Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

04.09.2020
Futternutzung von Zwischenfrüchten
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

In der vergangenen Woche hat das Bundeskabinett auf Vorschlag des BMEL die ausnahmsweise Nutzung von Flächen mit Zwischenfrüchten oder Gründecke zur Fütterung zugelassen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates am 18. September 2020 sollen die Länder Gebiete mit witterungsbedingtem Futtermangel, ähnlich wie in den beiden Vorjahren, ausweisen können und die zuständigen Behörden über das landesweite Vorgehen dann entsprechend auskunftsfähig sein.

04.09.2020
DBV-Kernanliegen zum EU-Agrarministerrat
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Vorfeld der EU-Agrarminister in Koblenz hat der DBV sieben Kernanliegen formuliert und kommuniziert. Darunter befinden sich die Themen Ernährungssicherung, GAP, Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatz, Standardsetzung im EU-Binnenmarkt, Haltungs- und Herkunftskennzeichnung, die Honorierung höherer Anforderungen und eine klimaneutrale EU 2050. DBV-Präsident Rukwied hat in seiner Funktion als Copa-Präsident ein Statement stellvertretend für rund 60 europäische Bauern- und Genossenschaftsverbände vor den Ministern abgegeben. Details zu den DBV-Kernanliegen finden Sie hier.

04.09.2020
Länder-Agrarminister pro Borchert-Plan
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Nachdem der Deutsche Bundestag die Vorschläge der Borchert-Kommission zum Umbau der Nutztierhaltung unterstützt hatte, haben nun auch die Länderagrarminister anlässlich der am vergangenen Donnerstag stattgefundenen Sonder-Agrarminister-konferenz in einem einstimmigen Beschluss diesen Empfehlungen zugestimmt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollen nun u. a. die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und die damit zusammenhängenden Rechtsfragen untersucht werden. Das Ergebnis soll bis zur nächsten Frühjahrs-Agrarministerkonferenz vorliegen.

04.09.2020
DBV im Expertengremium bei EU-Kommission
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

In dieser Woche einigten sich die Mitgliedsverbände von Copa-Cogeca auf Wahlvorschläge für die Vorsitze der agrarpolitischen Beratungsgremien der EU-Kommission. DBV-Vizepräsident Karsten Schmal soll weiterhin stellvertretend für die europäischen Milchbauern dem Vorstand der Beratungsgruppe Milch der Generaldirektion Landwirtschaft angehören. Die mögliche Wiederwahl erfolgt im Oktober.

04.09.2020
Kaum Nachfrage nach Schlachtrindern
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Obwohl das Angebot an Schlachtrindern auch in der laufenden Woche überwiegend klein ausfällt, gestaltet sich die Vermarktung in vielen Regionen schwieriger. Die Schlachtunternehmen ordern kleinere Mengen und drängen auf Preisnachlässe.Neben der anhaltend schwierigen Lage in der Gastronomie bereitet dabei insbesondere das fehlende Personal in der Schlacht- und Zerlegebranche große Probleme. Dabei kommt es inzwischen auch vermehrt zu kurzfristigen Abbestellungen. Betroffen sind dabei in erster Linie die Kühe, weshalb die Preise hier deutlicher nachgeben. Doch auch bei den Jungbullen nimmt der Druck langsam zu, den kleinen Mengen zum Trotz werden für die kommenden Wochen eher schwierige Geschäfte erwartet.

04.09.2020
Futtergetreide: Kaufinteresse stetig
Pflanzen

Info Pflanze

Negative Meldungen über die Feldbestandsentwicklung in Frankreich und Rumänien treibt die Käufer an den Markt. Die Gebote liegen jetzt bei 189,13 EUR/t im gewogenen Mittel und schwanken zwischen 170 bis 224 EUR/t. Die Großhandelspreise sind vergleichsweise statisch, franko Oberrhein werden 200 EUR/t genannt und franko westdt. Veredelungsregion 208 EUR/t. Das Kaufinteresse ist lebhaft, aber nicht drängend. Immerhin kostet neuerntiger Mais ab Lieferung Oktober rund 30 EUR/ weniger.

Futterweizen spiegelt viel deutlicher als Brotweizen die Terminkurssteigerungen wider und legte auf Großhandels-ebene im Vergleich zur Vorwoche um 4 EUR/t zu. Die Erzeuger verkaufen überschaubare Mengen, zeigen sich aber etwas zurückhaltender als beim Brotweizen, denn auf Erfasserstufe haben die Gebote mit durchschnittlich 160,70 EUR/t nur marginal gegenüber Vorwoche zugelegt. Gleichermaßen ruhig läuft der Verkauf von Gerste.

04.09.2020
Brotgetreide: Feste Preise mobilisieren Ware
Pflanzen

Info Pflanze

Weizen wechselt stetig, aber in überschaubaren Mengen den Besitzer. Hinsichtlich des Angebotes gibt es große regionale Unterschiede, was sicherlich auch an den Geboten liegen wird, die sich für Brotweizen bundesweit zwischen 145 und 171 EUR/t frei Erfasserlager bewegen. Im gewogenen Mittel macht das knapp 163,50 EUR/t, was immerhin fast 2 EUR/t mehr sind als in der Vorwoche. Einige Erzeuger spekulieren auf anhaltend steigende Preise. Aber der Rallye am Weltmarkt geht langsam die Puste aus und die Nachfrage lässt bereits wieder nach. Mühlen signalisieren gute Deckung bis Jahresende und warten mit weiteren Rohstoffkäufen ab. Sie zeigten durchweg Interesse, aber als die Rallye in Paris begann und die Kurse die Linie von 190 EUR/t überschritten, beließen Sie ihre Gebote stabil, so dass sich jetzt franko Niederrhein und Westfalen ein Discount auf die Terminmarktnotierung gebildet hat. Zuletzt wurden 189 bzw. 190 EUR/t genannt; Paris schloss bei 192,25 EUR/t. Noch viel deutlicher ist die Preisdifferenz zu den Geboten an den Häfen. Export fehlt, da deutscher Weizen bereits im innergemeinschaftlichen Wettbewerb zu teuer ist. Daher gibt es keine Bedarfskäufe der Handels-unternehmen, die ihre bereits seit längerem bestehenden Negativprämien auf die Terminnotierung in Paris weiter vergrößerten und zuletzt nur 186 EUR/t für Brot- und 191 EUR/t für Qualitätsweizen nannten.

04.09.2020
Rapspreise etwas gestiegen
Pflanzen

Info Pflanze

Die Preisentwicklung für Raps am deutschen Kassamarkt hat sich wieder etwas belebt, nachdem in den vergangenen beiden Wochen nahezu Stillstand herrschte. 365 EUR/t im Bundesdurschnitt entsprechen einem Anstieg von etwa 2,50 EUR/t zur Vorwochenlinie. Die leichten Preissteigerungen können die Abgabebereitschaft aus Erzeugerhand allerdings nur sporadisch motivieren. Das hat vor allem mit der schwachen Nachfrage der Ölmühlen zu tun. Die sind teilweise für den Herbst schon gedeckt und kaufen ansonsten in erster Linie Importraps vom Baltikum oder der Schwarzmeerküste. Am Rostocker Hafen trafen zuletzt neben 12.000 t baltischem Raps auch 7.000 t ukrainische Ware ein. Solange es genug Raps aus dem Ausland zu kaufen gibt, werden die Ölmühlen in Deutschland den in der Regel teureren Inlandsraps eher vernachlässigen.