In Polen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) Mitte April 2023 erstmalig in diesem Jahr in einem Hausschweinebestand in Niederschlesien festgestellt worden. Hierbei handelt es sich um einen Betrieb mit 16 Schweinen in der Stadt Lubañ in der Region Niederschlesien. Der Ausbruchsort befindet sich 20 km von der Grenze zu Deutschland und 13 km von der Grenze zu Tschechien entfernt.
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Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
03.05.2023
Sonder-Agrarministerkonferenz in Berlin Schwein
Diesen Freitag (5. Mai) wird in Berlin die Sonder-Agrarministerkonferenz stattfinden, die sich mit dem Thema zum Umbau der Nutztierhaltung – für eine zukunftsfähige Schweinehaltung in Deutschland befassen wird. Hierbei geht es u.a. um Fragen und das Zusammenwirken zwischen Tierwohl, Neufassung der TA Luft und dem Baugesetzbuch sowie den Tierhaltungskennzeichnungsvorschriften.
Der DBV wird den Agrarministern ein entsprechendes Positionspapier überreichen.
28.04.2023
Eiermarkt unübersichtlich Geflügel
(AMI/MEG) Bis zum Osterfest waren am Spotmarkt für Eier Rekordpreise zu verzeichnen. Seit der 15. Kalenderwoche gaben die Packstellenabgabepreise für frei gehandelte Ware nach. Ein Preisrutsch zeichnete sich jedoch nicht ab. Auch nach den Feiertagen wurden Eier lebhaft nachgefragt. Da der deutsche LEH nach wie vor primär auf Eier setzt, welche nach Kriterien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) erzeugt wurden, ist die Angebotsdecke in diesem Bereich dünn, zumal einige Betriebe derzeit nicht nach KAT-Regeln produzieren. Das Angebot an Bodenhaltungseier nach EU-Standard war Ende April weniger knapp. Die Preise für S-Eier blieben zuletzt recht stabil. Dies deutet darauf hin, dass es wenig Junghennen-Bestände gibt. Dabei sind S-Eier eine bevorzugte Größe der Koch- und Schälbetriebe, die zuletzt einen erhöhten Bedarf signalisierten. Die Nachfrage der Verarbeiter wird zum Teil durch Importware gedeckt. Hierbei dürfte vorwiegend EU-Ware zum Einsatz kommen. Es landeten zuletzt aber auch deutlich mehr ukrainische Eier in der EU.
28.04.2023
Geflügelmarkt abwartend Geflügel
(AMI/MEG) Am Hähnchenmarkt ging der Absatz im Ostergeschäft teils über die Erwartungen hinaus. Anbieter von Putenfleisch bewerteten den Marktverlauf verhaltener. Die Nachfrage nach Grillartikeln war im April insgesamt noch nicht sehr lebhaft. Die Großhandelspreise für lose gehandeltes Hähnchenfleisch zogen im Schnitt an. Bei Lieferungen an den LEH gab es uneinheitliche Preiseinschätzungen. Die Zulieferungen ukrainischer Ware auf den EU-Markt blieben umfangreich, hingegen wurden die Quoten für Importe aus Brasilien nach Brancheninformationen zuletzt nicht ausgenutzt. Am Putenmarkt warteten die Anbieter auf eine Belebung der Nachfrage durch die Grill- und Spargelsaison. Das Angebot des LEHs konzentrierte sich im Monatsverlauf stärker auf grillfähige Artikel von der Putenbrust. Ober- und Unterschenkelprodukte waren aber als Aktionsprodukte weiterhin auf Ladenstufe zu finden. Die Althennenschlachtungen zogen im April an, die Althennenpreise tendierten schwächer.
28.04.2023
Tierwohlstallbau in den Bundestag eingebracht Geflügel
Am 20. April wurde der Gesetzesantrag der Regierungsfraktionen zum Tierwohlstallumbau in erster Lesung in den Bundestag eingebracht. In einem ersten Schritt wurde einen Tag zuvor das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz im Agrarausschuss beschlossen. Die Regierungsfraktionen betonten, dass sie durch den Gesetzentwurf Planungssicherheit für die Betriebe herstellen. Für das Baurecht werde nun der Rahmen für die Transformation hin zu mehr Tierwohl gesetzt. Dabei werde der Tierbestand gewahrt. Weitere Regelungen, wie Verbesserung im Immissionsschutz, würden folgen, ebenso eine ausreichende Finanzierung. Die Opposition rügte die Verbindung zum Tierhaltungskennzeich-nungsgesetz. Unzureichende Finanzierung und fehlende Rechtssicherheit im Immissionsschutz waren weitere Kritikpunkte.
Die Änderungen des Baugesetzbuches sollen noch vor der Sommerpause, voraussichtlich im Juni, gemeinsam mit dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz beschlossen werden. Der DBV sieht in dem vorliegenden Entwurf zur Änderung des Baugesetzbuches eine deutliche Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Fassung. „Es ist wichtig, eine vollständige baurechtliche Privilegierung beim Umbau für die Haltungsstufen 3, 4 und 5 zu erhalten“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.
28.04.2023
Gesetz zur UV-Bestrahlung von Eiern angepasst Geflügel
Wie berichtet, ist das BMEL der Ansicht, dass die Behandlung der Schalenoberfläche von Eiern mit UV-C Strahlen als zusätzliche Maßnahme die Verbrauchersicherheit erhöhen kann. Es wurde deshalb eine entsprechende Änderung der Lebensmittelbestrahlungsverordnung (LMBestrV) angeregt. Das Rechtssetzungsverfahren ist inzwischen abgeschlossen, die Zulassung der UV-C Bestrahlung von Schaleneiern in der LMBestrV wurde unter §1, Abs 4.4 realisiert. Die aktuelle Version der LMBestrV finden Sie unter www.gesetze-im-internet.de
28.04.2023
Neue EU-Vorschriften für mehr Nachhaltigkeit Geflügel
(AgE) Die Europäische Kommission möchte die Vorschriften für die Vermarktung von verschiedenen Lebensmitteln an ihre Nachhaltigkeitsstrategien anpassen. So soll bei Eiern die Kennzeichnung nach den Vorstellungen der Kommission künftig direkt im landwirtschaftlichen Betrieb erfolgen. Das soll die Rückverfolgbarkeit verbessern. In der Freilandhaltung von Geflügel soll die Aufstellung von Solarpaneelen erlaubt werden.
28.04.2023
Rindermarkt: Schlachtkühe begrenzt angeboten Milch und Rind
(AMI) Insgesamt als eher gering werden die Stückzahlen an Schlachtkühen beschrieben. Auf der Nachfrageseite werden häufig mehr weibliche Schlachtrinder geordert als zur Vermarktung bereit sind. So werden für Schlachtkühe Preisanhebungen erwartet. Das preisgünstige Kuhfleisch bleibt weiter ein stetig gefragtes Produkt im Fleischhandel. Bei den Jungbullen halten sich Angebot und Nachfrage in etwa die Waage. Daher gibt es bei den männlichen Kategorien so gut wie keine Preisbewegungen. Die Abgabebereitschaft der Landwirte fällt derzeit etwas geringer aus, weil die Bestellungen der Maisflächen beginnt und Feldarbeiten nun Vorrang haben. Doch auch das Kaufinteresse an dem deftigen Fleisch der Jungbullen geht mit steigenden Temperaturen zurück.

