Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

30.04.2020
Geflügelmarkt uneinheitlich
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel war im April lebhaft. Der Start in die private Grillsaison, das Ostergeschäft sowie der Beginn der Spargelsaison förderten die Nachfrage nach Geflügelfleisch. Es fehlten allerdings die Bestellmengen von Gastronomie und der sonstigen Gemeinschaftsverpflegung. Dieser Absatzkanal spielt am Geflügelmarkt eine sehr große Rolle. Daher gerieten weite Teile des Marktes unter Preisdruck. Nicht die gesamte laufende Produktion konnte am Markt abgesetzt werden. Übermengen mussten eingefroren werden. Dabei verknappten sich teils die Kühlkapazitäten. Das Angebot an Hähnchenschenkeln war umfangreich. Dieser Artikel wird vielfach in der Dönerproduktion eingesetzt, die weitgehend ruht. Die Preise gerieten am Spotmarkt unter Druck. Die Preisschwäche wurde auch durch nachgebende Preise für niederländische und polnische Importware ausgelöst. Auch am Putenmarkt gab es deutliche Unterschiede zwischen der Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel und den sonstigen Absatzkanälen.

30.04.2020
Mindestanforderungen bei Gänsehaltung
Geflügel

Info Geflügel

(ML) Die Haltung von Gänsen ist in Niedersachsen künftig mit Mindestanforderungen verknüpft. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten jetzt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Friedrich-Otto Ripke, Vorsitzender des Landesverbandes der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW). In der Gänsehaltungsvereinbarung werden unter anderem Anforderungen an die Sachkunde, eine regelmäßige Fortbildungsverpflichtung des Halters und konkrete Indikatoren für die Eigenkontrolle festgelegt. Anforderungen an Futter- und Wasserversorgung sowie die Unterbringung der Gänse werden ebenfalls verbindlich beschrieben. Zur Vorbeugung vor der so genannten Geflügelpest müssen die Betriebe künftig einen Tierseuchenkrisenplan vorhalten. Die zuständigen Veterinärämter werden die Einhaltung der Anforderungen kontrollieren.

1997 war Niedersachsen Vorreiter mit der so genannten Hähnchenvereinbarung bei der Auslegung der TierSchnVO. Die Eckwerte von 2013 sind Standard der Putenhaltung. Auch beim Wassergeflügel wurden in Niedersachsen mit den Moschusenten- und Pekingentenvereinbarungen bereits wichtige Regelungen in Bezug auf den Tierschutz festgelegt.

30.04.2020
Corona-Hilfe: Bürgschaftsprogramm
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seit dem 16. April Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus der Landwirtschaft einschließlich Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden und nicht über ausreichend Sicherheiten verfügen. Angeboten werden Darlehen in Höhe von maximal drei Millionen Euro. Sie können bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu 90 Prozent der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80 Prozent. Informationen zum Programm und zur Antragsstellung unter www.rentenbank.de in der Programminformation 2/2020. Service-Nummer für Kreditanfragen: 069/2107-700

30.04.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Die Milchanlieferung lag in der 16. KW mit 0,9 % über der Vorwoche und damit 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Der Milchmarkt ist weiterhin von den Corona-Entwicklungen der Vorwochen geprägt. Es sind erste Anzeichen einer Normalisierung erkennbar. Die Nachfrage nach abgepackter Butter hat sich beruhigt, für Blockbutter belebt. Für Mai wird eine Preisannäherung erwartet, mit reduzierten Preisen für abgepackte Butter und stabilisierten Preisen für Blockbutter. Auf dem Schnittkäsemarkt normalisieren sich die Bestellungen durch den LEH. Der Food Service-Bedarf stellt sich weiter reduziert dar. Das Preisgefüge ist uneinheitlich. Auf den Pulvermärkten ist eine Stabilisierung zu verzeichnen. Für Magermilchpulver besteht eine gute Auftragslage in Richtung EU- und Drittlandsmarkt bei festeren Preisen.

Der durchschnittlich bundesweite Milcherzeugerpreis für März 2020 ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Ct/kg auf 33 Ct/kg (bei 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß) gestiegen.

30.04.2020
Mehrjähriger Finanzrahmen wird ausgeweitet
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Europäischen Rat haben sich die Staats- und Regierungschefs darauf geeinigt, den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) von 2021 bis 2027 deutlich besser auszustatten als bisher geplant. Diesbezüglich hat DBV-Präsident Rukwied mit dem EU-Haushaltskommissar Jahn Kontakt aufgenommen. Um die Widerstandsfähigkeit der EU-Landwirtschaft zu stärken und die Lebensmittelversorgung langfristig sicherzustellen, müsse das GAP-Budget in der neuen Finanzperiode real, d. h. inflationsbereinigt, stabil bleiben. Weiterhin müsse ein funktionsfähiger, aufgestockter Krisenmechanismus gefunden werden, der nicht auf Kosten der Direktzahlungen finanziert werde.

