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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
04.07.2025
Lumpy Skin Disease in Norditalien bestätigt – Vorsicht in Grenzregionen geboten Milch und Rind
(Bundesverband Rind und Schwein) Am 25. Juni 2025 wurde in Norditalien ein weiterer Ausbruch der Lumpy Skin Disease (LSD, Hautknotenkrankheit) gemeldet. Der betroffene Betrieb liegt in der Lombardei, Provinz Mantua, nur rund 175 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Die Einschleppung erfolgte offenbar durch Tiertransporte vom ersten Ausbruchsbetrieb in Sardinien, wo die Erkrankung wenige Tage zuvor festgestellt worden war.
Lumpy Skin Disease ist eine hochansteckende virale Tierseuche, die vor allem Rinder, Bisons, Zebus, Wasserbüffel sowie in Gefangenschaft gehaltene Wildwiederkäuer betrifft. Das Virus wird überwiegend durch blutsaugende Insekten wie Fliegen und Zecken übertragen. Für den Menschen stellt es keine Gefahr dar.
Die Krankheit führt bei infizierten Tieren zu schmerzhaften Hautknoten, Fieber, geschwollenen Lymphknoten, Mattigkeit und Gewichtsverlust. Betroffene Betriebe werden bei Verdacht sofort gesperrt, Tiere amtstierärztlich untersucht und Proben zur Analyse ins nationale Referenzlabor gesandt. Im bestätigten Ausbruchsfall erfolgt die Keulung aller empfänglichen Tiere und die Einrichtung großräumiger Sperrzonen mit Handelsbeschränkungen.
Es gilt nach wie vor, Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten und auf Schutz vor Vektoren zu achten. Weitere Informationen können hier nachgelesen werden.
04.07.2025
Bundesweite Öko-Feldtage in Sachsen waren mit 9.000 Teilnehmern gut besucht Öko-Landbau
(DBV) Die bundesweiten Öko-Feldtage auf dem Wassergut Canitz bei Wurzen (Leipzig) fanden am 18. + 19. Juni erstmals in Ostdeutschland statt. Auf ca. 30 ha wurden – wie bei den DLG-Feldtagen – zahlreiche Demo-Parzellen und Maschinenvorführungen gezeigt und es waren gut 360 Fachaussteller anwesend. Außerdem gab es ein umfangreiches Programm an Fachvorträgen zum Ökolandbau und diversen Umweltschutzthemen sowie zur Nachwuchsförderung. Schwerpunktthema war Wassermanagement, das auch in einem Wasserkongress in Leipzig am Vortag der Feldtage Thema war (https://oeko-feldtage.de/). Die Öko-Feldtage wurden mittlerweile zum 5. Mal veranstaltet und auch gut von konventionellen Landwirten frequentiert, insgesamt zählte der Veranstalter FiBL 9.000 Besucher. Der DBV war am 18. Juni mit Präsident Rukwied und den zwei DBV-Fachausschüssen Ökolandbau und Ackerbau sowie ihren Vorsitzenden, dem Sächsischen Bauernpräsidenten Krawczyk und dem Brandenburger Bauernpräsidenten Wendorff vor Ort in Canitz gut vertreten. Die 50 Teilnehmer nahmen an Rundgängen und nachmittags an einer gemeinsamen Sitzung der beiden Fachausschüsse teil. Das KlimaHumusNetz-Projekt von DBV und BÖLW war mit einem Info-Stand und Rundgängen vertreten www.humus-klima-netz.de/. Die nächsten Öko-Feldtage finden in 2027 in Niedersachsen statt.
04.07.2025
Expertengremium übergibt Empfehlungen für Öko-Forschungsschwerpunkte an BMLEH Öko-Landbau
(DBV) Welche Themen sollte die Forschung für den Ökolandbau angehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines zweijährigen Beteiligungsprozesses, in dem das vom BMLEH berufene Kompetenzteam Forschung Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft Empfehlungen für die Öko-Forschung bis 2030 erarbeitet hat. Das Strategiepapier fließt in die Ausrichtung der Forschungsförderung für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft des BMLEH ein. Damit leisten sie einen Beitrag zur Umsetzung einer im Koalitionsvertrag vereinbarten Bio-Strategie, mit der der Ökolandbau als Teil einer nachhaltigen, klimaschonenden Landwirtschaft deutlich gestärkt werden soll, auch mit Blick auf Bildung und Forschung. https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/oekologischer-landbau/forschung?j_internal_customer=BMEL
Der DBV fordert seit langem, den Schwerpunkt im BÖL auf die Forschung und Entwicklung für eine nachhaltige (Öko-)Kreislaufwirtschaft zu legen und den BÖL-Etat deutlich zu steigern.
