Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.02.2021
20 Jahre QS Qualität und Sicherheit
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Als vor 20 Jahren in Deutschland der erste BSE-Fall auftrat, galt es für Politik und Fleischbranche das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit von Lebensmitteln wiederherzustellen. Mit der Gründung des QS-Prüfsystems wurde 2001 ein lückenloses Kontrollsystem für Lebensmittel vom Landwirt bis zur Ladentheke ausgebaut.

QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff beleuchtet in einem Gespräch mit zwei Akteuren der ersten Stunde – Dr. Helmut Born (ehemaliger DBV-Generalsekretär) und Guido Siebenmorgen (Leitung Strategischer Einkauf Rewe Group) – Motivationen und Perspektiven beim Aufbau des QS-Prüfsystems.

Das Gespräch finden Sie in der aktuellen Ausgabe der qualitas unter

https://www.q-s.de/services/files/downloadcenter/10-publikationen/qualitas_Ausgabe_Winter_2021.pdf .

17.02.2021
ASP in Polen ebbt nicht ab
Schwein

Info Schwein

(agE) Nach Angaben der polnischen Veterinärbehörde wurden seit Jahresbeginn bereits 266 ASP-Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen. Etliche dieser Seuchenfunde betrafen den Bezirk Lebus im Westen Polens sowie die Landkreise Żagań und Żary, die jeweils nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt liegen. Weitere Funde gab es in weiter östlich gelegenen Regionen, die teilweise bislang ASP-frei waren. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.152 ASP-Fälle bei Wildschweinen amtlich bestätigt. Es wird damit gerechnet, dass das Infektionsgeschehen in 2021 nicht abflaut und dementsprechend der ASP-Druck in Polen hoch bleibt.

D: Große Mengen Schweinefleisch eingelagert

(AMI) – Die Gefrier- und Kühlhausbestände an Schweinefleisch lagen im Durchschnitt 2020 deutlich über den Werten der vorangegangenen Jahre. Im Vergleich zu 2019 wurden insgesamt 24% mehr Schweinefleisch eingelagert. Ein erster starker Anstieg der Lagerbestände zeichnete sich im Frühjahr 2020 ab. Im November wurde dann das Maximum der Schweinefleischeinlagerung für 2020 erreicht, der Vorjahreswert wurde um 52% überschritten. Durch die sehr hohen Einlagerungsmengen war auch der Anteil von Schweinefleisch an den gesamtdeutschen Lagerbeständen entsprechend groß. Im Jahr 2020 lag dieser bei knapp 16 %. Damit belegte Schweinefleisch den zweiten Platz, kurz hinter allgemeiner Tiefkühlkost. Diese machte einen Anteil von etwas mehr als 16 % aus.

Der Grund für diese verhältnismäßig hohen Einlagerungen von Schweinefleisch wird in dem Corona-bedingten Rückgang bzw. Ausbleiben der Nachfrage gesehen.

17.02.2021
Corona-Überbrückungshilfe III auch für spezialisierte Schweinehalter
Schwein

Info Schwein

Am 10.02.2021 hat das Bundeswirtschaftsministerium auf seiner Homepage die FAQs zur Corona-Überbrückungshilfe III veröffentlicht. Nun können auch landwirtschaftliche Nutztierhalter diese Unterstützung beantragen, nachdem auf Drängen des DBV die erstattungsfähigen Kosten ausgeweitet wurden. Die Betriebe erhalten Fixkostenzuschüsse, je nach Höhe des Umsatzeinbruches zwischen 40 und 90% der Fixkosten, wobei nun auch die Futter- und Tierarztkosten als Fixkosten angerechnet werden (s. FAQ: 2.4 Punkt 10. Versicherungen).

Die Überbrückungshilfe III kann für diejenigen Monate im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 beantragt werden, in denen ein Corona-bedingter Umsatzrückgang von mindestens 30% im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erreicht wird. Nach ersten Buchführungsauswertungen der LAND-DATA für die Monate November und Dezember könnten einzelne spezialisierte Schweinemäster und Sauenhalter antragsberechtigt sein. Der Antrag auf Überbrückungshilfe III kann nur über einen „prüfenden Dritten“ (z.B. Steuerberater, Buchprüfer, Rechtsanwalt) erfolgen.

Alle FAQs finden Sie unter

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-lll.html

16.02.2021
Modellregion „Bio-LNG“ in Niedersachsen gestartet
Bioenergie

Info Bioenergie

In Niedersachsen ist ein zweijähriges Pilotprojekt zum Aufbau einer regionalen Bio-LNG-Versorgung gestartet. Bio-LNG (Liquified Natural Gas) bezeichnet aufbereitetes Biogas (Biomethan), das bei minus 162 °C verflüssigt wird und so eine höhere Energiedichte als etwa Diesel erreicht. Damit eignet sich Bio-LNG insbesondere als nachhaltige Kraftstoffalternative für den Einsatz in LKW und Schiffen.

