Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

05.04.2024
Grünlandzentrum lädt zum Weideaustrieb mit dem Motto „Genug Raum zum Wohlfühlen“
Milch und Rind

(Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nds) Das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V. eröffnet am Samstag, den 13. April, die Weidesaison 2024 mit einem eindrucksvollen Weideaustrieb auf dem Weidemilchbetrieb von Anne und Ralf Collmann in Filsum (Ostfriesland). Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) unterstützt den Tag mit einem bunten Mitmachprogramm vor Ort.

Das Event hält ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Kinder- und Familienaktivitäten, Hofrundgängen und Informationsständen, Live-Musik und Podiumsdiskussion sowie gastronomischen Angeboten bereit. Im Mittelpunkt stehen die springenden Kühe, die beim Öffnen der Stalltüren ein unvergessliches Bild purer Lebensfreude bieten.

Die Veranstaltung zum Weideaustrieb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Genug Raum zum Wohlfühlen“. Der Tag soll dabei nicht nur „Wohlfühlräume“ für Besucherinnen und Besucher bieten, sondern gleichermaßen aufzeigen, was Kühe für ihr Wohlbefinden brauchen: Angelehnt an die international anerkannten „Fünf Freiheiten“ zur Bewertung des Wohlbefindens von Tieren werden auf dem Hof interaktive Bereiche gestaltet, die den Interessierten das Handwerk der Landwirtschaft und die Verantwortung der Menschen gegenüber den Tieren näherbringen.

05.04.2024
Schlachtrinderpreise stabilisieren sich
Milch und Rind

(AMI) Kurz nach Ostern entwickeln sich die Preise am Schlachtrindermarkt durchweg unverändert. Zwar waren die Schlachtungen aufgrund der Feiertage zuletzt eingeschränkt, Überhänge gibt es allerdings nicht. Im Handel mit Jungbullen scheinen die meisten Marktteilnehmer nach den deutlichen Abschlägen in den Vorwochen aktuell eher eine abwartende Haltung einzunehmen. Das Angebot dürfte in den kommenden Wochen eher knapper werden, gleichzeitig ist die Nachfrage um diese Zeit im Jahr aber auch verhalten. Hier und da ist entsprechend etwas Druck von Seiten der Schlachtunternehmen zu spüren, zumindest vorerst gibt es aber keine weiteren Preisabschläge. Bei den Schlachtkühen ist das Angebot tendenziell eher zu knapp. Aufgrund der kurzen Schlachtwoche kann der Bedarf aktuell gedeckt werden, im weiteren Monatsverlauf werden aber wieder Engpässe und damit festere Preise erwartet.

05.04.2024
HPAI bei Milchkühen in den USA nachgewiesen
Milch und Rind

(DBV) Laut offizieller Mitteilung der USDA, wurden in Kansas, USA, nicht pasteurisierte, klinische Milchproben von erkrankten Rindern positiv auf die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) getestet. In einem Betrieb in Texas wurde eine Kuh positiv auf das Virus getestet (Rachenabstrich). Weitere Untersuchungen wurden eingeleitet. Es besteht kein Risiko für die Gesundheit der Verbraucher, da die in Deutschland vorgeschriebene Pasteurisierung die Übertragung der Krankheit durch Milch und Milchprodukte verhindert.

05.04.2024
Entwurf zur Umsetzung des Art. 148 GMO
Milch und Rind


(DBV) Am 28.03.24 wurde ein Referentenentwurf des BMEL zur Änderung der Agrarorganisationen- und Lieferkettenverordnung veröffentlicht, mit welchem Art. 148 GMO in nationales Recht umgesetzt werden soll. Zukünftig sollen Rohmilchabnehmer ihren Lieferanten zunächst ein Vertragsangebot vorlegen müssen, welches über einen festen Zeitraum einen Bezug zwischen einer bestimmten Liefermenge und einem festen Preis herstellt. Dieses Angebot muss laut vorliegendem Entwurf für mind. 80 % der Milchmenge gelten. Laut BMEL soll dies die Rolle der Erzeuger stärken und zur Preisstabilisierung beitragen. Trotz wiederholter Kritik einer bedeutenden Mehrheit der Milcherzeuger, hält das Ministerium am Vorhaben fest. Der DBV hat sich jüngst in einem gemeinsamen Schreiben mit dem DRV gegen die Aktivierung des Art. 148 und die damit verbundenen Eingriffe in die Lieferbeziehungen ausgesprochen. Der Entwurf befindet sich in der Prüfung, der DBV wird sich u.a. mit einer Stellungnahme in das weitere Verfahren einbringen.

05.04.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferungsmenge lag in der 12. KW 0,7 % über der in der Woche zuvor angelieferten Menge und bewegte sich damit 0,8 % über Vorjahresniveau. Die Märkte entwickelten sich unterschiedlich. Für abgepackte Butter wird das Ostergeschäft als weitestgehend zufriedenstellend bewertet, die Nachfrage war in der Berichtswoche infolge etwas ruhiger. Mit Blick auf die Spargelsaison, rechnet man für die kommenden Wochen mit einer erneut deutlich größeren Nachfrage. Blockbuttermarkt unauffällig, teils leichte Belebung. Käse wurde nach Ostern unüblich stark nachgefragt, insb. aus dem LEH. Seitens Industrie kaum zusätzliche Bestellungen. Die Lagerbestände sind niedrig, die Preise bei Käse stabil. Die Märkte für MMP und VMP waren leicht uneinheitlich. Teilweise wurde von zunehmender Aktivität berichtet, insgesamt jedoch ruhig mit wenig neuen Geschäften. Preise tendenziell stabil auf eher niedrigem Niveau. Saisonal bedingt großes Angebot an Molkenkonzentrat, Preise hier bei Trockenware uneinheitlich mit großer Spannweite.

