Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

03.05.2024
ZKL-Sitzung am 30. April in Berlin
Milch und Rind

(DBV) Wie Agra Europe berichtete, konnten die Beteiligten der Zukunftskommission Landwirtschaft in ihrer Sitzung am Dienstag dieser Woche zwar eine Annäherung der Positionen erreichen, aber noch keine Einigung. Nun bestehe Zuversicht, dass dies in den kommenden Wochen gelingen wird. Ziel sei die Beantwortung der von den Koalitionsfraktionen aufgeworfenen Fragen in den nächsten Wochen und das Einbringen von Vorschlägen in die anstehenden politischen Entscheidungsprozesse.

03.05.2024
1,8 Mio. € für Projekt toMOORow
Milch und Rind

(DBV) Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir übergab in dieser Woche Förderbescheide in Höhe von knapp 1,8 Mio. € Euro an die Initiative toMOORow. Hierzu berichtete top agrar. Ziel der Initiative aus „namhaften Unternehmen“ ist es, in den nächsten Jahren gemeinsam mit der Landwirtschaft und unter wissenschaftlicher Begleitung Paludikultur-Projekte in Moorgebieten zu implementieren.

03.05.2024
Rentenbank-Agrarbarometer
Milch und Rind

(DBV) Am 25.04.2024 hat die Landwirtschaftliche Rentenbank das „Rentenbank-Agrarbarometer“ vorgestellt, welches eine weitere verschlechterte Einschätzung der zukünftigen wirtschaftlichen Lage in der Landwirtschaft und eine deutlich verringerte Investitionsbereitschaft aufzeigt. Die (relativ betrachtet) beiden wichtigsten Gründe für die zunehmend pessimistische Einschätzung sind die Agrarpolitik der Bundesregierung und die Betriebsmittelpreise. Das Rentenbank-Agrarbarometer enthält weitere Befragungsergebnisse zu Bereichen wie Liquidität und betrieblicher Weiterentwicklung.

03.05.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferungsmenge in Deutschland war in KW 16 leicht gewachsen. Sie lag 0,1 % über dem Niveau der Vorwoche und 1,1 % über dem des Vorjahres. Der Markt für abgepackte Butter zeigte sich in dieser Woche dynamisch, überdurchschnittlich große Mengen wurden vom Handel abgerufenen. Blockbutter mit ruhigem Verlauf, Nachfrage bestand hier v.a. für die Quartale 3 und 4. Stabile, hohe Nachfrage nach Käse, Handel und Industrie riefen Mengen planmäßig ab. An den Märkten für Blockbutter und Käse wird aufgrund der bevorstehenden Feiertage, der Spargelsaison und steigender Temperaturen mit einer weiteren Belebung gerechnet.

Die Märkte für MMP zeigten sich ruhig und abwartend, die Preise für Lebensmittelware tendierten uneinheitlich. Bei Vollmilchpulver aufgrund hoher Preise am Fettmarkt stabil bis fester. Bei Molkenpulver keine klare Richtung der Märkte. Gestiegenes Interesse an Lebensmittelware und neue Abschlüsse in In- und Ausland bei uneinheitlichem Preisniveau. Futtermittelware ruhig, Preise auf Vorwochenniveau.

03.05.2024
Ökologische Eiererzeugung in Deutschland rückläufig
Geflügel

Die Bodenhaltung war 2023 mit 59,7 % der erzeugten Eier nach wie vor die dominierende Haltungsform. Im Fünfjahresvergleich wird aber der rückläufige Trend der Bodenhaltung deutlich: Damals stammten 62,1 % der in Deutschland produzierten Eier aus Bodenhaltung. Demgegenüber stieg der Anteil der Eier aus Freilandhaltung weiter auf 22,3 % (2022: 21,5). Die Eier aus ökologischer Erzeugung lagen anteilig bei 13,5 % und gingen damit gegenüber dem Vorjahr leicht zurück (2022: 13,8%). Nachdem die ökologische Erzeugung von Eiern in den Vorjahren stetig zugenommen hatte, sank die durchschnittliche Zahl der Legehennen in dieser Haltungsform im Jahr 2023 um 1,9 % auf 6,1 Mio. Tiere. Damit einhergehend ging die Zahl der Öko-Eier um 3,9 % oder 71 Mio. zurück.