Das Modellvorhaben soll dazu beitragen, neue Handlungsfelder für Biogasanlagen zu erschließen und eine Infrastruktur über die ganze Wertschöpfungskette hinweg aufzubauen. Dazu werden etwa Verflüssigungsversuche an Biogasanlagen durchgeführt und Versuchstankstellen installiert. Niedersachsen bietet aufgrund des hohen Bestands an Biogasanlagen besonders gute Möglichkeiten für das Projekt.

16.02.2021
Übersicht zu Möglichkeiten von Ü20-PV-Anlagen
Bioenergie

Info Bioenergie

Das Solarcluster Baden-Württemberg zeigt in einem Faktenpapier die Möglichkeiten zum Weiterbetrieb von Photovoltaikanlagen, die aus der 20-jährigen EEG-Förderung fallen (hier). Optionen sind etwa die Umrüstung auf Eigenverbrauch, die „neue“ Einspeisevergütung (läuft automatisch bis 2027), die Direktvermarktung des Stroms oder ein Repowering der Anlage.

16.02.2021
Deutlicher Anstieg des Photovoltaikzubaus in 2020
Bioenergie

Info Bioenergie

Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mitteilt, wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 184.000 neue Solaranlagen mit einer Leistung von 4,9 Gigawatt errichtet. Gegenüber 2019 bedeutet dies ein Plus um 27 Prozent. Besonders stark zog die Nachfrage nach Anlagen bis zehn kW auf privaten Dächern an – im Vergleich zum Vorjahr wurde der Zubau fast verdoppelt. Weniger stark fiel der Anstieg (plus sechs Prozent) in der gewerblichen Leistungslasse zwischen zehn und 750 kW aus. Einen deutlichen höheren Zubau gab es mit 867 MW auch bei PV-Freiflächenanlagen. In 2020 lag die in diesem Segment neu installierte Leistung rund 60 Prozent höher als im Vorjahr.

Als Gründe für den höheren Zubau nennt der BSW gesunkene Solartechnikpreise, den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit bei den Verbrauchern, mehr Elektromobilität und die EEG-Sonderausschreibungen seit 2019. Ende 2020 waren damit in Deutschland insgesamt etwa 54 GW PV-Leistung installiert, das Ziel der Bundesregierung für 2030 liegt bei 100 GW.

16.02.2021
Bundeswirtschaftsministerium plant Abschaffung der EEG-Umlage
Bioenergie

Info Bioenergie

Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet einem Vorschlag, um die EEG-Umlage in den nächsten fünf Jahren abzusenken und letztendlich ganz abzuschaffen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien soll dann komplett über Steuergelder finanziert werden. Um die Strompreise für Privathaushalte und Betriebe nachhaltig zu stabilisieren, sei ein Systemwechsel nötig. Auch die SPD hat sich vor kurzem für eine Abschaffung der Umlage eingesetzt.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung im Rahmen ihres Corona-Konjunkturpakets beschlossen, die EEG-Umlage über Haushaltsmittel auf 6,5 Cent im laufenden Jahr und 6,0 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr zu begrenzen.

16.02.2021
Biokraftstoffe: Unionsfraktion will Nachbesserungen bei THG-Quote
Bioenergie

Info Bioenergie

Die Bundesregierung hat am 03. Februar den Gesetzentwurf zur Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) im Verkehr beschlossen. Die THG-Quote soll schrittweise von derzeit sechs auf 22 Prozent in 2030 ansteigen. Der DBV bewertet die Entscheidung als brauchbare Grundlage für die weitere Entwicklung von Biokraftstoffen. Die Branche erhält bis 2030 eine stabile Perspektive und es ergeben sich Chancen für die Nutzung von Gülle und Stroh.  Allerdings steigt die THG-Quote erst ab Mitte des Jahrzehnts wesentlich und damit deutlich zu spät. Außerdem bedeuten Mehrfachanrechnungen für die Elektromobilität neue Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Biokraftstoffe. Kritisch ist auch der Ausschluss von biogenem Wasserstoff, also Wasserstoff aus Biomasse als Erfüllungsoption. Diese Kritikpunkte hat auch die Unionsfraktion unmittelbar vor dem Kabinettsbeschluss in einem Schreiben an das Bundesumweltministerium aufgegriffen. Das betrifft auch einen schnelleren Ausschluss von Palmöl einschl. seiner Nebenprodukte (POME) aus der THG-Anrechnung. Für die anstehenden Beratungen im Bundestag bestehen damit Aussichten auf weitere Verbesserungen für die Biokraftstoffe.

15.02.2021
Aufhebung von Restriktionsgebieten in den Landkreisen CLP, OL, VEC und WTM
Geflügel

Info Geflügel

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass die Allgemeinverfügung von heute zur Aufhebung des Beobachtungsgebietes im Bereich der Gemeinde Emstek – hier zum HPAI-Ausbruch vom 16.01.2021 – am 16.02.2021 veröffentlicht und am 17.02.2021 um 0.00 Uhr in Kraft treten wird.

