Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

20.03.2024
Brandenburg: Sperrzone II mehr als halbiert
Schwein

In einem weiteren, fast 1.953 km² großen Gebiet im Land Brandenburg ist die ASP erfolgreich getilgt. So kann in den Landkreisen Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) die sogenannte Sperrzone II vollständig aufgehoben und die angrenzende Sperrzone I verkleinert werden. Hier gab es seit über zwölf Monaten keinen einzigen positiven ASP-Fall mehr. Damit können in diesen Gebieten auch Beschränkungen für Schweinehalter und Jäger aufgehoben und ASP-Schutzzäune wieder abgebaut werden. Obwohl die ASP-Fälle insgesamt rückläufig sind, bleibt die Seuchenlage aufgrund des hohen Infektionsdrucks im Nachbarland Polen angespannt.

20.03.2024
Sachsen: ASP-Tilgungskonzept erfolgreich umgesetzt
Schwein

Im Sommer 2023 präsentierte Sachsen einen Drei-Stufen-Plan zur Bekämpfung der ASP, der bei Bedarf den Einsatz von Dienstleistern zur Bekämpfung von Wildschweinen in eingezäunten Schutzkorridoren vorsah. Im Kreis Görlitz ist dieser Schritt jedoch nicht notwendig, da die Jäger effektiv gearbeitet haben und nur ein neuer Fall von ASP in diesem Jahr gemeldet wurde. Daher wird vorerst die dritte Stufe des Tilgungskonzepts im Schutzkorridor Ost ausgesetzt. Diese Option bleibt jedoch offen, falls sich die Seuchenlage verschlechtert. Da sich die bisherigen Strategien im Schutzkorridor als wirksam erwiesen haben, wird das grundlegende Konzept beibehalten, wobei Anpassungen möglich sind.

20.03.2024
EU-Umfrage zum Bürokratieabbau
Geflügel

Die EU-Kommission hat einen Fragebogen veröffentlicht, um die Ansichten von Landwirten zu ihren Erfahrungen mit EU-Verfahren und -Vorschriften für landwirtschaftliche Betriebe zu erfassen. Der Fragebogen zielt insbesondere auf die Komplexität von Antragsverfahren und Dokumentationen ab und sucht nach Möglichkeiten, diese für die Zukunft zu vereinfachen. Durch Ihre Rückmeldung könnte eine mögliche Reduktion des Verwaltungsaufwandes erreicht werden. Die Umfrage der EU-Kommission läuft bis zum 8. April und dauert maximal 20 Minuten. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2024 veröffentlicht werden. Zur Umfrage kommen Sie hier: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Public_Consultation_EU_Simplification_2024rs_point_of_view_2024

Die deutsche Sprache ist oben rechts wählbar.

18.03.2024
Beantragung Sommerweideprämie erneut möglich
Milch und Rind

Im Zusammenhang des Sammelantrags „Agrarförderung und Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen“ ist 2023 die Fördermaßnahme Sommerweidehaltung von Milchkühen in Niedersachsen beschlossen worden. Antragsberechtigt sind Milcherzeuger mit Betriebssitz in Niedersachsen und Hamburg. Die Beantragung der Weideprämie erfolgt digital über das Antragsmodul „ANDI2024“ ab dem 14.03.2024.

Während des Weidezeitraums ab dem 16.05. bis einschließlich 15.09. müssen die Milchkühe täglich mindestens sechs Stunden auf der Weide verbringen. Abweichungen sind im Weidetagebuch zu dokumentieren, wobei ein offizieller Vordruck zu verwenden ist.

Für Trockenstehende kann weniger als 14 Tage vor der Kalbung eine Vereinfachung der Dokumentation erfolgen. Belegungslisten aus den LKV-Daten können als Ausnahmedokumentation für das Weidetagebuch dienen und müssen als Ausdruck bei der Vor-Ort-Kontrolle vorgelegt werden.

Für jede förderfähige Milchkuh müssen jeweils mindestens 0,2 Hektar Dauergrünland und 0,1 Hektar Weidefläche zur Verfügung gestellt werden. Die Höhe der Prämie beträgt 75 €/GVE für konventionelle und 51 €/GVE für ökologisch wirtschaftende Betriebe.

Mehr Infos unter: https://www.agrarfoerderung-niedersachsen.de/agrarfoerderung/news/40267_Foerderung_fuer_die_Sommerweidehaltung_von_Milchkuehen

18.03.2024
Konsultation der EU-Kommission zum Verwaltungsaufwand

Letzte Woche hat die EU-Kommission ein öffentliches Konsultationsverfahren zum Verwaltungsaufwand von Landwirtinnen und Landwirten gestartet.

