Nach der Überarbeitung der EU-Regionalisierungsregelung wird Sardinien erstmals seit 40 Jahren wieder als frei vom ASP-Genotyp I eingestuft. Dieser Erfolg wurde durch ein strenges Tilgungs- und Kontrollprogramm erreicht. Auch Schweden hat ein Jahr nach dem ersten ASP-Fall bei einem Wildschwein in Västmanland wieder den Status „ASP-frei“ erhalten. In Polen hingegen hat das Nationale Referenzlabor in einem Betrieb in Kołki, Westpommern, einen neuen ASP-Ausbruch mit 10.339 Schweinen bestätigt – der 44. Fall bei Hausschweinen in Polen im Jahr 2024.
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
04.10.2024
Erste Fälle von HPAI bei Hausgeflügel Geflügel
Seit Mitte Februar 2024 sind die weltweiten Meldungen über HPAI-Ausbrüche bei Hausgeflügel und Wildvögeln deutlich zurückgegangen. Nun gibt es jedoch wieder erste Fälle bei Nutztieren in Deutschland. Betroffen ist ein Betrieb im Vogtlandkreis, Sachsen, mit 115 Gänsen und 69 Enten. Seit März gab es in Deutschland keine Ausbrüche bei Hausgeflügel, abgesehen von einem Fall im Juli, als der Subtyp H7N5 in einem Legehennenbestand in Niedersachsen mit 90.000 Tieren nachgewiesen wurde.
Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) stufte daher, zuletzt am 05. Juli, das Risiko der Ausbreitung in Wasservogelpopulationen als moderat und das Risiko für Geflügelhaltungen als gering ein. In Sachsen wurde das Virus dieses Jahr bei 8 Wildgänsen und einem Hausgeflügelbestand nachgewiesen. Auch in Spanien, Frankreich, Polen und Finnland gibt es derweilen wieder vermehrt Fälle von HPAIV H5N1 bei Wildvögeln.
04.10.2024
Bundesrat stimmt gegen Colistin Geflügel
Der Bundesrat hat am 27. September der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegten neuen Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV) zugestimmt. Die TÄHAV enthält ein sogenanntes Umwidmungsverbot für colistinhaltige Antibiotika. Colistin wird vor allem in der Geflügelmast gebraucht, spielt aber auch in der Humanmedizin eine untergeordnete Rolle als Reserveantibiotikum. Das Verbot dieser Umwidmung von oralen Colistinpräparaten bei lebensmittelliefernden Tieren wird nun im nationalen Tierarzneimittelrecht verankert. Der DBV hatte sich bis zuletzt für eine Verwendung wie gehabt ausgesprochen.
04.10.2024
Innovative Geflügeltechnologien prämiert Geflügel
Auch in diesem Jahr hat die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) kurz vor der im November bevorstehenden EuroTier in Hannover die Preisträger des Innovations Awards EuroTier 2024 bekannt gegeben. Besonders im Bereich der Geflügelwirtschaft konnten zwei Innovationen überzeugen. Gold ging an die Firma Agri Advanced Technologies (AAT) für ihren Impf-
roboter Vaccybot. Dieses weltweit erste vollautomatische Verfahren zur Brustimpfung bei Geflügel hat das Potenzial, die Impfung in Bezug auf Präzision und Erfolgsrate zu revolutionieren, wobei gleichzeitig der Stress für die Tiere reduziert wird. Zudem verspricht das System eine Steigerung der betrieblichen Effizienz und eine Optimierung der Arbeitsprozesse. AAT konnte auch mit einer zweiten Innovation überzeugen und erhielt eine Silbermedaille für den Eggytizer. Dieses System nutzt erstmals die Elektronenstrahl-Sterilisationstechnologie zur Desinfektion von Bruteiern. Dadurch wird die Desinfektionsleistung deutlich erhöht, und der Einsatz chemischer Mittel kann folglich reduziert werden.