Das Verbot der Wiedereinstallung für Puten im Landkreis Cloppenburg wird für alle Gemeinden mit Wirkung ab dem 17.02.2021 aufgehoben. Davon ausgenommen wird die Wiedereinstallung von Puten im dann noch bestehenden Beobachtungsgebiet für die HPAI-Ausbrüche im Bereich der Gemeinde Lastrup nicht genehmigt.

Der Landkreis Oldenburg teilt mit, dass mit der Allgemeinverfügung am 17.02.2021 das Beobachtungsgebiet für den Bereich Westerburg, Gemeinde Wardenburg, – hier zum HPAI-Ausbruch am 14.01.2021 -, am 18.02.2021 um 0.00 Uhr aufgehoben wird. Desweiteren wird mitgeteilt, dass mit der Allgemeinverfügung am 21.02.2021 das Beobachtungsgebiet für den Bereich Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee, – hier zum HPAI-Ausbruch am 22.01.2021 -, voraussichtlich am 22.02.2021 um 0.00 Uhr aufgehoben wird.

Der Landkreis Vechta informiert, dass die Allgemeinverfügung zur Aufhebung des Anschlussbeobachtungsgebietes zum HPAI-Ausbruch in der Gemeinde Emstek am 16.02.2021 veröffentlicht und ab dem 17.02.2021 um 0.00 Uhr aufgehoben wird.

Der Landkreis Wittmund teilt mit, dass der Sperrbezirk zum HPAI-Ausbruch vom 21.01.2021 am letzten Wochenende aufgehoben wurde. Mit der Aufhebung des Sperrbezirks geht dieses Gebiet in das Beobachtungsgebiet über. Es gelten die Regelungen für das Beobachtungsgebiet. Sofern die Aufhebungsuntersuchungen im Beobachtungsgebiet AI-negativ sind, ist geplant, das Beobachtungsgebiet ab dem 23.02.2021 um 0.00 Uhr aufzuheben.

Mit der Aufhebung der genannten Beobachtungsgebiete enden auch alle Restriktionsmaßnahmen in diesen Gebieten.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Emsland, Cuxhaven, Vechta und Zweckverband Jade-Weser zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg, Emsland und Zweckverband Jade-Weser werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.

15.02.2021
Aufhebung von Restriktionsgebieten in den Landkreisen CLP, CUX und OL
Geflügel

Info Geflügel

Der Landkreis Cloppenburg hat mitgeteilt, dass die Allgemeinverfügung von heute zur Aufhebung des Sperrbezirks im Bereich Lastrup – hier zu den HPAI-Ausbrüchen vom 12.01., 15.01. und 25.01.2021 – heute veröffentlicht und am 16.02.2021 um 0.00 Uhr in Kraft treten wird. Mit der Aufhebung des Sperrbezirks geht dieses Gebiet in das Beobachtungsgebiet über. Es gelten dann die Regelungen für das Beobachtungsgebiet.

Darüber hinaus informierte der Landkreis Cloppenburg, dass die Aufhebung des Anschlussbeobachtungsgebietes zum HPAI-Ausbruch am 14.01.2021 in der Gemeinde Wardenburg, Landkreis Oldenburg, am heute (15.02.2021) um 0.00 Uhr in Kraft getreten ist.

Das Verbot der Wiedereinstallung für Puten im Landkreis Cloppenburg gilt zunächst weiterhin für die Gemeinden Cappeln, Emstek, Essen, Garrel, Lastrup, Lindern, Molbergen sowie für die Stadtbereiche Cloppenburg und Löningen. Hier ist mit einer Aufhebung im Laufe dieser Woche zu rechnen.

Der Landkreis Oldenburg hat mitgeteilt, dass der Sperrbezirk V in Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee – hier zum HPAI-Ausbruch am 20.01.2021 – am 13.02.2021 um 0.00 Uhr aufgehoben wurde. Mit der Aufhebung des Sperrbezirks ist dieses Gebiet in das Beobachtungsgebiet übergegangen. Es gelten die Regelungen für das Beobachtungsgebiet.

Der Landkreis Cuxhaven hat mit der Allgemeinverfügung vom 10.02.2021 den Sperrbezirk in Mulsum, Gemeinde Wurster Nordseeküste, seit gestern aufgehoben. Mit der Aufhebung des Sperrbezirks ist dieses Gebiet in das Beobachtungsgebiet übergegangen. Es gelten die Regelungen für das Beobachtungsgebiet.

Die genannten Landkreise weisen darauf hin, dass die seit Mitte November angeordnete Stallpflicht für Freilandgeflügel weiterhin bestehen bleibt. Ein Datum für die geplante Aufhebung der Stallpflicht wurde noch nicht genannt. Das niederländische Landwirtschaftsministerium hat in der letzten Woche darüber informiert, dass die landesweite Aufstallungsanordnung zunächst weiterhin Bestand haben wird.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Emsland, Cuxhaven, Vechta und Zweckverband Jade-Weser zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg, Emsland und Zweckverband Jade-Weser werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.