Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

10.03.2021
Schweinefleischexport nach Vietnam wieder möglich
Schwein

Wie das BMEL aktuell mitteilt, konnte nach intensiven Verhandlungen erreicht werden, dass einige Drittländer das sog. „Regionalisierungskonzept“ akzeptieren und somit der Export von Schweinefleisch aus ASP-freien Gebieten wieder möglich wird. Eine solche Vereinbarung ist nun auch mit Vietnam gelungen, so dass Deutschland ab sofort wieder frisches Schweinefleisch nach Vietnam exportieren kann. Ferner haben Singapur, Bosnien-Herzegowina und Kanada einer Regionalisierung zugestimmt. Darüber hinaus hat das BMEL mit Brasilien, Argentinien, Südafrika und Südkorea Ausnahmen von der vollständigen Exportsperre für behandelte bzw. verarbeitete Schweinefleischerzeugnisse vereinbaren können. Ebenso nutzt das BMEL derzeit – auch unter Einbeziehung des Bundeskanzleramtes – alle zur Verfügung stehenden Kontaktmöglichkeiten für die Regionalisierungsverhandlungen mit China.

10.03.2021
EU-Schweinebestand in 2020 aufgestockt
Schwein

Laut Eurostat wurden in der EU Ende 2020 mit insgesamt 146,1 Mio. Schweinen 2,1% mehr Tiere gegenüber dem Vorjahreszeitraum gehalten. Nach wie vor ist der Boom in Spanien ungebremst. Dort nahm der Schweinebestand um 4,6 % auf ein neues Rekordhoch von 32,68 Mio. Tieren zu, was in erster Linie auf eine Erhöhung des Mastschweinebestandes zurückzuführen ist. Die Zahl der Sauen blieb mit 2,5 Mio. Tieren stabil. Aber auch in Frankreich gab es deutliche Zuwachsraten von 2,7 % auf 13,87 Mio. Schweine, wobei nicht nur die Mastschweine-, sondern auch die Sauenhalter ihre Bestände kräftig erhöht haben. So nahm die Zahl der Muttertiere um 6,5 % auf 1,05 Mio. Tiere zu. Ganz anders sah das in den Niederlanden aus, wo die Sauenherde binnen Jahresfrist um 11,6 % auf
926 000 Tiere abnahm; der Bestand insgesamt ging um 3,2 % auf 11,54 Mio. Tiere zurück. Grund hierfür ist ein staatlich finanziertes Ausstiegsprogramm für Schweinehalter. In Dänemark gab es mit 13,39 Mio. Schweinen 5,2 % mehr Tiere als noch 2019. Ebenfalls mehr Schweine wurden in Polen, Belgien, Italien und Tschechien gehalten, wohingegen der Bestand in Rumänien, Luxemburg, Lettland und Slowenien zwischen 2,3 % und 4,4 % reduziert wurde.

Eine Übersicht über die Bestandsentwicklung 2010 bis 2020 in Europa finden Sie unter

http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=apro_mt_lspig&lang=de

10.03.2021
Zweite Weiße Zone fertig gestellt
Schwein

Bereits Mitte Dezember 2020 wurde in den brandenburgischen Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße die erste Weiße Zone fertig gestellt: Nun wurde eine Zweite Weiße Zone in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald errichtet. Dabei wurde ein Kerngebiet von ca. 400 qkm um die Orte Friedland und Grunow-Dammendorf mit einem rund 136 km festen Zaun umschlossen. Damit kann die Entnahme der Wildschweine beginnen, vor allem über Lebendfallen. Eine Nutzung von Forst- und Waldwirtschaft in diesem Gebiet ist weitestgehend wieder möglich, ebenso die landwirtschaftliche Tätigkeit in Verbindung mit einer vorherigen Fallwildsuche.

