Das QM-Nachhaltigkeitsmodul befindet sich nach einer Pilotphase seit Herbst 2020 in der breiten Anwendung bei 29 Molkereien. Einige Molkereien haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit ihren Milchlieferanten mit der Erhebung von Fakten zur modernen Tierhaltung begonnen. Schon jetzt haben sich in der laufenden Projektphase fast 5.000 Milchviehhalter an der Erhebung beteiligt. Zum Vergleich: An der Pilotphase 2017-2020 nahmen ca. 7.500 Landwirte teil. Mehr Infos zum gemeinsamen Projekt von QM-Milch und Thünen-Institut gibt es hier.
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Lokales aus dem Kreisverband
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Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
19.03.2021
Landwirtschaft erreicht Klimaziel Milch und Rind
Laut neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes zu den Treibhausgasemissionen hat die deutsche Landwirtschaft die Ziele des Klimaschutzgesetzes für 2020 erfüllt. „Das Ziel wurde nicht nur erreicht, sondern deutlich unterschritten. Die Treibhausgasemissionen der deutschen Landwirtschaft konnten weiter gesenkt werden“, hob DBV-Generalsekretär Krüsken hervor. Damit seien die Landwirte bereits auf dem richtigen Weg. Dies bestätige die Anstrengungen der Landwirte zur Klimaeffizienz der Produktion.
19.03.2021
DBV-Vorschlag zur GAP-Förderung Milch und Rind
Mit Blick auf die Sonder-Agrarministerkonferenz am kommenden Mittwoch legt der DBV einen Vorschlag zur Umsetzung der GAP-Förderung ab 2023 in Deutschland vor. Dazu gehören fünf Maßnahmen für die Eco Schemes, also Agrarumweltmaßnahmen in der 1. Säule der GAP. Dazu DBV-Präsident Rukwied: „Wir wollen eine weitere Umweltorientierung der EU-Agrarförderung mit der notwendigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirte im EU-Binnenmarkt verbinden.“ Das Papier zum Vorschlag des DBV ist hier abrufbar.
19.03.2021
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) In der 9. KW lag die Milchanlieferung unverändert auf dem Niveau der Vorwoche. Der Rückstand zur Vorjahreslinie betrug damit, wie in der Vorwoche, 1,7%. In der Gesamtschau zeigt der Milchmarkt feste Tendenzen, so auch der Buttermarkt. Das Angebot von Blockbutter ist gering. Die Notierungen wurden auf 4,15 – 4,25 EUR/kg angehoben (Kempten, 17.03.21). Kontraktbedingt sind die Preise für abgepackte Butter unverändert bei einer normalen Nachfrage. Für Ostern wird mit einer Belebung gerechnet. Der Schnittkäsemarkt zeigt sich ausgeglichen und fest. Die Reifelager sind auf niedrigem Niveau. Im Inland besteht eine rege Nachfrage; aus dem Ausland kommen uneinheitliche Signale. Für April konnten höhere Preise durchgesetzt werden. Für die anstehenden Verhandlungen werden höhere Preise gefordert.

Auch die Pulvermärkte tendieren fest mit positiven Preisentwicklungen. Für Magermilchpulver besteht eine anhaltende Nachfrage bei geringem Angebot und einem Rohmilchaufkommen, das unter den Erwartungen geblieben ist. Vollmilchpulver wird sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland rege nachgefragt.
19.03.2021
Brotgetreide-Futtergetreide: Etwas mehr Wintergetreide zur Ernte 2021 Pflanzen
Im Herbst 2020 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland Wintergetreide auf 5,1 Mio. ha ausgesät. Das entspricht einem kleinen Plus von 1,1 % gegenüber dem Vorjahr.Die Aussaatfläche von Winterweizen zur Ernte 2021 wurde um 3 % auf 2,8 Mio. ha ausgedehnt. Dabei wurden in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie Bayern das größte Flächenplus verzeichnet. Denn vor allem im Norden waren die Aussaatbedingungen im Herbst 2019 besonders ungünstig gewesen. Roggen inklusive Wintermenggetreide soll auf einer Fläche von 646.000 ha stehen. Das ist eine Steigerung von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Damit wird erneut ein Anbauplus erzielt. Triticale erfuhr mit einem leichten Minus von 0,1 % kaum eine Flächenveränderung. Demgegenüber ist der Anbau von Wintergerste um 2,4 % auf 1,3 Mio. ha geschrumpft. Winterraps wurde auf 978.400 ha ausgesät. Das ist ein Plus von 3 % gegenüber dem Vorjahr.

19.03.2021
Raps knackt 500 EUR-Marke Pflanzen
Die Rapserzeugerpreise liegen bei 501 EUR/t im Bundesdurchschnitt und damit 4 EUR/t über Vorwochenlinie. Ex Ernte 2021 wurden die Forderungen sogar um 6 auf 428 EUR/t angehoben. Daran zeigt sich auch, dass sich das Kaufinteresse nun zunehmend auf die kommende Ernte verlagert. Alterntig passiert dagegen nicht mehr viel am deutschen Kassamarkt. Doch auch die kommende Ernte wird derzeit nur selten gehandelt. Zwar besteht durchaus Kaufinteresse, aber der überwiegende Anteil der Erzeuger hat den vermarktungsfähigen Anteil der neuen Ernte bereits ausgereizt. Aktuell sind die Rapspflanzen gut mit Wasser versorgt, der aktuelle Saatenstand bietet vielerorts gute Voraussetzungen für die Ernte 2021. Die Witterungsbedingungen sind gut, Schädlinge halten sich in Grenzen. Allerdings mahnt die in den vergangenen Jahren häufig präsente Frühjahrstrockenheit die Erzeuger, insbesondere auf sandigen Böden, zur Vorsicht.