Bis zum 08.APRIL 2024 können alle Landwirtinnen und Landwirte an der Befragung „Vereinfachung – Standpunkt der Landwirtinnen und Landwirte“ unter diesem Link teilnehmen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Public_Consultation_EU_Simplification_2024rs_point_of_view_2024

Die Teilnahme ist in deutscher Sprache möglich. Oben rechts in der blauen Leiste kann die Sprache der Befragung umgestellt werden. Das Ausfüllen dieser Umfrage sollte höchstens 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Ziel dieser Umfrage ist es zu verstehen, inwieweit die Verfahren und Vorschriften im Zusammenhang mit der finanziellen Unterstützung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und anderen EU-Vorschriften für Lebensmittel und Landwirtschaft in der EU eine Belastung für die Landwirtinnen und Landwirte darstellen. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Herbst 2024 als Teil einer detaillierten Analyse veröffentlicht. Aus dieser sollen Schlussfolgerungen für die zukünftige Ausgestaltung der GAP gezogen werden.

15.03.2024
DAPM kritisiert DGE-Empfehlungen
Milch und Rind

(DBV) Im letzten Milchreport informierten wir über die Veröffentlichung der neuen Ernährungsempfehlungen der DGE („Gut essen und trinken“). Die Deutsche Akademie für Präventivmedizin e.V. (DAPM) hat eine kritische Bewertung der Empfehlungen veröffentlicht. Bzgl. des Konsums von Milchprodukten beanstandet die DAPM, dass sich die Reduktion der empfohlenen täglichen Verzehrmenge um 1/3 einer wissenschaftlichen Grundlage entbehrt und erläutert die gesundheitsförderliche Wirkung von Milchprodukten.

15.03.2024
Milchmarktpolitische Events in Berlin
Milch und Rind

(DBV) Am 20. März, dem Vortag des Berliner Milchforums 2024, veranstaltet das ife Institut in Kiel in Kooperation mit DBV, StoneX Group und DRV erneut ein Diskussionsforum zum Thema Milchpreisabsicherungsmodelle. Auf dem Podium werden Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik verschiedene Möglichkeiten der Absicherung diskutieren. Ergänzend werden in Vorträgen u. a. Neuerungen im Bereich börsliche/außerbörsliche Absicherung vorgestellt und das Thema Lieferbeziehungen beleuchtet. Das Diskussionsforum stellt eine Erweiterung zur ife-Seminarreihe zum Thema Milchpreisabsicherung dar, welche in den Monaten März/April 2024 bereits zum 13. Mal durchgeführt wird. An den zwei darauffolgenden Tagen werden am Berliner Milchforum, welches 2024 im Zeichen der „Zeitenwende“ steht, zukunftsrelevante Themen wie Bürokratieabbau, Tierschutz und Ernährung mit Vertretern aus Praxis und Wissenschaft sowie mit renommierten Gästen aus der Politik diskutiert. Die Initiatoren des jährlichen Branchentreffs, MIV und DBV, freuen sich auf die Veranstaltung.

15.03.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 9. KW wurden 0,2 % weniger Milch im Vergleich zur Vorwoche angeliefert. Die Anlieferungsmenge lag damit 0,4 % unter der Vorjahresniveau. Im aktuellen Ostergeschäft werden Produkte der weißen Linie gut nachgefragt. Abgepackte Butter wurde im Zuge des belebten Ostergeschäfts höher notiert bei 5,84 bis 6,00 EUR/kg (Kempten; 13.03.24). Für Blockbutter besteht weiterhin eine gute Nachfrage, allerdings fokussieren die Einkäufer auf günstige Ware. Die Notierungen wurden auf 5,80 bis 5,90 EUR/kg zurückgenommen (Kempten; 13.03.24).

Der Schnittkäsemarkt zeigt sich ausgeglichen mit niedrigen und jungen Reifebeständen. Der LEH und die Industrie fragen anhaltend gut nach. Für den Export nach Südeuropa wird mit der beginnenden Tourismussaison eine Belebung erwartet. Die Preise sind stabil mit leichten Erhöhungen für April. Die Pulvermärkte entwickeln sich uneinheitlich: MMP ruhig mit schwächerer Preistendenz, VMP ruhig mit stabilem Preisniveau, MP uneinheitlich mit weiter Preisspanne (LMQ) und schwächer (FMQ).

15.03.2024
Kurzzeitige Exporthoffnung stützte Kurse an der Euronext
Pflanzen

Die Hoffnung auf höhere Preise stieg mit der Veröffentlichung von Weizenausschreibungen aus Ägypten, Jordanien und Algerien. Die Konkurrenz aus Russland und auch der Ukraine ist derzeit jedoch zu groß. Weizen aus der Schwarzmeerregion wird oftmals aufgrund der deutlich günstigeren Preise präferiert.

