Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.01.2020
Rukwied fordert Perspektive für Landwirtschaft
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Zur offiziellen Eröffnung der Grünen Woche wünscht sich DBV-Präsident Rukwied mehr Wertschätzung für Lebensmittel. Verbraucher sollten beim Einkauf auf heimische, hochwertige Lebensmittel und auf Tierwohlprodukte achten. „Nur wer hochwertig kauft, kann erwarten, dass er mehr Tierwohl und höhere Qualität erhält“, sagte Rukwied vor mehreren tausend Gästen. Landwirte hätten verstanden, dass sich die gesellschaftlichen Anforderungen verändert hätten. Jetzt sei es auch an der Politik, die Sorgen der Bauern aufzunehmen. „Dieser Veränderungsprozess braucht Verlässlichkeit.“

17.01.2020
DBV im Austausch mit der Molkereiwirtschaft
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Vorfeld der Grünen Woche trafen sich die Spitzenvertreter der Molkereiwirtschaft und des DBV zum Austausch. Auf der Agenda standen die anstehende Umsetzung der Sektorstrategie 2030 sowie die Klimawirkung von Milchprodukten. Außerdem wurden die Positionen von Milcherzeugern und Verarbeitern bzgl. der EU-Handelspolitik ausgetauscht. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Handelsabkommen die Wertschöpfung erhöhen müssen und nicht zu Lasten der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft abgeschlossen werden dürfen.

17.01.2020
Änderung der Tierschutz- Nutztierhaltungs-VO
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Für die dem Bundesrat im November 2019 zugeleitete Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung gibt es zahlreiche Änderungsanträge der Bundesländer, die Ende Januar beraten werden sollen. Diese Vorschläge betreffen u. a. ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung. Der DBV hat sich in einem Schreiben an die Länderagrarminister gewandt. Darin verweist der DBV auf einen möglichen Strukturbruch, die ohnehin rückläufige Anbindehaltung sowie die Definition der Kombinationshaltung in Süddeutschland.

17.01.2020
Deutlich weniger Kühe geschlachtet
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Nachdem die Zahl der bundesweit geschlachteten Rinder bereits im Oktober 2019 leicht unter dem Niveau des vorangegangenen Jahres lag, setzte sich diese Entwicklung auch im November fort. Insgesamt kamen dabei rund 337.000 Rinder an den Haken. Dies ist zwar der Jahreshöchstwert, 2018 wurden allerdings 18.000 Rinder mehr geschlachtet. Wie schon in den Vormonaten ist dabei allerdings in erster Linie die Zahl der Kuhschlachtungen deutlich rückläufig. Hier betrug der Rückgang bis einschließlich November 2019 etwas mehr als 4 %, während die Zahl der geschlachteten Jungbullen nur rund 1 % unter Vorjahresniveau liegt. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu umfangreicheren Ablieferungen an Kühen, etwa im Zuge der hohen Futtermittelpreise. Dies macht sich nun durch ein kleineres Angebot bemerkbar.

16.01.2020
Frankreich gründet Polizei-Sondereinheit zur Bekämpfung von Stalleinbrüchen
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(AgE) Zur besseren Bekämpfung der gegen Landwirte gerichteten Kriminalität hat die französische Regierung eine Sondereinheit der Gendarmerie Nationale ins Leben gerufen. Durch diese zentrale Koordinierungsstelle sollen Informationen gebündelt und die Zusammenarbeit mit Landwirten ausgebaut werden, z.B. im Rahmen der Präventionsberatung. Gleichzeitig wird die Effektivität der Strafverfolgung verbessert. In die Zuständigkeit der Sondereinheit fallen neben den Straftaten von Tierrechtsaktivisten auch der Diebstahl von Landmaschinen, Stalleinbrüche bzw. Stallbesetzungen sowie Aktionen gegen weitere Akteure der Lebensmittelkette wie Schlachthöfe, Metzgereien oder Tiertransporte.   

