Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

02.05.2024
QM-Futtermittelvereinbarung: Ende der Übergangsfrist
Milch und Rind

(QM-Milch/ Landesvereinigung der Milchwirtschaft) Seit dem 1. Januar 2024 gilt über den QM-Standard die überarbeitete QM-Futtermittelvereinbarung. Wichtige Bestimmungen des Informationsaustauschs in Ereignisfällen sind von hoher Relevanz für Futtermittelhersteller und -händler und treten nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten am 01. Juli 2024 in Kraft.

Die Überarbeitung bringt wichtige Änderungen und Aktualisierungen mit sich, die darauf abzielen, die Sicherheit und Qualität von Futtermitteln im QM-Milch-System weiter zu verbessern. Mit dem Ende der Übergangsfrist tritt am 1. Juli 2024 auch das verbesserte Kontroll- und Warnsystem in Ereignisfällen in Kraft.

Die Futtermittelfirmen werden daher in den nächsten Wochen an ihre Kunden herantreten, um zu klären, ob sie Milcherzeuger sind und am QM-Milch-System teilnehmen. Außerdem werden sie sich das Einverständnis zur Weitergabe der VVVO-Nummer im Rahmen des Kontroll- und Warnsystems einholen. Die Weitergabe kommt ausschließlich bei Auffälligkeiten in den Futtermitteln zum Tragen (siehe oben, Meldewesen im Ereignisfall). Dies hat den Vorteil, dass die Molkereien beim Auftreten von Kontaminanten im Futtermittel (z. B. Aflatoxin) schnell und gezielt Milchuntersuchungen einleiten können. Dadurch besteht sowohl für Milcherzeuger als auch für Milchverarbeiter schnell Klarheit über eine eventuelle Betroffenheit und es kann entsprechend reagiert werden. Eine möglichst schnelle Umsetzung ist im Sinne aller Milcherzeuger und der von ihnen belieferten Molkereien und hilft nicht nur dem einzelnen Landwirt. Wir möchten alle Milcherzeuger bitten, sich daran zu beteiligen. Wegen ihrer Bedeutung werden diese Anforderungen Bestandteil des QM-Milch Standards werden.

30.04.2024
ASP: Schweiz trifft Vorsorge
Schwein

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt ein wachsendes Risiko für die Schweiz dar, da der bisher nördlichste Nachweis in Italien nur etwa 60 km von der Grenze entfernt erfolgte. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sowie die Kantonstierärzte haben Vorbereitungen für einen möglichen Ausbruch der Seuche getroffen. Die ASP-Bekämpfungsstrategie umfasst im Wesentlichen drei Maßnahmen: Einrichtung eines Rückzugsraums für Wildschweine, Auffinden und Beseitigen von Wildschweinkadavern und bei Bedarf intensive Bejagung. Kantone können den Zugang zu gefährdeten Waldgebieten einschränken und das Wegwerfen von Essensresten sowie das Verlassen von Waldwegen verbieten. Allgemeines Jagdverbot und Leinenpflicht für Hunde sind möglich. Eine verantwortungsvolle Abfallwirtschaft ist wichtig, um die Übertragung von ASP durch entsorgte Essensreste zu verhindern. Ein Schutzzaun an der schweizerisch-italienischen Grenze, wie in Ostdeutschland, ist aufgrund der Topografie nicht vorgesehen oder durchführbar.

30.04.2024
Italien: ASP auf weitere Provinzen übergesprungen
Schwein

Zum 24. März 2024 beläuft sich die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Italien auf 1.391. Aufgeschlüsselt nach Regionen entfallen auf Ligurien 748 und auf das Piemont 643 Fälle. Nun haben auch die Provinzen Asti und La Spezia ihre ersten Fälle in den Gemeinden Calamandrana und Varese Ligure gemeldet. Damit hat sich die Zahl der Gemeinden, in denen mindestens ein ASP-Fall aufgetreten ist, auf 144 erhöht.