03.05.2024
QS: Verpflichtendes Salmonellenmonitoring für Schlachtbetriebe
Geflügel

Im Jahr 2023 initiierte der QS-Fachbeirat Geflügel ein Pilotprojekt, um die Ergebnisse aus dem Salmonellenmonitoring Geflügel in einer zentralen Datenbank zu erfassen, ähnlich wie bereits bei Mastschweinen. Etwa die Hälfte der Schlachtbetriebe beteiligte sich an diesem Pilotprojekt und lieferte Daten. Dies ermöglicht künftig einen branchenweiten Überblick über das Salmonellengeschehen in Geflügelmastbetrieben. Die ersten Ergebnisse sind positiv: Die gemeldeten und von QS ausgewerteten Daten zeigen wenige bis keine kritischen Salmonelleneinstufungen in Schlachtpartien von Masthühnern und Mastputen. Um die Datengrundlage zu verbessern, die Aussagekraft der Auswertungen zu erhöhen und einen vollständigen branchenweiten Überblick über das Salmonellengeschehen zu ermöglichen, plant der QS-Fachbeirat Geflügel eine verpflichtende Meldung der Salmonellenergebnisse jeder Schlachtpartie durch alle Schlachtbetriebe im QS-System. Die Pflicht zur Meldung soll jedoch erst ab Mitte Juli 2024 greifen, um den Schlachtunternehmen genügend Zeit für die Umsetzung der erforderlichen technischen Voraussetzungen zu geben.

03.05.2024
HPAI-Geschehen in Europa
Geflügel

Im März 2024 wurden in Europa im Vergleich zum Vormonat deutlich weniger Fälle von hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) sowohl bei Wildvögeln als auch bei Nutzgeflügel gemeldet. Europaweit ist die Zahl der Ausbrüche in Geflügelhaltungen von 65 Fällen im Februar auf nur noch 6 sehr deutlich gesunken. Bulgarien und Polen meldeten je zwei Ausbrüche, während Schweden und Rumänien jeweils einen Fall verzeichneten. Auch bei den Wildvögeln waren im Vergleich zum Vormonat weniger Tiere betroffen: Dänemark meldete insgesamt nur noch zwölf Fälle, während Frankreich einen weiteren Fall an der Atlantikküste verzeichnete, Österreich und Belgien meldeten jeweils einen Fall, Schweden und Kroatien zwei. Des Weiteren waren Polen und Rumänien mit je vier Fällen betroffen, während Slowenien, Moldau und Tschechien jeweils einen Fall verzeichneten. Trotz des Rückgangs der monatlichen Fallzahlen ist die Gefahr noch nicht gebannt, da die Viruszirkulation unter den Wildvögeln bestehen bleibt, was weiterhin ein Risiko für Einträge in Geflügelhaltungen darstellt. Es wird vermutet, dass der Höhepunkt der Epidemie möglicherweise erreicht wurde, jedoch muss diese Annahme noch in den kommenden Monaten bestätigt werden. Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen, Tierparks und Zoos sollten daher weiterhin dringend überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Direkte oder indirekte Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflügel und wildlebenden Wasservögeln oder natürlichen Gewässern sollten vollständig vermieden werden, um eine Einschleppung zu verhindern. Aufstallungsgebote bleiben eine hochwirksame Maßnahme zur Minimierung der Exposition von Geflügelhaltungen, so die abschließenden Empfehlungen des Radar Bulletins Tierseuchen zu den Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen.

02.05.2024
Herdenschutz im Fokus – Einladung zum 1. Echemer Zauntag
Milch und Rind

(LWK Niedersachsen) Bundesweite Herdenschutz-Veranstaltung am 07.06.2024 von 10-19 Uhr auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Bildungszentrums in 21379 Echem (Kreis Lüneburg).

Das Team der Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen plant einen Tag rund um den Herdenschutz zu dem bundesweit eingeladen wird. Der Eintritt ist kostenfrei.

Firmen werden Materialien und Techniken für Zaunbau und -unterhaltung vorstellen sowie im Außenbereich die praktische Umsetzung demonstrieren. Als Rahmenprogramm wird es eine Vortragsreihe rund um die Wolfsprävention in der Weidetierhaltung und weitere verwandte Themen geben.

Nutzen Sie die Gelegenheit sich über Maßnahmen des Herdenschutzes und die Pflege von Zäunen zu informieren und kommen Sie mit den hier vertretenen Firmen, Berufskollegen, Beratern und selbstverständlich den Referenten und Verbandsvertretern ins Gespräch!