Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

05.09.2025
Mehr Entschädigung im Seuchenfall
Geflügel

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Änderung des Tiergesundheitsgesetzes beschlossen. Für die Geflügelhalter bringt das Gesetz eine wichtige Neuerung: Der Entschädigungshöchstsatz im Seuchenfall wird von bisher 50 € auf 110 € je Tier angehoben. Damit wird eine zentrale Forderung des DBV umgesetzt und die wirtschaftliche Absicherung der Betriebe im Krisenfall deutlich verbessert.

05.09.2025
Mercosur-Abkommen bedroht Wettbewerbsfähigkeit
Geflügel, Schwein

Der DBV kritisiert das am Mittwoch von der EU-Kommission vorgestellte Mercosur-Abkommen. Zentrale Probleme für die europäische Landwirtschaft bleiben ungelöst – insbesondere bei der Marktöffnung für Agrarprodukte wie Geflügel, Rindfleisch, Zucker und Ethanol. Die Vereinbarungen begünstigen vor allem Erzeuger in den Mercosur-Staaten, während europäische Betriebe durch Importe unter niedrigeren Tierwohl-, Umwelt- und Klimastandards unter Druck geraten. Schutzklauseln seien bisher nicht ausreichend, um negative Markteffekte abzufedern. Der DBV fordert daher Nachverhandlungen und eine klare Verankerung europäischer Standards im Agrarteil des Abkommens.

05.09.2025
Effizientere HPAI-Erkennung dank neuer Tests
Geflügel

Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) hat zusammen mit dem EU-Referenzlabor für Vogelgrippe, Sciensano (Belgien) und dem Istituto Superiore (Italien) zwei neue digitale RT-PCR-Tests entwickelt. Diese ermöglichen eine schnellere und zuverlässigere Erkennung hochpathogener Aviären Influenza (HPAI), insbesondere der gefährlichen H5Nx-Viren. Die Tests sind hochintensiv, unterscheiden Viruslinien gezielt und erfassen selbst kleinste RNA-Spuren – auch im Abwasser. Damit erfüllen sie zugleich die neuen Anforderungen der EU-Abwasserrichtlinie zur systematischen Influenza-Überwachung. Laut JRC stellen die Verfahren einen wichtigen Fortschritt in der Vogelgrippe-Überwachung dar und stärken die Tiergesundheit in Europa.

In Deutschland wurde das Virus zuletzt am Dienstag in einer 2.800er Legehennenhaltung in Schleswig-Holstein bestätigt; zuvor Mitte Juli in Bayern. Beide Ausbrüche traten jeweils in unmittelbarer Nähe zu Nachweisen bei Wildvögeln auf.

03.09.2025
Deutlich weniger Schweine importiert
Schwein

(AMI) Nachdem Deutschland in den vergangenen zwei Jahren seine Schweineimporte gesteigert hatte, zeigt sich nun eine Trendwende: Von Januar bis Juli 2025 wurden rund 6,2 Mio. Ferkel, Schweine und Sauen eingeführt – das entspricht einem Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Großteil der Lieferungen kommt als Ferkel und aus den beiden Hauptlieferländern Dänemark und den Niederlanden zu uns. Während die Stückzahlen aus Dänemark in etwa stabil blieben, gingen die Transporte aus den Niederlanden um fast 25 % zurück. Gründe dafür sind der sinkende niederländische Schweinebestand sowie Liefersperren zu Jahresbeginn infolge eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Deutschland. Auch die Importe aus Belgien haben sich halbiert. Neben den seuchenbedingten Einschränkungen trug auch die gestiegene inländische Produktion dazu bei, wodurch weniger Tiere aus dem Ausland benötigt wurden. Auch für die weitere Entwicklung in diesem Jahr sollte die Zahl der importierten Schweine aus dem europäischen Umfeld weiterhin stark rückläufig ausfallen.

03.09.2025
Neue Generalsekretärin beim DBV
Geflügel, Schwein

Stefanie Sabet übernahm am 1. September 2025 als Generalsekretärin die Geschäftsleitung des Deutschen Bauernverbandes: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit den Landesbauernverbänden und unserem Präsidenten die Interessen der deutschen Landwirtschaft kraftvoll zu vertreten. Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen ertragreich wirtschaften und investieren können. Nur dann können sie sich den großen Herausforderungen von Versorgungssicherheit, Klimawandel, Umbau der Tierhaltung und auch dem Generationenübergang erfolgreich stellen. Ich bin überzeugt, dass wir als Verband die starke Stimme für die Landwirte in Deutschland bleiben und unbürokratische Lösungen aufzeigen werden“, so die neue Generalsekretärin. Joachim Rukwied, DBV-Präsident, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Stefanie Sabet gewinnen wir eine profilierte Persönlichkeit mit fundierter Erfahrung in der Agrar- und Ernährungspolitik. Sie bringt nicht nur ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der Branche mit, sondern auch die kommunikative Stärke, um unsere Anliegen in Politik, Medien und Gesellschaft wirkungsvoll zu vertreten.“ […]

03.09.2025
Nationales Ernährungsmonitoring
Geflügel, Schwein

Das Max Rubner-Institut hat die Ergebnisse des ersten Moduls des Nationalen Ernährungsmonitoring (nemo) veröffentlicht. Mehr als 3.000 Personen im Alter von 18 bis 80 Jahren wurden zwischen September und November 2024 online zu ihren Ernährungs- und Verzehrgewohnheiten befragt. Nach ihrer Ernährungsform gefragt, gaben knapp zwei Drittel der Befragten „Mischkost“ an; gut ein Viertel bezeichnet sich als „Flexitarier“, was maximal zweimal die Woche Fleisch auf dem Speiseplan bedeuten würde. Rund 4 % bezeichneten ihre Ernährung als vegetarisch und etwa 1 % gab an, sich vegan zu ernähren. Die tatsächlichen Verzehrdaten zeigen jedoch eine Abweichung: Rund 75 % konsumieren häufiger als zweimal pro Woche Fleisch.

29.08.2025
Exporte von Rindern deutlich rückläufig
Milch und Rind

(AMI) Die Ausfuhren von Rindern aus Deutschland sind von Januar bis Juli 2025 stark verringert worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden mit 325.300 Rindern 28 % weniger Rinder in andere Länder geliefert.

Der mit Abstand wichtigste Abnehmer war wie in den Vorjahren die Niederlande. Doch auch dorthin wurden die Exporte um gut ein Fünftel reduziert. Belgien als zweitgrößtes Zielland hat die Einfuhren von Rindern aus Deutschland zwar leicht erhöht, auf die Gesamtentwicklung hat das jedoch keinen großen Einfluss.

Als Hauptursache für die abnehmenden Ausfuhren ist der sinkenden Rinderbestand in Deutschland zu nennen, wodurch deutlich weniger Tiere für den Export zur Verfügung stehen. Hinzu kam die Maul- und Klauenseuche und die damit einhergehenden Einschränkungen für den Export. In den kommenden Monaten ist wegen der geringeren Verfügbarkeit von Rindern mit weiter rückläufigen Ausfuhren zu rechnen.