(AMI/MEG) Im Laufe des Aprils 2021 ließen sich auf breiter Front Preisanhebungen auf Großhandelsebene durchsetzen. Auch weite Teile des LEHs zahlten mehr, was auch zu höheren Verbraucherpreisen führte. Verhandlungen zwischen Mästerorganisationen und Schlachtereien ergaben für Hähnchen und Puten höhere Erzeugerpreise. Angesichts der entlang der gesamten Wirtschaftskette gestiegenen Kosten, blieb die Rentabilität der Geflügelfleischproduktion angespannt. Im zurückliegenden Monat meldeten etliche Marktteilnehmer höhere Schlachtereiabgabepreise für Hähnchenfleischprodukte. Die laufende Erzeugung wurde rege vom Markt aufgenommen. Der Absatz von grillfertigen Produkten war im April aufgrund der niedrigeren Temperaturen allerdings noch nicht sehr lebhaft. Am Putenmarkt spielte die Warenverfügbarkeit im April eine zunehmende Rolle. AI-bedingt war das Angebot aufgrund von Keulungen und regionalen Wiedereinstallungsverboten eingeschränkt. Die Nachfrage auf Ladenstufe war stetig, mit Belebung wird aber bei anziehenden Temperaturen (Grillgeschäft, Spargelsaison) gerechnet.
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Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
30.04.2021
30.04.2021
Eiermarkt im April schwächer Geflügel
(AMI/MEG) Da die Hühner während der Osterfeiertage weiter Eier legten, stand nach den Feiertagen genügend Ware zur Verfügung. Wie erwartet schwächte sich die Verbrauchernachfrage nach Ostern ab, dementsprechend verhalten liefen die Bestellungen des LEHs. Infolgedessen kam es im Verlauf des Aprils zu einem Überangebot an Bodenhaltungsware. Die verarbeitenden Betriebe nahmen Corona-bedingt nur schleppend Ware aus dem Markt. Ausgelöst durch viele Althennenschlachtungen verknappte sich das Angebot an XL-Eiern. Auch S-Eier waren nicht reichlich, da geräumte Legehennen-Ställe teilweise noch nicht wieder mit Junghennen besetzt wurden. Nach wie vor zeigten die Konsumenten ein verstärktes Interesse an Bio- und Freilandeiern, hier blieb die Angebotsdecke dünn. Zum Monatsende hin stiegen die Futterpreise auf dem Legehennen-Sektor erneut, was im Hinblick auf die gesunkenen Eierpreise zu einer Belastung der Rentabilität führte.
30.04.2021
BMEL fordert EU-Haltungskennzeichnung für Eier in verarbeiteten Lebensmitteln Geflügel
Anlässlich der am 26. April 2021 stattgefundenen Sitzung des EU-Agrarrates hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine EU-weite verpflichtende Haltungskennzeichnung für Eier in verarbeiteten Lebensmitteln unterstützt. Bei rohen Eiern herrscht hier bereits für die Verbraucher Transparenz, jedoch nicht beim Kauf von z.B. Frischei-Nudeln, eihaltigen Backwaren oder Mayonnaise. Verbände und Organisationen äußerten sich positiv zu dem Vorschlag. Der DBV unterstützt das Vorhaben: „Wir fordern seit langem eine verbindliche Haltungs- und Herkunftskennzeichnung.“ Man sollte dies jedoch nicht nur auf Eier beschränken, sondern auch andere Waren, insbesondere Fleisch- und Wurstwaren ausdehnen.
30.04.2021
Pflanzenschutzmittelkartell Geflügel
Das Bundeskartellamt hat im Januar 2020 gegen die Mitglieder des Pflanzenschutzmittelkartells ein Bußgeld in Höhe von 155 Mio. € verhängt. Gegen die Kartellmitglieder besteht ein Schadensersatzanspruch. Klageinteressierte Mitglieder der Kreisverbände können sich auf einer vom Landesverband eingerichteten Website der vom Landvolkverband initiierten Klägergemeinschaft anschließen. Sie tragen kein Prozessrisiko, erhalten aber im Fall des Obsiegens 75 % der zugesprochenen Summe. Nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Kreisverband. Beitritt unter:
30.04.2021
Terminmärkte aktuell Pflanzen

30.04.2021
Pflanzenschutzmittelkartell Milch und Rind
Das Bundeskartellamt hat im Januar 2020 gegen die Mitglieder des Pflanzenschutzmittelkartells ein Bußgeld in Höhe von 155 Mio. € verhängt. Gegen die Kartellmitglieder besteht ein Schadensersatzanspruch. Klageinteressierte Mitglieder der Kreisverbände können sich auf einer vom Landesverband eingerichteten Website der vom Landvolkverband initiierten Klägergemeinschaft anschließen. Sie tragen kein Prozessrisiko, erhalten aber im Fall des Obsiegens 75 % der zugesprochenen Summe. Nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Kreisverband. Beitritt unter: http://psmklage.landvolk.net.
30.04.2021
Landwirte für Forschungsprojekt gesucht Milch und Rind
In der Tierhaltung gibt es bis heute, außer für Antibiotika in der Mast, keine Verbrauchszahlen zu Tierarzneimitteln. Die Uni Giessen möchte mit ihrem Forschungsprojekt dazu beitragen, Spekulationen keinen Raum zu geben, sondern durch Daten und Fakten konstruktive Diskussionen zu ermöglichen. Dies möchte das Projektteam durch anonymisierte Erhebungen auf landwirtschaftlichen Betrieben erreichen. Deshalb werden Landwirte mit Tierhaltung (Rind, Schwein, Geflügel) gebeten, das Forschungsvorhaben zu unterstützen! Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden Sie unter www.uni-giessen.de/Erhebung. Telefonisch gibt das Projektteam Auskunft unter +49 151 4023 7912.
30.04.2021
Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung Milch und Rind
Unter Leitung von Landwirtschaftsminister a.D. Borchert hat das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung am vergangenen Freitag ein weiteres Mal getagt. Auf der Tagesordnung standen die Berichte aus den Arbeitsgruppen Rind, Geflügel, Schwein und Bauen. Zu den in den Arbeitsgruppen noch ausstehenden Konfliktpunkten konnte auch im Kompetenznetzwerk kein Konsens erreicht werden, so dass die Arbeitsgruppen erneut mit einer Kompromissfindung beauftragt wurden. In der kommenden Woche soll das Kompetenznetzwerk bereits das nächste Mal tagen. Dann sollen die Ergebnisse der Folgenabschätzungsstudie des Thünen-Instituts vorliegen und diskutiert werden.
30.04.2021
Milchsektor im Austausch mit BM´in Klöckner Milch und Rind
Im Gespräch mit der Bundesagrarministerin Klöckner letzter Woche konnten die Initiativverbände der Strategie 2030, so auch der DBV, den aktuellen Umsetzungsstand der Strategie darstellen und ihre politischen Forderungen in Richtung Politik platzieren. Die Ministerin begrüßt die Initiative aus der Branche heraus, betonte jedoch auch ihre Erwartungen an konkrete Ergebnisse der Strategie 2030.
