Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

25.02.2022
Kartoffeln: Stabiles Preisniveau für Konsumkartoffeln
Pflanzen

Der Speisekartoffelmarkt ist ausgeglichen, die Nachfrage ist saisontypisch nicht all zu groß, jedoch drückt auch das Angebot, trotz noch relativ gut gefüllter Lager, nicht auf den Markt. Das Preisniveau hält sich seit einigen Wochen auf einem stabil. Bessere Qualitäten aus Kistenkühllagern werden verhältnismäßig eher zurückgehalten, da es in den Normallagern zum Teil langsam zu Lagerdruck kommt. Das Exportgeschäft insbesondere nach Polen und Tschechien läuft schleppend. Die Lage am Markt für Verarbeitungsrohstoff hat sich beruhigt. Die Landwirte bieten ihre noch vorhandenen freien Partien an, aber auch die Nachfrage der Fabriken scheint etwas abzunehmen. Auch in diesem Segment stabilisiert sich das Preisniveau. (Quelle: AMI)

25.02.2022
Deutschland wieder Netto-Exporteur für Getreide
Pflanzen

Im Juli/Dezember 2021 hat Deutschland zwar kaum mehr Getreide ausgeführt als im Vorjahreszeitraum, aber die Importe sind deutlich zurückgegangen. In der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2021/22 wurden mit gut 5,3 Mio. t Getreide nicht einmal 1 % mehr ausgeführt als im Vorjahreszeitraum. Dabei schwächelt vor allem der Weizenexport mit einem Minus von 11 % auf 3,3 Mio. t. Das Minus kann aber von den anderen Getreidearten kompensiert werden. Vor allem die Gersten- und Maisexporte legten mit +26 % und +54 % zu. Was bei letzterem volumenmäßig allerdings kaum ins Gewicht fällt. Dass sich die Außenhandelsschere wieder spreizt, liegt vor allem am deutlich zurückgegangenen Importvolumen, dass mit 4,5 Mio. t rund 15 % kleiner ausfällt als im Vorjahreszeitraum. Während die Weizeneinfuhren mit 2,2 Mio. t nahezu stabil blieben, wurde deutlich weniger Mais (-28 %) und Roggen (-44 %) importiert. (Quelle: AMI)

23.02.2022
VEZG-Preise für Schlachtschweine und Schlachtsauen (24.02.-02.03.2022)
Schwein

24.02. – 02.03.2022

VEZG-Preis für Schlachtschweine
Preise frei Eingang Schlachtstätte
Auto-FOM-Preisfaktor: 1,32 € /Indexpunkt
FOM-Basispreis: 1,32 €/kg SG (+7 Cent)

Schweine: Vermarktung belebt
Ferkel: Nachfrage leicht belebt

VEZG-Basispreis Schlachtsauen
Preis ab Hof
0,70 €/kg SG (+5 Cent)

Quelle: AMI / VEZG

23.02.2022
Neue i.m.a-Broschüre zur Nutztierhaltung
Schwein

In der neuen Image-Broschüre der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ werden acht unterschiedliche Betriebe (Schwein, Rind, Geflügel) in fünf Bundesländern in Form von Hofgeschichten vorgestellt. Diese Betriebe stehen exemplarisch für verschiedene Formen der Nutztierhaltung. So wird u.a. ein Ferkelerzeugerbetrieb mit Mast sowie ein reiner Mastschweinebetrieb portraitiert. Nähere Informationen finden Sie unter Noch mehr „EinSichten in die Tierhaltung“ (ima-agrar.de)

23.02.2022
Über 3.400 ASP-Fälle in Deutschland
Schwein

(agrarheute) Mit Stand vom 21.02.2022 ist die Zahl der amtlich bestätigten ASP-Fälle bei Wildschweinen in Deutschland innerhalb von vier Wochen um rund 200 auf 3.427 Fälle gestiegen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stellte vor allem in Brandenburg und Sachsen weitere Fälle fest. Demnach gab es die meisten Funde zuletzt im sächsischen Landkreis Bautzen.

23.02.2022
DBV zur erneuten Änderung der Gebietsabgrenzung der Düngeverordnung
Schwein

Anlässlich der Übermittlung eines neuen Vorschlags für die Allgemeine Verwaltungsvorschrift Gebietsabgrenzung zur Düngeverordnung an die EU sieht DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken in der geplanten, abermaligen Änderung der Gebietsabgrenzung „das Gegenteil von Klarheit“. Bei den Landwirten macht sich massiver Unmut breit. „Für die Ausweisung riesiger roter Gebiete nur auf der Basis von statistischen oder mathematischen Verfahren und vor allem ohne Berücksichtigung des Verursacherprinzips haben wir kein Verständnis. Solche weitreichenden Einschränkungen ohne Berücksichtigung wasserwirtschaftlicher Zusammenhänge sind nicht verhältnismäßig und werden vermutlich noch die Gerichte beschäftigen. Basis für eine genaue und differenzierte Gebietsabgrenzung muss ein breites Messstellennetz sein. Wenn mit der neuen Gebietsabgrenzung Landwirte ungerechtfertigt in großen pauschalen Gebieten mit zusätzlichen Auflagen überzogen werden, ist dies die Verantwortung der Länder, die zu wenige Messstellen für eine genaue Binnendifferenzierung eingerichtet haben. Eine enge räumliche Abgrenzung von Grundwasserkörpern ist wasserwirtschaftlich geboten und wird auch von der EU-Kommission ausdrücklich unterstützt, so Krüsken.“

