Info Schwein
Nach Kauf eines Isoflurangerätes muss der Auszahlungsantrag bei der BLE (www.ble.de/ferkelnarkose) mit Vorlage der Rechnung und des Zahlungsnachweises bis zum 15. Oktober eingereicht werden – Frist endet am 15. Oktober 2020!
Unsere Tradition: Die Zukunft sichern
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Info Schwein
Nach Kauf eines Isoflurangerätes muss der Auszahlungsantrag bei der BLE (www.ble.de/ferkelnarkose) mit Vorlage der Rechnung und des Zahlungsnachweises bis zum 15. Oktober eingereicht werden – Frist endet am 15. Oktober 2020!
Info Schwein
Letzten Freitag (2.10.) bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut zwei weitere Funde von mit ASP-infizierten Wildschweinen in Brandenburg. Die Tiere wurden innerhalb des bestehenden Kerngebiets im Landkreis Oder-Spree lokalisiert. Damit stieg die Zahl der ASP-Fälle auf 50. Zwischenzeitlich wird die Jagd auf Wildschweine mit Hilfe von 140 Bundeswehrsoldaten intensiviert. In den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree wurde entlang der deutsch-polnischen Grenze mit dem Bau eines festen Wildzauns begonnen.
Info Schwein
(DBV) Die Situation am Schweine- und Ferkelmarkt spitzt sich weiter zu. Die Marktverwerfungen durch die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen und durch die Corona-bedingt begrenzten Schlachtkapazitäten in der Fleischwirtschaft lassen die Überhänge an schlachtreifen Schweinen weiter anwachsen. Vor diesem Hintergrund fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, Bund, Länder und Fleischwirtschaft dazu auf, alle Möglichkeiten zur Bereitstellung zusätzlicher Schlachtkapazitäten zu nutzen. „Unsere Schweinehalter leiden massiv unter dem eingebrochenen Schlachtschweine- und Ferkelpreis und den logistischen Problemen bei der Vermarktung. Wir haben kein Absatzproblem, sondern einen Kapazitätsengpass in Schlachtung und Zerlegung, den wir durch zusätzliche Schichten oder Schlachttage an Wochenenden oder Feiertagen entschärfen müssen. Wir brauchen schnelle, konsequente und abgestimmte Maßnahmen, um noch drastischere Folgen für die Wertschöpfungskette abzuwenden. Diese gefährliche Mischung aus Corona-Folgen und Afrikanischer Schweinepest droht den Strukturwandel deutlich zu beschleunigen“, so Bauernpräsident Rukwied.
Info Schwein
Mit einem dringenden Appell haben sich das Landvolk und die ISN an Ministerpräsident Stephan Weil gewandt. Die landesweit fehlenden Schlacht- und Zerlegekapazitäten sowie die Marktverwerfungen bringen die Schweine haltenden Betriebe in eine akute und existenzgefährdende Notlage. Ursächlich dafür sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg zu sehen. Nur ein Bündel von Maßnahmen kann die drastischen Folgen für einen ganzen Wirtschaftszweig noch abwenden.
Info Bioenergie
Kabinettsentwurf der EEG-Novelle 2021 mit Licht und Schatten
Die Bundesregierung hat am 23. September 2020 den Kabinettsentwurf für die EEG-Novelle 2021 beschlossen. Der Entwurf geht jetzt ins parlamentarische Verfahren, das EEG 2021 soll dann am 01. Januar 2021 in Kraft treten. Im Vergleich zum EEG 2017 und auch im Vergleich zu den ersten Entwürfen des BMWi ergeben sich aus daraus weitgreifende Änderungen für die Bereiche Bioenergie, Photovoltaik und Windkraft. Die wichtigsten geplanten Neuerungen im Überblick:
Bioenergie
Photovoltaik
Windkraft
Ausblick
Auch wenn sich aus dem Kabinettsentwurf bereits deutliche Verbesserungen für die Bioenergie ergeben, wird sich der DBV im parlamentarischen Verfahren weiter dafür einsetzen, dass die Anlagen eine echte Perspektive erhalten, u.a. indem die Güllevergärung ausgeweitet und der Zubaupfad angehoben wird.