04.07.2025
Bio-Getreideernte geht an den Start Öko-Landbau
(DBV/AMI) Die deutsche Bio-Getreideernte steht in den Startlöchern und in manchen Regionen wird insbesondere in den Frühdruschgebieten die erste Gerste bereits gedroschen. Die Erträge und Qualitäten sind bei den ersten Beprobungen zufriedenstellend. Auch bei Weizen stehen die Chancen nicht schlecht auf eine qualitativ überzeugende Ernte. Bis die Partien aber vom Feld geholt werden und keine klaren Ernteergebnisse vorliegen, sind keine nennenswerten Marktimpulse zu erwarten.
04.07.2025
Mehr Bio-Äpfel im kommenden Jahr erwartet Öko-Landbau
(DBV/AMI) Die Ernteaussichten für Bio-Äpfel im kommenden Jahr sind generell positiv. Innerhalb des Meldekreises des Europäischen Bioobstforums (EBF) wird die Ernte auf ein Plus von 13 % gegenüber 2024/25 veranschlagt. Insbesondere in Deutschland, Österreich und in Teilen Italiens steht die Prognose im Plus. Wachstum gibt es auch in den Niederlanden. Dagegen wird in Belgien eine unterdurchschnittliche Ernte prognostiziert.
04.07.2025
Bio-Rinderangebot bleibt knapp Öko-Landbau
(DBV/AMI) Der konventionelle Preisauftrieb ist gestoppt. Dadurch dürfte sich der Preisabstand zwischen bio und konventionellen Tieren in den kommenden Wochen wieder normalisieren. Das Angebot an Rindern, bio wie konventionell, bleibt jedoch knapp. Weiterhin werden Bio-Tiere in den konventionellen Markt verkauft. Die Futterversorgung aus dem Grünland hat sich durch den Regen der vergangenen Wochen deutlich verbessert. Die jüngsten Niederschläge gepaart mit hohen Temperaturen haben auf den Feldern und im Grünland zu einem Biomasseschub geführt. Der zweite Grasschnitt wird von hohen Erwartungen begleitet.
04.07.2025
Auszahlung für Bio-Milch legt nochmals zu Öko-Landbau
(DBV/AMI) Die Erzeugerpreise Bio-Milch verzeichneten im Mai einen weiteren leichten Anstieg. Damit profitierten sie von der anhaltend regen Nachfrage bei knappen Anlieferungsmengen. Im Sommer dürften bei den Erzeugerpreisen weiterhin stabile bis leicht festere Tendenzen überwiegen.

04.07.2025
Rindermarkt: Deutsche Landwirte halten weniger Rinder Milch und Rind
(AMI) In Deutschland sinkt die Rinderherde Jahr für Jahr. Bei der jüngsten Viehbestandserhebung von Anfang Mai 2025 verringerte sich der Rinderbestand mit 10,3 Mio. Tieren gegenüber den Vorjahreswerten um 2,7 %. In der längerfristigen Betrachtung betrug das Minus von 2015 bis 2025 sogar 18,3 %.
Auch bei den Milchkühen hielt der langjährige Trend der sinkenden Zahlen an. Die Milchkuhherde reduzierte sich seit 2015 um 16,5 %. Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Werte um 2,5 % gesunken. Deutlich stärker sind die Rinderzahlen in der Kategorie der Kälber und Jungtiere unter 1 Jahr sowie der Jungbullen zwischen 1 und 2 Jahren verringert worden. Das lässt darauf schließen, dass sich die knappe Angebotssituation bei den Schlachtrindern weiter fortsetzen dürfte. Abnahmeraten bei den gehaltenen Rindern sind in allen Bundesländern zu finden. Überdurchschnittliche Rückgänge mit mehr als 5 % wurden aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gemeldet.
Im Vergleich mit der Rinderherde ist die Halterzahl noch stärker vermindert worden. Während 2015 in Deutschland noch 151.400 Betriebe Rinder hielten, waren es 2025 knapp ein Fünftel weniger. Innerhalb von 10 Jahren verabschiedeten sich 28.800 Landwirte aus der Rinderproduktion. Der Strukturwandel wird auch in den nächsten Jahren voranschreiten.
