Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

06.09.2023
Schwalbenzählung noch bis zum 15. September möglich
Milch und Rind

Das Landvolk, die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und der Landeskontrollverband Niedersachsen haben in diesem Jahr die Aktion „Schwalbenzählung auf Milchviehbetrieben“ ins Leben gerufen. Im Vordergrund dieser Aktion soll die Bedeutung der Hofstellen und Milchviehställe in Niedersachsen dargestellt werden, die als Nistplatz für die Schwalben dienen. Die erfassten Daten sollen bspw. in Form von Videos (MyKuhTube) oder Social Media Posts veröffentlicht werden.

Wir freuen uns über zahlreiche bereits eingegangene Rückmeldungen! Für alle, die sich noch nicht gemeldet haben besteht noch bis zum 15.09.2023 die Möglichkeit an der Schwalbenzählung teilzunehmen. Genauere Infos zum Nachlesen können Sie aus dem Milch-Infobrief vom 07.07.2023 entnehmen.

01.09.2023
Milchmarkt
Milch und Rind

In der 33. KW wurden 1,7% weniger Rohmilch angeliefert als in der Vorwoche. Damit lag die Milchmengenanlieferung nur noch 0,5% über der Vorjahreslinie. Der Buttermarkt zeigt sich aktuell uneinheitlich. Abgepackte Butter wird normal bis gut nachgefragt bei kontraktbedingt stabilen Preisen. Die Handelsaktivitäten am Blockbuttermarkt verlaufen ruhig mit einem uneinheitlichen Preisgefüge im EU-Raum. Die Notierungen in Kempten lagen am 30.08.2023 stabil bei 4,35 bis 4,45 EUR/kg. Das Angebot am Schnittkäsemarkt ist knapp ausreichend für die gute Nachfrage. Die Lagerbestände sind jung und verringern sich weiter. Die Preistendenz ist stabil. Ruhige Verläufe weisen die Pulvermärkte auf – bei uneinheitlichen Preisen.

Der Preisrückgang beim bundesdurchschnittlichen AMI-Milcherzeugerpreis hat sich im Juli im Vgl. zum Vormonat mit -0,2 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) weiter verringert. Bei den Mittelwerten der 25 % höchsten und 25 % niedrigsten Vergleichspreisen war ein Rückgang von jeweils -0,2 Ct/kg und -0,7 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) zu verzeichnen. (AMI, ZMB)

01.09.2023
Vizepräsident Schmal zur BMEL-Milchkonferenz
Milch und Rind

Im Vorfeld der BMEL-Milchkonferenz hat DBV-Vizepräsident Schmal darauf gedrungen, die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhalter zu sichern. Die Aktivitäten der Bundesregierung stimmten mit diesem Ziel nicht überein. Als Beispiele führte er die von der Borchert-Kommission angemahnte Finanzierungsnotwendigkeit für den Umbau der Tierhaltung, die Betroffenheit vieler Milchviehhalter durch Anpassungen im Tierschutzgesetz, eine Mehrwertsteuersenkung für vegane Produkte und die Unklarheiten in Tierschutzvorgaben, wie bei der Anhebung des Mindesttransportalters von Kälbern, an.

01.09.2023
Ergebnisse der BMEL-Milchkonferenz
Milch und Rind

Kernaussage der Bundesregierung bei der Konferenz: Man steht an der Seite der Milchviehbetriebe. Die unbequemen Botschaften überließ das BMEL u.a. Prof. Taube (Uni Kiel) und bereits zwei Tage vor der Konferenz Greenpeace: Man benötigt einen deutlichen Abbau der Milchviehhaltung, die möglichst ohne Kraftfuttermitteleinsatz ausschließlich auf Weiden erfolgen solle – aus Klimaschutzgründen jedoch nicht in Moorgebieten. Um die Position der Erzeuger in der Kette vermeintlich zu stärken kündigte das BMEL an, die Anwendung des Artikels 148 der GMO mit den Koalitionspartnern anzugehen. Die Podiumsdiskussion der Konferenz ist hier nachverfolgbar:

