Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

26.03.2021
Fleischverzehr sinkt weiter – Selbstversorgungsgrad Geflügel bei 97,2 Prozent
Geflügel

(BLE) Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch lag 2020 mit 57,3 Kilogramm so niedrig wie noch nie seit Berechnung des Verzehrs im Jahr 1989. