnelltests
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der Verband der Deutschen Milchwirtschaft (VDM) hat im Zuge der Novelle der Milchgüteverordnung eine Übersicht zu Hemmstoffschnelltests für den Einsatz im Milchviehbetrieb veröffentlicht. Diese Übersicht listet neben den zukünftig in Frage kommenden Tests auch in der Milchviehhaltung gebräuchliche Präparate sowie Nachweisgrenzen und MRL der einzelnen Wirkstoffe auf. Hieraus geht hervor, dass die verschiedenen Tests keine identischen Nachweisgrenzen aufweisen. Daher sollte der Milcherzeuger zukünftig auf den von seiner Molkerei bzw. Landeskontrollstelle empfohlenen Test zurückgreifen. Zur Übersicht: https://idf-germany.com/wp-content/uploads/2020/08/Hemmstoffe_Test%C3%BCbersicht_20200817_VDM.pdf

28.08.2020
QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Nach dreijähriger Pilotphase liegen die Ergebnisse von knapp 7.500 Milcherzeugern vor, die an der Nachhaltigkeitserhebung teilnahmen. Es gibt viele Stärken in allen untersuchten Nachhaltigkeitsdimensionen. Ebenso ist Entwicklungspotenzial deutlich geworden. Das Pilotprojekt wurde in diesem Sommer beendet. Ein Folgeprojekt „QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch 2.0“ (2020-2023) durch das Thünen-Institut, den QM-Milch e.V. sowie aktuell 28 Molkereien ist bereits angelaufen. Näheres unter: www.qm-milch.de/nachhaltigkeit

28.08.2020
Markt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurde in der 33. KW deutlich weniger Milch angeliefert (-2,5%) als in der Vorwoche. Dem Vernehmen nach sind auch die Inhaltsstoffe zurückgegangen. Das Anlieferungsniveau lag damit 1,9 % unter dem des Vorjahres. Die Produktmärkte zeigen sich insgesamt stabil. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Sahnepreise werden höhere Preise für abgepackte Butter und Blockbutter gefordert. Auch für Schnittkäse werden höhere Preise verhandelt. Es besteht eine gute Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Reifebestände sind weiter gesunken. Das Preisniveau für die Pulvermärkte tendiert fester, wobei auch für MMP höhere Preise gefordert werden. Die Werke weisen eine gute Auftragslage für MMP auf. Für VMP und MP besteht eine ruhige Nachfrage.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis ist für Juli 2020 im Vgl. zum Vormonat um 0,3 Ct/kg auf 30,1 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) leicht gestiegen. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 0,1 Ct/kg verringert. Der Mittelwert der 25 % niedrigsten Vergleichspreise hat sich dagegen um 0,8 Ct/kg erhöht.

28.08.2020
Coceral kürzt Ernteprognose um 3,6 Mio. t
Pflanzen

Info Pflanze

In seiner vierten Prognose für die Ernte 2020 sieht der Dachverband der europäischen Agrarhändler Coceral die gesamte Getreideernte in der EU-27 plus Großbritannien bei 295,5 Mio. t.

Dies ist ein Rückgang gegenüber der dritten Prognose im Juni von 3,7 Mio. t und ein Defizit gegenüber der Ernte 2019 von 16,1 Mio. t. Damals wurden 311,6 Mio. t gedroschen. Die Weichweizenproduktion liegt nach aktueller Schätzung bei 129,1 Mio. t. Das ist eine leichte Korrektur gegenüber den Zahlen im Juni von 0,8 Mio. t, bedeutet gegen-über den 146,8 Mio. t des Vorjahres ein Defizit von knapp 18 Mio. t.   Signifikante Rückgänge gibt es in Frankreich. Dort fällt die Weizenernte mit 29,7 Mio. t knapp 10 Mio. t kleiner aus als im Vorjahr. Für Polen erwartet Coceral mit 12,3 Mio. t hin-gen gut 1 Mio. t mehr Weichweizen als 2019. Ebenfalls 1 Mio. t mehr Weizen als im Vorjahr sollen Erzeuger in Litauen mit 4,9 Mio. t dreschen. Die Weizenernte in Deutschland schätzt Coceral auf 21,8 Mio. t und damit leicht höher als der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Raiffeisenverband. Die Gerstenproduktion 2020 der EU-27+VK wird jetzt auf 62,5 Mio. t prognostiziert. Das ist eine Rücknahme gegenüber der Juni-Schätzung von 0,9 Mio. t, bedeutet aber immer noch ein Plus von 0,4 Mio. t gegenüber 2019.

Die Abwärtskorrektur ist hauptsächlich auf das niedrige Ergebnis in Frankreich zurückzuführen.  Die Hitze und Trockenheit im Juli/August wird die Maiserträge schmälern. Für nahezu alle Mitgliedstaaten kürzte Coceral seine Maisprognose, so dass EU-weit nur noch von 64,6 Mio. t gesprochen wird.

28.08.2020
Trotz trüber EU-Exportaussichten tendieren die Weizenkurse in Paris fester
Pflanzen

Info Pflanze

Die Weizenkurse an der Börse in Paris tendieren fester, auf Wochensicht steht ein Plus von 3,75 €/t auf 186,00 €/t und geht im Wesentlichen auf einen Zugewinn von 5,00 €/t am vergangenen Freitag zu-rück. Zuletzt machten die Kurse aber einen leichten Knick nach unten und zeigen sich in der laufenden Handelswoche eher orientierungslos, weil es ihnen an fundamentalen Impulsen mangelt. Exportseitig fallen die Prognosen für die Saison 2020/21 eher düster aus. Während Frankreich kräftige Ernteeinbußen hinnehmen muss, sind die Erwartungen an die russische Ernte hoch. Ohnehin ist die Ware vom Schwarzmeer gegenüber EU-Offerten am Weltmarkt sehr wettbewerbsfähig. Bei internationalen Weizen-Ausschreibungen haben EU-Anbieter häufiger das Nachsehen, was sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach zeigte.

Marktteilnehmer sind überzeugt, dass es EU-Weizen in der Saison 2020/21 auf einigen Exportmärkten schwer haben wird. Für Frankreich prognostiziert das Beratungsunternehmen Agritel einen Exportrückgang von 40 % und begründet diesen vor allem mit einem starken Rückgang der Absätze am algerischen Weizenmarkt. Zudem dürfte sich Ägypten in dieser Saison vor allem auf russische und ukrainische Herkünfte konzentrieren. Erst am Dienstag zeigte sich dies eindrucksvoll, als Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC die Gesamtmengen von 530.000 t Weizen zur Lieferung im Oktober 2020 aus Russland kaufte. Nicht nur die französischen auch den deutschen Exporten mangelt es an Tempo. Von jüngsten Weizenlieferungen in Höhe von jeweils 30.000 t nach Algerien und Guinea einmal abgesehen.