
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
22.09.2023
Rückmeldungen zum EU-Entwurf der Neuregulierung neuer genomischer Züchtungstechniken weiter möglich und nötig Bioenergie
Vor zwei Wochen wurde über diesen Weg bereits zu der Möglichkeit der Teilnahme an der Rückmeldung zu dem EU-Entwurf zur Neuregulierung der neuen genomischen Züchtungstechniken informiert. Dabei hat das Wort „Konsultation“ an einigen Stellen für Verwirrung gesorgt, da diese laut Website der EU bereits geschlossen ist.
Vielmehr geht es in diesem Verfahren um Rückmeldungen zum Gesetzesentwurf. Diese können nach aktuellem Stand noch bis 05.11.2023 eingereicht werden. Diese Rückmeldungen werden gesammelt, den EU-Gremien vorgelegt und beeinflussen somit das weitere Gesetzgebungsverfahren.
Um eine Rückmeldung abzugeben, folgen Sie dem unten aufgeführten Link, scrollen nach unten und klicken auf den gelb eingefärbten Button „Rückmeldung geben“.
Die entsprechende Website kann unter folgendem Link erreicht werden:
https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/13119-Rechtsvorschriften-fur-Pflanzen-die-mithilfe-bestimmter-neuer-genomischer-Verfahren-gewonnen-werden_de
22.09.2023
Mega-Geflügelmastanlage in Kroatien geplant Geflügel
Die Petrinja Chicken Company plant in Kroatien den Bau der modernsten Geflügelproduktion Europas. Es sollen jährlich 95 Mio. Masthühner verarbeitet werden, wobei mit einer Produktion von 150.000 t Hühnerfleisch gerechnet wird. Dabei setzt das kroatische Unternehmen auf ein umfassendes Kreislaufwirtschaftskonzept. Sämtliche Produktionsschritte von der Geflügelfutterproduktion über die Brütereien bis hin zur Fleischverarbeitung sollen nach den höchsten ESG-Standards ausgerichtet werden. Die Inbetriebnahme der Geflügelproduktionsanlage ist für Ende 2025 vorgesehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 572 Mio. Euro.
Geplant ist, 50% des erzeugten Hühnerfleisches in der EU zu vertreiben. Nach Angaben des Unternehmens sind zudem Lieferungen für den arabischen Raum und den Export nach Asien bestimmt. Deutschland wird dabei als wichtigster Markt in der EU hervorgehoben.
22.09.2023
NL: Erste Test-Impfung gegen Geflügelpest Geflügel
Im Auftrag des niederländischen Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität (LNV) sind erstmals in den Niederlanden in zwei Betrieben Eintagsküken gegen die Geflügelpest geimpft worden. Aus Sicherheitsgründen wurde der Standort der Betriebe nicht bekannt gegeben. Der Feldversuch gilt als Test für eine groß angelegte Impfkampagne gegen HPAI. An der Universität in Wageningen, dem niederländischen Tiergesundheitsdienst und der Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Utrecht soll untersucht werden, ob die zwei Vektorimpfstoffe auch in der Praxis wirksam sind. Erste Ergebnisse werden für die erste Jahreshälfte 2024 erwartet.
Nach Informationen des LNV sollen die Impfstoffe in einem Pilotprojekt in 2024 in weiteren Geflügelbetrieben in den Niederlanden getestet werden, sofern die europäische Zulassung erfolgt ist.
22.09.2023
75 Jahre Deutscher Bauernverband Geflügel
Gestern (21.09.) hat der Deutsche Bauernverband mit einem Festakt sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Im gemeinsamen Gespräch blicken Ehrenpräsident Gerd Sonnleitner und Bauernpräsident Joachim Rukwied auf 75 Jahre DBV und damit auf 75 Jahre erfolgreiche und engagierte Interessenvertretung für den Berufsstand. Es geht um Mut zur Veränderung, Vertrauen in den Verband und Geschlossenheit im Verband, Nachwuchs- und
Zukunftssicherung ebenso wie die Ideen des „Zukunftsbauer“ und Anerkennung aus der Gesellschaft.
Das vollständige Interview finden Sie unter
22.09.2023
DBV-Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung Geflügel
Anlässlich der anstehenden Herausforderungen für die tierhaltenden Betriebe sowie der Einstellung der Borchert-Kommission hat der DBV eine Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung „Weiterentwicklung statt Abbau“ verabschiedet. DBV-Präsident Joachim Rukwied betont die Bereitschaft der Betriebe zu einer Weiterentwicklung der Tierhaltung hin zu noch mehr Tierwohl: „Unsere Landwirte sind offen für Veränderungen. Gleichzeitig erwarten sie dabei aber Planbarkeit und Verlässlichkeit seitens der Politik. Die Nutztierhaltung stellt ein essenzielles Standbein unserer heimischen Landwirtschaft dar und ist für die ländlichen Räume von enormer Bedeutung. Allein dies gebietet einen Umbau der Tierhaltung mit Augenmaß und unter der Maßgabe, dass dem Erhalt der heimischen Tierhaltung Priorität eingeräumt wird. Einzig das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung hat in diesem Sinne eine pragmatische und zugleich zukunftsorientierte Strategie entwickelt, die wir als DBV von Beginn an mitgetragen haben. Dass die Politik die Vorschläge nur ansatzweise umsetzt, ist eine vertane Chance für eine zukunftsfeste, heimische Nutztierhaltung. Die Bundesregierung ist aufgefordert, jetzt alles dafür zu tun, den gesellschaftlich gewünschten Umbau der Tierhaltung voranzubringen und eine weitere Verlagerung der Erzeugung ins Ausland zu verhindern. Es gilt, zügig die passenden politischen Rahmenbedingungen zu setzen – wir arbeiten gegen die Zeit.“
In der Erklärung beschreibt der DBV konkrete Schritte, die einen erfolgreichen Umbau der Tierhaltung ermöglichen und stellt Forderungen an die Bundesregierung sowie die Marktakteure.
Die DBV-Erklärung finden Sie hier.
20.09.2023
NL: Erstmals weniger als 11 Mio. Schweine Schwein
Auch in den Niederlanden setzt sich der Strukturwandel in der Schweinehaltung mit hohem Tempo fort. Die Erhebung im Mai 2023 weist einen Bestand von 10,98 Mio. Schweine aus (-3% zum Vorjahr). Das ist der niedrigste Wert seit mehr als 40 Jahren. Ebenfalls stark rückläufig ist die Zahl der Schweine haltenden Betriebe. Im Mai 2023 waren es 3.190 Betriebe, zur Jahrtausendwende noch 14.500 Schweinehalter.