10.03.2021
Bundesrat will rasche Umsetzung der Borchert-Vorschläge
Geflügel

In seiner Sitzung vom 5. März 2021 hat der Bundesrat einen Entschließungsantrag verabschiedet, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, noch vor der Bundestagswahl eine Finanzierungsstrategie für den Umbau der Nutztierhaltung vorzulegen. Darin spricht sich der Bundesrat für eine Tierwohlabgabe auf Fleisch, Milch und andere tierische Produkte aus. Zeitnah müssten konkrete Schritte zur Umsetzung der Empfehlungen aus der Borchert-Kommission eingeleitet werden. Bundesagrarministerin Julia Klöckner hatte bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie Tierwohl jedoch darauf hingewiesen, dass sie, erst wenn ein breiter Konsens über eine Finanzierungsoption feststeht, das Gesetzgebungsverfahren einleiten wird.

Ein weiterer wichtiger Baustein sei die zeitnahe Einführung eines staatlichen verpflichtenden Tierwohllabels.

10.03.2021
Bio-Milchpreise mit leichtem Plus
Öko-Landbau

Milch aus ökologischer Erzeugung war um den Jahreswechsel gefragt. Dies war sowohl auf der Verarbeitungsebene als auch am Spotmarkt der Fall. Gleichzeitig fiel der saisonale Anstieg der Anlieferungsmenge gedämpft aus. Die fortgesetzt hohen Absätze im Lebensmitteleinzelhandel sorgten für eine gute Verwertung des ökologisch erzeugten Rohstoffes. Im Zuge dessen haben einzelne Molkerei ihre Auszahlungsleistung angehoben. Bis zum Beginn des Frühjahres dürften weitgehend stabile Tendenzen vorherrschen.

10.03.2021
Bio-Getreidemarkt läuft auf Hochtouren
Öko-Landbau

Nach der kurzen Verschnaufpause um den Jahreswechsel startet der Bio-Getreidemarkt wieder voll durch. Nach und nach leeren sich die Läger der Verarbeiter und Vermarkter. Hafer und Dinkel sind weiterhin sehr rege nachgefragt. Beim Weizen gestaltet sich die Vermarktung mittlerer Qualitäten schwierig, während sich der Roggenmarkt zumindest teilweise einzupendeln scheint.

10.03.2021
Bio-Kartoffeln unverändert
Öko-Landbau

Die private Nachfrage nach Bio-Kartoffeln stieg 2020 noch über das Rekordjahr 2019. Der durch die Corona-Maßnahmen erhöhte Inhousekonsum hatte einen erheblichen Effekt auf die Einkäufe von Bio-Kartoffeln. Nicht alle Vermarkter können jedoch die hohen Absatzzahlen seit November 2020 bestätigen. Einige sprechen eher von einem schleppenden Absatz. Hohe Absortierungen (Beschädigungen, Unter- und Übergrößen, Drycore, Drahtwurm) begleiten das Packgeschehen und am Ende könnte deutlich weniger Ware für den Speisemarkt zur Verfügung stehen. Die Erzeuger erhalten nach wie vor um die 40 EUR/dt franko Abgabe an die Packbetriebe.

10.03.2021
Bio-Schlachttiere sind gefragt
Öko-Landbau

Die hohe Nachfrage nach Bio-Rindern und insbesondere nach Bio-Kühen hält an. Die Schlachtungen laufen soweit es geht auf Hochtouren, werden aber immer wieder durch fehlende Zerlegekapazitäten gestört. Das Rinderangebot bleibt knapp ausreichend. In den kommenden Wochen dürfte es mit dem Angebot etwas enger werden.

Die Preise für pauschal abgerechnete Bio-Schweine sind im Januar weiter um 2 Ct/kg Schlachtgewicht auf 3,69 EUR/kg gestiegen. Unternehmen, die bislang am unteren Ende der Spanne auszahlten, haben ihre Preise angehoben. Die nach Handelsklasse E abge-rechneten Schweine waren im Januar 1 Ct/kg teurer. Überhaupt stehen im Moment Nachver-handlungen zwischen Landwirten und Ab-nehmern für langfristige Verträge an.