30.04.2024
Deutschland steigert Schweinefleischexporte minimal
Schwein

(AMI) Die deutschen Schweinefleischexporte inkl. Nebenprodukte stiegen im Januar und Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,7 % auf etwa 360.000 t. Während die Lieferungen in EU-Länder leicht zurückgingen, erhöhten sich die Exporte in Drittländer um deutliche 12,3 %. Über einen längeren Zeitraum waren besonders die Exporte in Drittstaaten stark gesunken. Innerhalb der EU gehen 83 % der deutschen Exporte nach Italien und die Niederlande. Beide Länder erhielten im Vergleich zum Vorjahr wesentlich weniger Schweinefleisch aus Deutschland. Unter den Drittländern verzeichnete das Vereinigte Königreich die höchsten Importe mit einem Anstieg um 6,2 %. Aufgrund des leicht rückläufigen Schweinebestandes und höheren Schlachtzahlen steht etwas mehr Schweinefleisch für den Export zur Verfügung, weshalb die Ausfuhren in diesem Jahr leicht gesteigert werden konnten. Jedoch bleibt der Handel mit einigen Drittstaaten aufgrund der ASP in Deutschland weiterhin eingeschränkt.

30.04.2024
Erste Notierungen geben nach
Schwein

(AgE) Die Schlachtschweinenotierungen in der EU blieben Ende April größtenteils stabil, jedoch gab es vereinzelt leichte Rückgänge. Dies ist hauptsächlich auf eine geringere Nachfrage zurückzuführen sowie auf bevorstehende Feiertage, die zu reduzierten Schlachtungen führen. Einige Schlachtunternehmen in Dänemark und teilweise in den Niederlanden senkten ihre Ankaufspreise leicht, um ihre Margen zu verbessern. In Italien geriet die Leitnotierung unter Druck, durch das Vorrücken der ASP auf die Produktionsgebiete von Parmaschinken. In Deutschland konnten die großen Schlachtunternehmen ihre Forderung nach einer Notierungssenkung nicht durchsetzen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch räumte ein, dass Nachfrageimpulse fehlten, doch könnten alle Mastschweine verkauft werden. Die Wettervorhersage deutet auf grillfreundlicheres Wetter hin, was eine Zunahme der Fleischnachfrage erwarten lässt.

26.04.2024
Eiermarkt nachgebend
Geflügel

(AMI/MEG) Im April 2024 gab es am Eiermarkt saisonübliche Preisschwächen. Die Nachfrage nach Eiern gab zuletzt, wie nach den Osterfeiertagen üblich, nach. Dennoch blieb der Absatz stetig, denn Eier bleiben nach wie vor ein preisgünstiges Lebensmittel für den Verbraucher. Marktstützend wirkte sich auch die rege Nachfrage der Verarbeitungsindustrie aus. Da die Produktion im April auf eine teilweise geringere Nachfrage traf, waren Eier aller Haltungsformen überwiegend in ausreichendem Maße vorhanden. Das Angebot an Bodenhaltungseiern wurde teils sogar als etwas drängend beschrieben, während Bio-Eier keineswegs reichlich vorhanden waren. Die Preise am deutschen Markt gaben sowohl für Bodenhaltungs- als auch für Kleingruppeneier im Monatsverlauf April nach. Dies war sowohl bei sortierter als auch bei Verarbeitungsware der Fall. Fielen die Preisabschläge zu Beginn des Monats noch etwas größer als oftmals erwartet aus, konnten sich die Preise während der folgenden Wochen bereits etwas stabilisieren. Zum Monatsende gab es teils bereits wieder festere Meldungen.

26.04.2024
Geflügelmarkt teils fester
Geflügel

(AMI/MEG) – Das wechselhafte Wetter im April führte zu schwankender Nachfrage im Grillsortiment. Im Schnitt kam es im April aber zu einer Belebung der Verbrauchernachfrage nach marinierten Teilstücken von Hähnchen und Pute. Die Großhandelspreise für lose gehandelte frische Hähnchenteile zogen im April an. Einige Melder hatten ihre Forderungen bereits im März erhöht, andere kündigten die Anhebungen für Mai an. Bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel überwogen stabile Preismeldungen. In Laufe des Monats April standen sich Angebot und Nachfrage am Putenmarkt recht ausgeglichen gegenüber. Die Schlachtereiabgabepreise für Putenfilet zogen am Spotmarkt an. Rotfleischprodukte tendierten teils gegensätzlich. Die Schlachtereiabgabepreise bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel blieben mehrheitlich stabil. Die Althennenpreise tendierten im April sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Belgien zur Schwäche. Nach dem Osterfest wurden etliche Bestände ausgestallt, sodass die Schlachtereien gut ausgelastet waren.