16.01.2020
ASP: Sachsen errichtet Wildzaun
Schwein

Info Schwein

Nachdem Brandenburg einen Wildzaun gegen eine ASP-Einschleppung aus Polen errichtet hat, wappnet sich nun auch Sachsen mit einem Zaun gegen die Tierseuche. Dort reicht mittlerweile das polnische Gefährdungsgebiet bis 3 km an die deutsche Grenze heran. Laut dem sächsischen Sozialministerium wurde entlang der Lausitzer Neiße auf 4,5 km eine erste Barriere errichtet, wobei es sich hierbei um Elektronetze handelt. Auf Landkreisebene gibt es Bestrebungen, diesen Zaun weiter auszubauen.

16.01.2020
ASP-Ausbrüche in der EU in 2019 deutlich gestiegen
Schwein

Info Schwein

(AgE) Laut den Daten des EU-Tierseuchen-meldesystems (ADNS) hat es 2019 in der EU (einschließlich Serbien und der Ukraine) insgesamt 8.315 ASP-Virusnachweise gegeben; das waren 1.463 oder 21,4 % mehr als im Jahr zuvor. Besonders deutlich zugenommen haben die ASP-Ausbrüche in Nutzschweinebeständen, die binnen Jahresfrist um 31,7 % auf 1.908 zulegten. „Trauriger Spitzenreiter“ bei den ASP-Nachweisen in Hausschweinebeständen war Rumänien, auf das gut 90 % aller in der EU (einschließlich Serbien und der Ukraine) gemeldeten Fälle entfielen. Erstmals wurden 2019 ASP-Ausbrüche in der Slowakei auf elf und in Serbien auf 18 Schweinebetrieben nachgewiesen. Während in Polen die ASP-Infektionen im Hausschweinebestand rückläufig waren, wurden dort mit 2.468 ASP-infizierten Wildschweinen die meisten Fälle in der EU nachgewiesen. Auch in Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Belgien wurden in 2019 gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr mit ASP infizierte Wildschweine festgestellt.

16.01.2020
Neuer Anlauf zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung
Geflügel

Info Schwein, Milch und Rind, Geflügel

Wie berichtet haben die Bundesländer im November 2019 zur anstehenden Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung zahlreiche Änderungsanträge eingereicht, die nun am 27.01.2020 in einer Sondersitzung des Agrarausschusses des Bundesrates beraten werden sollen. Diese Änderungen betreffen u.a. die Puten- und Milchviehhaltung.

Der DBV hat in einem Schreiben an die Länderagrarminister darauf gedrängt, sich auf die ursprünglich vom BMEL vorgesehenen Regelungen beim Deckzentrum und Abferkelbereich zu beschränken, denn die Sauenhalter brauchen endlich Planungssicherheit. Dabei ist die Einbeziehung des Abferkelbereiches für Neubauten sicher sinnvoll. Abzulehnen ist es aber, wenn es bei Bestandsbauten für den Abferkelbereich die gleiche Übergangsfrist wie für das Deckzentrum gibt, denn die geforderten Bewegungsbuchten passen nicht mehr in die vorhandene Gebäudehülle und erfordern ein neues Gebäude. Das ist finanziell und genehmigungsrechtlich für die betroffenen Betriebe nur in Einzelfällen machbar. Der DBV sieht daher die Gefahr eines massiven Strukturbruchs. Da es keine juristische Notwendigkeit einer Änderung für den Abferkelbereich gibt, sollte hier ein dauerhafter Bestandsschutz gelten. Für Veränderungen im Abferkelbereich bedarf es vielmehr eines attraktiven Investitionsprogramms, so der DBV.

13.01.2020
Krisenhandbuch ASP für Schweinehalter ergänzt
Schwein

Info Schwein

Seit dem Frühjahr 2019 gibt es aus Niedersachsen ein ASP-Krisenhandbuch für Schweinehalter für den Fall, dass die ASP bei Wildschweinen auftreten sollte. Das Landvolk hat aktiv daran mitgearbeitet. Es informiert darüber, wie man sich vor dem Eintrag der ASP schützen kann und was beim Ausbruch der ASP auf die Betriebe in Restriktionszonen zukommt. Jetzt wurde das Krisenhandbuch ergänzt um einen Part, was zu tun ist, wenn ASP in einem Hausschweinebestand auftreten würde. Das Handbuch steht als Download unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/anzeigepflichtige_tierseuchen/schweineseuchen/afrikanische_schweinepest/krisenplaene_wirtschaft/krisenplaene-der-wirtschaft-174650.html.