An der Börse in Paris können die Getreidekurse ins Plus drehen. So schloss der neue Fronttermin für Weizen Mai 2024 am 13.03.2024 bei 194,75 EUR/t und kann das Vorwochenniveau damit um 6,25 EUR/t übertreffen. Mais legt ebenfalls binnen der vorigen fünf Handelstage um 6,25 EUR/t auf 178,50 EUR/t zu.

Für Aufwind sorgten zum Wochenwechsel vor allem die festen US-Weizenkurse. Dies zog den EU-Weizenkurs nach oben. Aber auch die Exporthoffnung der europäischen Gemeinschaft stieg. Ägypten veröffentlichte zum Ende der vorigen Handelswoche eine Ausschreibung von Weizen. Der Großteil dürfte aber mit russischem Getreide gedeckt werden, Weizen französischer Herkunft dürfte hingegen nur einen geringen Teil ausmachen. Russlands Weizenpreise sind weiterhin deutlich unter den Preisen von EU-Herkünften, was das Kaufinteresse oftmals in Richtung Schwarzmeerregion lenkt. Das Angebot aus Russland und der Ukraine wird voraussichtlich sehr wettbewerbsfähig und reichlich bleiben. Die Prognosen zur neuen Ernte sind gut und daher wird sich beim Druck auf die Getreidepreise wenig ändern. Andere Vegetationsbedingungen könnten an der Situation grundlegend etwas ändern. Die Getreideexporte aus der Ukraine dürften angesichts eines weiteren Freihandelsjahres in die EU weitergehen. Andererseits scheint Mais international wieder an Stärke gewonnen zu haben. Die Lagerbestände in den USA sind hoch, aber der Verkauf geht zügig voran, jedenfalls so lange, bis Brasilien seine zweite Maisernte (Safrinha) nicht eingefahren und auf den Markt gebracht hat. (Quelle: AMI)

15.03.2024
Preisverfall bei Brotgetreide vorerst gestoppt
Pflanzen

Im Schnitt ging es für die Brotgetreidepreise aufwärts, was die Abgabebereitschafts der Erzeuger immerhin etwas beleben konnte.

Am heimischen Brotgetreidemarkt konnte die Abwärtsbewegung der vorigen Wochen vorerst gestoppt werden. Im Aufwind fester Terminkurse legen die Kassapreise für Brotgetreidepreise auf Erzeugerstufe zu. Allerdings nicht in allen Regionen, zu gering ist die Nachfrage dort.

Die festeren Brotgetreidepreise locken den Erzeugern immerhin etwas Getreide aus der Hand. Die Preisvorstellungen passen derweil zwar bei weitem noch nicht zusammen, die Abgabebereitschaft ist in weiten Teilen der Republik aber immerhin etwas gestiegen. Anbieter wägen die derzeitigen Preise mit dem Angebotsüberhang sowie den teils noch vollen Lagern ab. Vereinzelt wird aber auf weitere Preisaufschläge spekuliert. Vereinzelt werden Verträge auf die Ernte 2024 abgeschlossen. Unterdessen bleibt die Nachfrage sowohl national als auch international gedämpft. Deutsche Weizenexporte sind gering und Neugeschäft bleibt aus. Mühlen verweisen auf ausreichende Deckung und spekulieren ihrerseits auf einen erneuten angebotsbedingten Preisrutsch vor der Ernte.

In der 11. KW werden Eliteweizen frei Erfasserlager 221,80 (220-224) EUR/t genannt, gut 4,40 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Partien ex Ernte verzeichnen ein Wochenplus von knapp 4 auf durchschnittlich 219 (215-224) EUR/t. Qualitätsweizen nähert sich allmählich wieder der Linie von 200 EUR/t. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg werden mit 198,50 bzw. 192,30 EUR/t deutlich mehr gefordert als in der Vorwoche. Aktuell sind im Bundesdurchschnitt rund 188,20 (162-199) EUR/t für Qualitätsweizen im Gespräch, 2,49 EUR/t mehr als in der vorigen Woche.

Auf Großhandelsstufe kann Qualitätsweizen ebenfalls zulegen. So sind in der 11. KW 209 EUR/t franko Hamburg möglich, 5 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Brotweizen kann dort um 4 auf 200 EUR/t zulegen, franko Niederrhein und franko Westfalen werden mit 192 bzw. 195 EUR/t hingegen nur 1 bzw. 2 EUR/t mehr gefordert. Für Brotroggen sind franko Niederrhein mit 179 EUR/t rund 3 EUR/t mehr möglich. (Quelle: AMI)