01.09.2023
Eiermarkt freundlicher
Geflügel

(AMI/MEG) Die für den August prognostizierte Belebung des Eiermarktes zeigte sich bereits zu Beginn des Berichtsmonats und setzte sich im weiteren Verlauf fort. Die steigende Nachfrage nach Eiern traf auf ein begrenztes Angebot. Die Notierungen zogen an. Mit dem Ende der Sommerferien im einwohnerstärksten Bundesland NRW war eine steigende Nachfrage erwartet worden. In diesem Jahr jedoch berichteten Marktteilnehmer im August von ungewöhnlich hoher Nachfrage nach Eiern trotz hoher Temperaturen, die häufig den Appetit auf Eier schmälern. Sowohl der LEH als auch die Verarbeitungsindustrie orderten reichlich. Zu Monatsbeginn erschien das Angebot an Eiern ausreichend, um die Nachfrage zu decken. Im Verlauf des Berichtsmonats jedoch waren Eier aller Haltungsformen, bedingt durch Leerstände und Mauserbestände, nur knapp verfügbar. Besonders OKT-Ware konnte den Bedarf kaum bedienen. In allen Gewichtsklassen wurden im Verlauf des Augusts steigende Preise gemeldet, sowohl für Eier der Haltungsformen 2 und 3.

01.09.2023
Geflügelmarkt teils schwächer
Geflügel

(AMI/MEG) Der August startete mit einer enttäuschenden Nachfrage im Grillgeschäft. Trotz der sich erholenden Temperaturen im Monatsverlauf konnten die vorherigen Einbußen nicht kompensiert werden. Das Angebot an ganzen Hähnchenschlachtkörpern war keineswegs drängend. Reichlicher wurde das Angebot an Hähnchenbrustfilet bewertet, hier kam es am Bulkmarkt zu Preisschwächen. Forciert wurde diese Entwicklung auch durch Importdruck. Hähnchenschenkel, die weiterhin rege nachgefragt wurden, gaben im Schnitt preislich nur leicht nach. Die Preise bei Lieferung an den LEH blieben auf breiter Front stabil. Die deutsche Produktion an Putenfleisch war nicht sehr umfangreich. Auch am Putenmarkt führten jedoch niedrigpreisige Auslandsofferten zu Marktdruck. Insbesondere aus Polen wurde mehr Ware als im Vorjahr geliefert. Das Angebot an Althennen war noch ausreichend, um die Kapazitäten der Schlachtereien auszulasten. Dabei führten regionale Betriebsferien zeitweise zu geringerem Bedarf. Die Althennenpreise konnten sich im Monatsverlauf stabilisieren.

01.09.2023
FLI-Projekt zur Geflügelpest-Impfung bei Gänsen
Geflügel

Derzeit gehen beim Hausgeflügel die HPAI-Ausbrüche weiter zurück. In der EU gab es zum Beispiel im Juli dieses Jahres nur noch sechs gemeldete Ausbrüche, zwei in Frankreich und je einen in Deutschland, Dänemark, Italien und den Niederlanden. Der Ausbruch in den Niederlanden war der erste in einer kommerziellen Geflügelhaltung seit gut einem halben Jahr. Der Ausbruch in Deutschland betraf einen Gänsemastbetrieb in Schleswig-Holstein mit ca. 6.300 Tieren. Trotz dieser Entwicklung bleibt die Geflügelpest eine große wirtschaftliche Gefahr für Geflügelbetriebe. Das Virus ist inzwischen endemisch in Wildvogel-populationen vorhanden. Um herauszufinden, ob Gänse mit einer Impfung vor dem Virus erfolgreich geschützt werden könnten, hat das FLI nun ein Forschungsprojekt gestartet.

In der ersten Phase des Projekts wollen die Forscher beobachten, wie sich das Virus bei geimpften Tieren verhält. Dazu sollen an 50 Gänsen, die in einem Hochsicherheitsstall gehalten werden, verschiedene Wirkstoffe getestet werden. Erfahrungen aus Asien und Afrika zeigen, dass durch die Impfungen zwar Infektionen verhindert werden, das Virus aber versucht, sich weiterzuentwickeln und gegen die Immunität arbeitet. Das Geflügel wird so möglicherweise nicht mehr krank, obwohl es das Virus in sich trägt. Hier besteht die Gefahr, dass dieses zu Lebensmitteln verarbeitete Geflügel hochpathogene Viren enthalten könnte. Um zu verhindern, dass das Virus so auch Menschen anstecken könnte, muss das geimpfte Geflügel strengstens überwacht werden. In diesem Zusammenhang wollen die FLI-Forscher auch herausfinden, wie diese Überwachung möglichst praktikabel gestaltet werden kann.

Daher schreibt eine EU-Verordnung für den Fall der Zulassung eines Impfstoffs auch strenge Überwachungsmaßnahmen geimpfter Tiere vor, für deren Umsetzung entsprechend hohe monatliche Kosten auf den Betrieb zukämen. In der EU ist bisher kein Impfstoff zugelassen.