30.04.2020
Saisonarbeiter: Corona-Regeln einhalten
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

DBV, DRV und ZVG appellieren gemeinsam an die Landwirte, die Hygienevorgaben beim Einsatz von Saisonarbeitern strikt einzuhalten, nachdem Verstöße gegen die Hygiene- und Abstandsregeln auf einigen Betrieben öffentlich geworden sind. „Die Landwirte tragen in dieser Zeit eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Wer die Regeln nicht einhält, gefährdet die Gesundheit seiner Arbeitskräfte, der eigenen Familie und letztendlich die Arbeitsfähigkeit seines Betriebs. Das sollte jedem bewusst sein“, so DBV-Präsident Rukwied. Die Verbände stehen den Betrieben beratend zur Seite, wenn es um die Umsetzung der Vorgaben für den Einsatz von Saisonarbeitskräften geht.

30.04.2020
DBV-Medieninfos zur Trockenheit
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Wegen des großen öffentlichen Interesses an dem Thema Frühjahrstrockenheit hat der DBV hierzu eine Sonderseite u. a. mit Karten zur Bodenfeuchte geschaltet. Mehr Details und Hintergrundwissen finden Sie hier.

30.04.2020
Preisniveau bei Kälbern bleibt auf niedrigem Niveau stabil
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Die Nachfrage nach schwarzbunten Nutzkälbern ist wie in der Vorwoche mäßig, allerdings gleichen sich die Marktverhältnisse aufgrund des geringen Angebots an. Die Preise bewegen sich zwar auf einem stabilen Niveau, stehen jedoch weiter unter Druck, da in der kommenden Woche nicht mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet wird. Grund hierfür sind die zurückgegangenen Rinderschlachtungen und die damit einhergehenden fehlenden Stallplätze zur Neubelegung. Zudem sind Kälber minderwertiger Qualität sehr schwer abzusetzen. Daher wird erwartet, dass die Preise sich unverändert bis leicht schwächer entwickeln. Darüber hinaus konnte die begrenzte Angebotsmenge an Fleckviehkälbern die Nachfrage genügend decken. Im Handel sind weiterhin stabile Preise zu verzeichnen und liegen damit ebenfalls auf Vorwochenniveau. Für die weitere Entwicklung wird mit einer stabilen Preislage gerechnet.

30.04.2020
Terminmärkte vom 30.04.2020
Pflanzen

Info Pflanze

Terminmarkt: Weizen in Chicago gibt kräftig nach, Weizen in Paris etwas schwächer, Niederschläge mildern Sorge um EU-Feldbestände, Mais unverändert

Günstigere Wetteraussichten lassen die Kurse an der Euronext/Matif und an der CBoT in den letzten Tagen weiter fallen. Bis heute Mittag zeigen sich die Liefertermine in Paris mit roten Vorzeichen, lediglich der Frontmonat Mai zeigt sich leicht positiv. Die Kassamärkte reagieren auf das Geschehen regional sehr unterschiedlich. Brotweizen zeigt im bundesweiten Durchschnitt schwächere Notierungen zur Vorwoche. Für Niedersachsen zeigt sich im Vergleich zur Vorwoche jedoch eine positive Tendenz.

Grundsätzlich bestehen durchaus unterstützende Nachrichten am Getreidemarkt. Russland hat seine selbstauferlegte Exportquote mittlerweile erreicht und die Aussichten für die kommende Ernte sind in der Schwarzmeerregion nicht besonders gut. Regen fehlt dort in den meisten Gebieten. Doch auch hier haben sich die Wetteraussichten verbessert. Ebenso in Westeuropa. Der gestern veröffentlichte MARS-Report spielte darum auch nur eine untergeordnete Rolle im Handel.

Europas Wettbewerbsfähigkeit bleibt gut – nicht nur weil sich die Konkurrenz am Schwarzmeer beschränkt. Auch das aktuelle Verhältnis Euro/Dollar kommt den Euro-Mitgliedsländern zu Gute. Aber am Ende des Tages zählt der Wetterbericht, sowohl an der Euronext als auch an der CBoT. Die Niederschlagsmengen der kommenden Tage werden dann Aufschluss geben, wie sich die Feldfrüchte weiter entwickeln können. Beim Mais an der CBoT kommt es weiterhin zu starken Verlusten. Für Deutschland hat eine neue repräsentative Umfrage für das Deutsche Maiskomitee ergeben, dass die Anbaufläche deutlich steigen soll. Der Flächenzuwachs beträgt nach den Umfrageergebnissen rund 79.000 Hektar (+ 3,0 %). Besonders in Niedersachsen (+ 6,1%) und Sachsen-Anhalt (+ 7,7 %) ist ein Anbauplus zu verzeichnen. Von den insgesamt erwarteten 2,72 Mio. Hektar Anbaufläche in der Bundesrepublik sollen der Umfrage zufolge 472.600 ha zur Körnermaisgewinnung dienen, was ein Plus von 13,6 % entspräche. Die verbleibenden 2,24 Mio. ha dienen der Futter- und Biogaserzeugung.