23.02.2022
Landvolk Niedersachsen und WLV fordern nationale Lösung bei verpflichtender Herkunftskennzeichnung
Schwein

In einer gemeinsamen Presseerklärung haben DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier und der Vizepräsident des Landvolkes Niedersachsen, Jörn Ehlers, Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir aufgefordert, endlich eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Frischfleisch und verarbeitete Produkte vom Schwein einzuführen. „Wir brauchen für den Schweinebereich eine nationale Lösung mit einer verpflichtenden Herkunfts- und Haltungskennzeichnung – und zwar zeitnah. Eine europäische Lösung, so wie sie die Politik anscheinend aktuell anstrebt, dauert viel zu lange“, betonten beide Verbandspräsidenten. Damit würde auch in Deutschland die Möglichkeit geschaffen, Schweinefleisch und daraus gewonnene Produkte mit 5xD auszuzeichnen und dem Verbraucher anzubieten. „Die Haltungskennzeichnung allein bringt uns nicht weiter, wenn die Herkunft nicht eindeutig erkennbar ist. Doch nun fehlen die Taten: die einstige CDU-Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hat es nicht umgesetzt. Jetzt scheint auch Grünen-Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir trotz aller öffentlichen Bekundungen, die deutschen Schweinehalter unterstützen zu wollen, der Mut für einen Alleingang zu fehlen“, müssen Ehlers und Beringmeier feststellen. Andere Länder, wie Frankreich oder Österreich, zeigen, wie ein nationaler Weg umgesetzt werden kann, und stellen sich so schützend vor ihre Schweinehalter“, stellen Beringmeier und Ehlers fest.

18.02.2022
Weniger Schweine in Dänemark gehalten
Schwein

(AMI) – Bei der aktuellen Schweinebestandserhebung in Dänemark wurde zum Stichtag 1. Januar 2022 eine Abnahme der Anzahl der Tiere festgestellt. Der Rückgang des Gesamtbestandes betrug 1,8 %. Dabei konnte über alle Kategorien hinweg ein Minus der Bestandszahlen beobachtet werden.

Die Ursache für diese Entwicklung liegt in der auch in Dänemark schwierigen wirtschaftlichen Lage für Schweinehalter. Diese führt dazu, dass immer mehr Betriebe die Schweinehaltung aufgeben. Dennoch ist Dänemark ein wichtiger Exporteur von Ferkeln. Zu den wichtigsten Abnehmern zählen Deutschland und Polen. Die Auswirkungen der ASP und der Corona-Pandemie haben zur Folge, dass die Nachfrage nach Ferkeln aus diesen Ländern zurückgegangen ist.

Gegenüber Januar des Vorjahres hat die Anzahl an Ferkeln um 1,5 % abgenommen. Einen deutlichen Rückgang gab es mit einem Minus von 2,3 % bei den Mastschweinen über 50 kg. Der sinkende Zuchtsauenbestand deutet darauf hin, dass sich die rückläufige Entwicklung des Gesamtbestandes erst einmal fortsetzen wird.

18.02.2022
Erhöhung des Mindestlohns schwächt die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen
Geflügel

In gemeinsamen Stellungnahmen zu zwei Referentenentwürfen des Bundesarbeitsministeriums haben sich der DBV und der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) gegen eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro zum 1.10.2022 und Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung ausgesprochen. Die Verbände fordern für die grüne Branche eine zeitliche Verschiebung der Erhöhung sowie eine stufenweise Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns. Im Zusammenhang mit den geplanten Änderungen der geringfügigen Beschäftigung soll mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen auch im Jahr 2022 die 70-Tage-Grenze vorübergehend ausgeweitet werden. Außerdem fordern die Verbände eine klarstellende Regelung zur Erleichterung der Prüfung des Merkmals der fehlenden Berufsmäßigkeit bei versicherungsfreier kurzfristiger Beschäftigung. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, Maßnahmen zu entwickeln, wie die zusätzlich entstehenden Kosten ausgeglichen werden können.

18.02.2022
Stallpflicht: Was gilt für Bio-Eier?
Geflügel

Hühnereier, aber auch Geflügelfleisch aus biologischer Erzeugung dürfen während der Aufstallungspflicht infolge der Vogelgrippe unbefristet als „Bio“-Ware verkauft werden. Hier berücksichtigt der Gesetzgeber weitere Kriterien wie Einstreu im Stall, ökologische und möglichst hofeigene Futtermittel, mehr Platz im Stall und Beschäftigungsmaterial.