04.10.2024
24.105 Unterschriften an den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft überreicht Geflügel
Am 26. September überreichten der Deutsche Bauernverband (DBV) und Vertreter des Bayerischen Bauern-verbandes (BBV) im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft 24.105 Unterschriften gegen den aktuellen Gesetzesentwurf zum Tierschutzgesetz im Deutschen Bundestag. Günther Felßner, Vizepräsident des DBV und Präsident des BBV, forderte dringende Korrekturen und warnte vor einer direkten Umsetzung, die zu einer Abwanderung der Nutztierhaltung ins Ausland und zu Betriebsaufgaben führen könnte. Hubertus Beringmeier, Veredlungspräsident des DBV, unterstrich die Unterstützung der deutschen Tierhalter für den Tierschutz und die Weiterentwicklung der Tierhaltung. Er kritisierte, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen der Bundesregierung für viele Betriebe nicht praktikabel seien und zu deren Aufgabe führen könnten. Trotz einiger positiver Aspekte des Gesetzentwurfs seien erhebliche Verbesserungen notwendig.
Die Übergabe fand, bezogen auf die erste Lesung des Tierschutzgesetzes, im Bundestag statt, die am Nachmittag desselben Tages stattfand. Von 12 Rednern aus sechs verschiedenen Parteien wurde in der Sitzung dazu Stellung bezogen und im Anschluss wurde der Entwurf zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft überwiesen.
02.10.2024
DBV-Veredlungstag: Ein voller Erfolg Schwein
Unter dem Leitmotiv „Perspektiven für die Schweinehaltung – Herausforderungen und Lösungsansätze“ kamen am vergangenen Mittwoch rund 180 Teilnehmer beim DBV-Veredlungstag in Kupferzell, Baden-Württemberg, zusammen. In seiner Eröffnungsansprache kritisierte Präsident Rukwied nachdrücklich die bisherige Arbeit der Ampel-Regierung. Dabei betonte er die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der Agrarpolitik anstelle von lückenhaften Maßnahmen, die lediglich dazu führen würden, die heimische Tierhaltung ins Ausland zu verlagern. Auch der Veredlungspräsident des DBV, Hubertus Beringmeier, machte deutlich, dass ein allgemeines Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Tierhaltung in Deutschland nicht ausreiche. Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Tierhaltung und insbesondere der Schweinehaltung sei ein umfassendes Maßnahmenpaket notwendig, wie es die Borchert-Kommission einst vorgelegt habe.
Das Nachmittagsprogramm umfasste Expertenvorträge zu verschiedenen Themen. Es wurde über die Entwicklungen der Ställe der Zukunft gesprochen und diskutiert. Des Weiteren wurden auch die Möglichkeiten des Lebensmitteleinzelhandels als Partner aus Sicht der Edeka-Südwest beleuchtet. Ein Bericht über die Entwicklungen des Schweinemarktes in Deutschland und Europas rundete den Tag ab.
02.10.2024
24.105 Unterschriften an den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft überreicht Schwein
Am 26. September überreichten der Deutsche Bauernverband (DBV) und Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft 24.105 Unterschriften gegen den aktuellen Gesetzesentwurf zum Tierschutzgesetz im Deutschen Bundestag. Günther Felßner, Vizepräsident des DBV und Präsident des BBV, forderte dringende Korrekturen und warnte vor einer direkten Umsetzung, die zu einer Abwanderung der Nutztierhaltung ins Ausland und zu Betriebsaufgaben führen könnte. Hubertus Beringmeier, Veredlungspräsident des DBV, unterstrich die Unterstützung der deutschen Tierhalter für den Tierschutz und die Weiterentwicklung der Tierhaltung. Er kritisierte, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen der Bundesregierung für viele Betriebe nicht praktikabel seien und zu deren Aufgabe führen könnten. Trotz einiger positiver Aspekte des Gesetzentwurfs seien erhebliche Verbesserungen notwendig.
Die Übergabe fand, bezogen auf die erste Lesung des Tierschutzgesetzes, im Bundestag statt, die am Nachmittag desselben Tages stattfand. Von 12 Rednern aus sechs verschiedenen Parteien wurde in der Sitzung dazu Stellung bezogen und im Anschluss wurde der Entwurf zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft überwiesen.