19.03.2021
Futtergetreide: Nur Mais unverändert Pflanzen
Am deutschen Futtergetreidemarkt geht es ebenfalls ruhig zu. Angesichts jüngster Preisrückgänge warten die Verarbeiter zumeist ab und hoffen auf weitere Vergünstigungen. Der ein oder andere Mischfutterhersteller zeigt allerdings noch Bedarf an Futterweizen, -gerste und Körnermais im Anschluss an die kommende Ernte. Das Angebot an alterntiger Ware wird aber immer knapper. Daher gehen die Preisvorstellungen der Käufer und Verkäufer momentan zu weit auseinander. Die Erzeugerpreise für Futterweizen haben um 2 auf 208 EUR/t nachgegeben. Für Futtergerste wurden zuletzt mit 187 ebenfalls 2 EUR/t weniger verlangt. Nur Körnermais konnte sich auf Vorwochenniveau von 213 EUR/t halten. Der DRV beziffert die Maiserzeugung 2021 auf 3,9 Mio. t. Das wären rund 3,3 % weniger als im Vorjahr. Auslöser dafür ist die um 4,7 % verringerte Ertragsprognose von 90,9 dt/ha. Diese kann die avisierte Flächenausdehnung von 1,5 % auf 428.000 ha nicht ausgleichen.
19.03.2021
Brotgetreide: Erzeuger verkaufen wenig Pflanzen
Im Gleichschritt mit den schwächeren Notierungen in Paris haben die Preise für Weizen frei Erfasserlager teilw. nachgegeben. E-Weizen gab um 6 auf 211 EUR/t nach, A-Weizen wurde mit 209 rund 4 EUR/t unter Vorwochenniveau festgestellt. Die Preise für Brotweizen sind ebenfalls um 4 auf 208 EUR/t gesunken. Darüber hinaus hat sich die Lage am Markt für Brotgetreide gegenüber der Vorwoche kaum geändert. Die Nachfrage ist überwiegend ruhig. Beruhigt hat sich das Kaufinteresse der Exporteure. Neuabschlüsse kommen zumindest im Norden Deutschlands kaum noch zustande. Die Vermarktung von alterntigem Getreide spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Stärker im Fokus steht die Vermarktung der Ernte 2021. Diese ist aber in vielen Regionen auch schon umfangreich vermarktet. In der 11. KW hat der DRV seine erste Einschätzung zur diesjährigen Getreideernte veröffentlicht. Die Prognose ist zu diesem frühen Zeitpunkt in der Vegetationsperiode noch mit Vorsicht zu betrachten. An Weizen dürften im Jahr 2021 rund 22,3 Mio. t Weizen zusammenkommen, das wären 0,9 % mehr als im Vorjahr. Diese Prognose fußt auf einer avisierten Ausdehnung der Weizenfläche um 2,2 % auf 2,9 Mio. ha. Dagegen sollen die Erträge leicht um 1,3 % auf 77,3 dt/ha zurückgehen. Der DRV beziffert die Roggenernte auf 3,6 Mio. t (+2,1 % gg. Vorjahr) und Gerste auf 11,0 Mio. t (+1,1 % gg. Vorjahr).
17.03.2021
AI-Verdachtsfall in einer Gänse-Elterntierhaltung im LK Vechta Geflügel
Im Landkreis Vechta gibt es einen neuen AI-Verdachtsfall. Im Stadtbereich Lohne besteht der Verdacht der hochpathogenen Aviären Influenza H5 in einer Gänse-Elterntierhaltung. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 2.800 Tiere. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in der Gänsehaltung nachgewiesen. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Betrieb liegt bereits in einem bestehenden Beobachtungsgebiet. Um den Verdachtsbestand wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km eingerichtet, das Beobachtungsgebiet wird entsprechend erweitert. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet.
Der Landkreis Vechta hat heute die Allgemeinverfügungen für die drei AI-Ausbrüche vom Wochenende in der Stadt Vechta, Ortsteil Holzhausen (Putenhaltung), und in der Gemeinde Bakum, Ortsteil Vestrup (Puten- und Entenhaltung), veröffentlicht. Die Allgemeinverfügungen treten am 18.03.2021 um 0.00 Uhr in Kraft.
Der Landkreis Ammerland hat heute die Allgemeinverfügung für die Einrichtung der Restriktionsgebiete zum AI-Ausbruch am 16.03.2021 veröffentlicht. Die Allgemeinverfügung tritt am 18.03.2021 um 0.00 Uhr in Kraft. Darüber hinaus wird es ein Anschluss-Sperrbezirk und ein Anschluss-Beobachtungsgebiet in der Stadt Oldenburg geben sowie ein Anschluss-Beobachtungsgebiet im Landkreis Wesermarsch.
Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Vechta, Verden, Wesermarsch und Wolfenbüttel zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Vechta, Verden und Wesermarsch werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.
