(AMI) Deutschland exportiert wieder mehr Schweinefleisch. Von Januar bis Juli dieses Jahres stiegen die Ausfuhren von Schweinefleisch (inkl. Nebenprodukten) um 0,8 %, wobei 82 % der Exporte in die EU gingen. Die größten Abnehmer innerhalb der EU waren die Niederlande und Italien, die zusammen etwa ein Viertel des Marktes abdeckten. Besonders stark wuchsen die Exporte in Drittländer mit einem Plus von 16,6 %. Das Vereinigte Königreich war der größte Drittstaaten-Importeur, jedoch sanken die Importe dort um 2,3 %. Im asiatischen Raum sind Südkorea und Vietnam wichtige Abnehmer, während China weiterhin ein Importverbot wegen der Afrikanischen Schweinepest aufrechterhält. Aufgrund des zuletzt leicht höheren Schweinebestandes und der gleichzeitig langfristig rückläufigen Nachfrage nach Schweinefleisch sind für Deutschland weiter steigende Export-Aktivitäten zu erwarten.
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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
27.09.2024
Gründung: Gemeinschaft – Die Milchkontrolle Milch und Rind
Die Gemeinschaft “Die Milchkontrolle” (www.die-milchkontrolle.de/) wird von Milchprüfringen und Landeskuratorien als Nachfolgeorganisation des sich auflösenden Deutschen Verbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) sowie Tierwohlprogrammen fortgeführt. Sie betreut auch eine E-Learning-Plattform für den Erwerb von Weiterbildungsnachweisen (https://elopage.com/s/rinder-wissen).
27.09.2024
Erfolg für die Branchenkommunikation Milch Milch und Rind
Die Initiative Milch setzt sich mit der Branchenkommunikation (BK) seit nun gut vier Jahren für Wissenstransfer und Image-Stärkung der Milchbranche in Deutschland ein (www.initiative-milch.de/milch-machts/). Angefangen bei der Erzeugung, über die Verarbeitung bis zum Wert von Milch/-produkten für eine gesunde Ernährung – zu diesen Themen geht die BK in den offenen Dialog mit vor allem jüngeren Menschen. Und das zahlt sich aus! Die jüngsten Ergebnisse einer umfassenden Evaluation zeigen dies. Für die BK ein starkes Signal und einmal mehr Motivation, die wertvolle Arbeit für unsere Branche fortzuführen.
27.09.2024
Tierschutzgesetz – so nicht! Milch und Rind
Am 26.09. hat der DBV dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag 24.105 Unterschriften gegen den Entwurf zur Novelle des Tierschutzgesetzes übergeben (www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/tierschutzgesetz-so-nicht). Dabei warnte der DBV erneut: Hohe Auflagen gefährden Betriebe, verlagern Tierhaltung ins Ausland und schaden Tierwohl. Besonders im Fokus stehen das Verbot des Schwanzkupierens bei Schweinen und das Verbot des betäubungslosen Enthornens bei Rindern.
27.09.2024
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) In der 37. KW sank die Milchanlieferung saisonbedingt weiter; die Molkereien erfassten 1,0 % weniger Milch als in der Vorwoche und unterschritten somit die Vorjahreslinie um 1,7 %. Der Buttermarkt zeigt sich nach wie vor sehr positiv. Notierungen Kempten 25.09.: 7,80-8,05 €/kg (abgepackt); 8,40-8,60 €/kg (Blockware). Die Tendenzen sind stabil, es wir aufgrund knappen Angebots bei großer Nachfrage mit weiteren Preissteigerungen gerechnet. Zur Weihnachtszeit könnten Rekordpreise erreicht werden. Verfügbarkeit von Schnittkäse inkl. Lagerbestände sinken weiter, aufgrund abnehmender Rohstoffverfügbarkeit und zunehmendem Wettbewerb.

Der Markt für MMP ist ruhig, mit wenigen Anfragen für Lieferungen in diesem Jahr, sodass kurzfristige Abschlüsse meist nur für kleinere Mengen erfolgen. VMP ist ruhig, die Produktion erfolgt auftragsbezogen bei stabiler Preislage. MP in Lebensmittelqualität stabil mit unveränderten Preisen und guter Nachfrage. Bei Futtermittelware herrschen stabile und leicht festere Preise, Nachfrage zuletzt verbessert.
Der nächste Landvolk-Infobrief Milch und Rind erscheint am 11. Oktober 2024.
27.09.2024
Preise für Schlachtgeflügel (KW bis 29.09.2024) Geflügel

Der nächste Landvolk-Infobrief Geflügel erscheint am 11. Oktober 2024.
27.09.2024
Eiermarkt gefestigt Geflügel
(AMI/MEG) Im September belebte sich der Eiermarkt Woche für Woche. Mit Ende der Schulferien nahm die Nachfrage zu. Kühleres Wetter und Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels belebten den Absatz auf Ladenstufe. Der Bedarf an Verarbeitungseiern blieb ebenfalls lebhaft. Dem Vernehmen nach hatten die anziehenden Preise vorerst nur wenig bremsende Auswirkungen. Die Verarbeiter müssen sich nun für das kommende Weihnachtsgeschäft bevorraten. Eier aus allen Haltungsformen waren knapp ausreichend vorhanden, der Bedarf konnte aber weitgehend gedeckt werden. Etwas schwieriger war es die Nachfrage nach XL-Eiern zu bedienen. Auch Freilandware wurde oftmals als gesucht und teils verknappt beschrieben. Dagegen nahm die Menge an S-Ware weiter zu. Im Septemberverlauf gab es Woche für Woche leichte Preisaufschläge bei den Packstellenabgabepreisen. Das galt im Monatsschnitt sowohl für Konsumware als auch für Verarbeitungsware. Die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem LEH werden mit Spannung erwartet.
27.09.2024
Geflügelmarkt freundlicher Geflügel
(AMI/MEG) Am Geflügelmarkt überwogen im September 2024 festere Tendenzen. Der Absatz wurde auch gefördert durch etliche Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels. Die Nachfrage nach Suppenhennen zeigte sich noch wenig belebt. Die Listung von Enten auf Ladenstufe erfolgt in diesem Jahr recht frühzeitig. Importdruck führte teils zu nachgebenden Entenpreisen. Die laufende Produktion an Hähnchenfleisch wurde im September flott vom Markt aufgenommen. Auf Großhandelsebene konnten fast durchweg höhere Schlachtereiabgabepreise erzielt werden, teils auch bereits bei Lieferung an den LEH. Am Putenmarkt erreichten die Tiere temperaturbedingt niedrigere Endgewichte. Somit traf eine regere Nachfrage auf ein begrenztes hiesiges Angebot. Zudem kamen offensichtlich geringere Importmengen aus Osteuropa auf dem Markt. Dies führte dazu, dass die Bestellmengen des LEHs nicht immer voll umfänglich bedient werden konnten. Am Bulkmarkt war die Preistendenz überwiegend nach oben gerichtet. Das Angebot an Althennen fiel nicht mehr so umfangreich aus. Die Althennenpreise zogen tendenziell an.
27.09.2024
Eierimporte: Bulgarien drängt auf Importverbot Geflügel
Bulgarien kritisiert die hohen Eierimporte aus der Ukraine und drängt die EU, die Importe vollständig zu stoppen. In den ersten sechs Monaten des Jahres lagen diese fünfmal über dem Normalwert. Bulgarien wirft der Ukraine Dumpingpreise vor und erhält Unterstützung von Ländern wie Polen, Rumänien und der Slowakei. Griechenland teilt die Bedenken, während Deutschland und Dänemark einem Importstopp skeptisch gegenüberstehen.