Auch bei der Photovoltaik muss aus Sicht des DBV nachgebessert werden. Die 200m-Randstreifen für Freiflächenanlagen gehen zu Lasten der Landwirtschaft und sind deshalb nicht akzeptabel. Beim Eigenverbrauch tritt der DBV dafür ein, dass die Befreiung von der EEG-Umlage deutlich ausgeweitet wird und die Regelungen insgesamt vereinfacht werden.

Info: Milch/Rind
(AMI, ZMB) – Die Anlieferung in der 38. KW ist um 0,4 % im Vergleich zur Vorwoche saisonal bedingt weiter zurückgegangen. Der saisonale Tiefpunkt wird üblicherweise für Mitte November erwartet. Das Vorjahresniveau wurde um 0,6 % unterschritten. Die Nachfrage auf dem Buttermarkt verläuft normal (abgepackte Butter) bis abwartend (Blockbutter). Die Notierungen für Butter liegen auf unverändertem Niveau. Der Schnittkäsemarkt ist weiterhin ausgeglichen mit guter Nachfrage, niedrigen Reifebeständen und stabiler Preistendenz. Auch die Pulvermärkte zeigen sich relativ stabil mit z. T. uneinheitlichem Preisniveau, wobei die sehr stabile Lage für MMP (LMQ) in Verbindung mit vermehrt neuen Abschlüssen zum Jahresende bzw. das 1. Quartal hervorzuheben ist.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis ist für August 2020 im Vgl. zum Vormonat um 0,6 Ct/kg auf 30,7 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) weiter gestiegen. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 0,3 Ct/kg verringert. Der Mittelwert der 25 % niedrigsten Vergleichspreise hat sich dagegen um 1,0 Ct/kg erhöht.
Info: Milch/Rind
Zur Bundestagsdebatte über den Agrarhaushalt hat der DBV erklärt, dass der geplante spürbare Zuwachs des Bundesagrarhaushalts die Herausforderungen widerspiegelt, vor denen die Land- und Forstwirtschaft steht. Dazu gehören Düngeverordnung, Klimaschutz, Insekten- und Naturschutz sowie Waldschäden. Weiterhin warnt der DBV vor einer Spirale an Auflagen und Beschränkungen. Damit untergräbt der Bund die in Ländern erreichten Konsense mit Landwirten und Umweltverbänden.
Info: Milch/Rind
„Milch ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel für Schülerinnen und Schüler“, betonte DBV-Vizepräsident Schmal anlässlich des Weltschulmilchtages. Die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hebt jährlich am letzten Septembermittwoch die Bedeutung von Schulmilchprogrammen hervor. Aus Sicht des DBV sind entsprechende Programme nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in Industriestaaten aufrechtzuerhalten, um eine gesunde Ernährung zu fördern. Das EU-Schulmilchprogramm ist deshalb praktikabel für die durchführenden Organisationen zu gestalten.
Info: Milch/Rind
Im Forschungsprojekt „MilQMat“ (Projektbeteiligte: Uni Hohenheim, Max-Rubner-Institut) werden Wirtschaftlichkeit und Hygiene von Milchtankstellen untersucht. Die Projektunterstützer (u.a. DBV, Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e. V.) wurden über den aktuellen Stand informiert: In Deutschland werden ca. 850 Milchtankstellen betrieben. Der durchschnittliche Jahresabsatz liegt bei 13.000 Litern/Automat, bei starken Unterschieden von 3.000 bis 40.000 Litern. Durch das Corona-Geschehen ist laut Umfrage unter den Betreibern der Absatz zwischenzeitlich um 60 % gestiegen.
Info: Milch/Rind
(MSGIV) Verendete Wildschweine werden in Brandenburg serologisch oder virologisch auf Afrikanische Schweinepest untersucht. Die Untersuchung der Proben erfolgt im Landeslabor Berlin-Brandenburg. Sollte ein Ergebnis positiv sein, wird der amtliche Verdachtsfall festgestellt und die Probe umgehend an das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zur Bestätigung weitergeleitet. In Brandenburg wurde bislang bei insgesamt 40 Wildschweinen der amtliche Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt (Stand: 1. Oktober 2020): Landkreis Spree-Neiße: 9, Landkreis Oder-Spree: 30, Landkreis Märkisch-Oderland: 1.