05.04.2024
10% Zuwachs bei Öko-Betrieben seit 2020 – Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2023
Öko-Landbau

Im Jahr 2023 gab es gemäß der Agrarstruktur­erhebung 2023 in Deutschland rund 28.700 Öko-Betriebe. Das waren 10 % mehr als im Jahr 2020 (26.100 Ökobetriebe). 11 % der deutschen Land­wirtschaftsbetriebe wirtschaften damit lt. Destatis ökolo­gisch. Die Öko-Fläche stieg von 1,6 Mio. ha 2020 auf 1,85 Millionen Hektar im Jahr 2023 (+16 %). Der Öko-Flächenanteil an der gesam­ten landwirtschaftlich Fläche stieg damit in diesem Zeitraum von 9,6 % auf 11,2 %.
12 % der tierhaltenden Betriebe sind Ökobe­triebe, die allerdings im Schnitt kleinere Tierbestände halten. Besonders hoch ist der Öko-Anteil in der Rinderhaltung mit 9 % und noch höher ist er bei den kleinen Wieder­käuern, 34 % bei den Ziegen und 14 % bei den Schafen. Der Anteil der Öko-Hennen beläuft sich auf 7 %.
Die Zahl der Öko-Schweine stieg seit 2020 um 15 % von 212.500 auf 244.200 Tiere, allerdings lag der Anteil am gesamten Be­stand weiterhin nur bei 1 %.
Die Destatis-Daten weichen von den BÖLW-AMI-Daten zur Zahl der Öko-Betriebe um fast 8.000 nach unten ab, da erst Betriebe ab einer bestim­mten Min­dest­größe erfasst wer­den. Eine gering­ere Abweich­ung von knapp 0,1 Mio. ha ergibt das bei der Ökoland­baufläche.
Destatis-PM unter: https://t1p.de/1ms9o; detaillierte Destatis-Daten unter: https://t1p.de/eb86c
(Quelle: DBV/Destatis)

05.04.2024
BMEL-Info-Flyer zur Öko-Auslobung in der Gastronomie / Außerhausverpflegung (AHV)
Öko-Landbau

Nach der Einführung des deutschen Bio-Gastro/AHV-Logos in Bronze, Silber und Gold letztes Jahr bietet das BMEL dazu nun kompaktes Wissen in einem Info-Flyer. Der BMEL-Flyer bietet eine Übersicht der Informations- und Unterstützungsangebote rund um die Bio-Zertifizierung und die Bio-Auslobung in der Außerhausverpflegung (AHV). Im Flyer werden die Schritte bis zum Bio-Zertifikat und alles Wichtige zum neu eingeführten Bio-AHV-Logo erklärt. Download Flyer: https://t1p.de/8css4
Weitere Antworten auf Fragen rund um die neue Regelung der Bio-Zertifizierung in der Gastronomie/AHV sowie das weitere Informa­tionsangebot von BMEL und BLE (BÖL) finden sich auf der Website bio-ahv.de sowie unter oekolandbau.de/ausser-haus-verpflegung/. (Quelle: DBV)

05.04.2024
Mühlen decken sich mit Bio-Dinkel ein
Öko-Landbau

Die Nachfrage nach Bio-Dinkel hat sich deutlich belebt. Damit bauen sich die Bestände ab und der Markt räumt sich auf – allerdings zu niedrigen Preisen. Etliche Mühlen decken sich jetzt im größeren Umfang vorausschauend niedrigpreisig mit alterntiger Ware ein. Die Marktakteure nehmen dieses Preisniveau an, um Kapazitäten für die neue Saison zu schaffen. Damit wird vielerorts davon ausgegangen, dass wenig überlagert wird. Der Anbau wurde ausgehend von den Preisschwankungen vielerorts heruntergefahren. (Quelle: DBV/AMI)

05.04.2024
Bio-Speisekartoffelpreise steigen erneut
Öko-Landbau

Mitte März dieses Jahres gab es bei den Bio-Kartoffeln kräftige Preiserhöhungen. Die Er­zeugerpreise für Bio-Kartoffeln bei Abgabe an die Packbetriebe stiegen um 4 EUR/dt auf nun 76 EUR/dt an. Damit wurde nach den Preiser­höhungen Anfang des Jahres erneut ein Lager­aufschlag umgesetzt. Das ist bei Bio-Kartoffeln ein Novum und im Wesentlichen ein Ergebnis der begrenzten Mengen und einer guten Ab­satzsituation. Die schwierigen Ernte- und Lager­bedingungen haben für hohe Absor­tierungen in der laufenden Saison geführt. (Quelle: DBV/AMI)

05.04.2024
Bio-Kühe sind wieder knapp
Öko-Landbau

Der frühe Weideaustrieb und die stabilen Milch­preise sorgen dafür, dass weniger Kühe ge­schlachtet werden. Früher als sonst kommen die Tiere auf die schon recht grünen Weiden, zumindest da, wo die Flächen einigermaßen ab­getrocknet sind. Die Kuhpreise sind im Februar um 14 Ct/kg SG auf wieder 3,94 EUR/kg SG gestiegen. Das geht einher mit den anziehenden Preisen am konventionellen Markt. Die Nach­frage nach Bio-Rindfleisch erholt sich all­mählich. Bei Schlachtrindern haben sich die Warte­listen abgebaut und Angebot und Nach­frage passen gut zusammen. Schlachtkühe da­gegen sind wieder knapp. (Quelle: DBV/AMI)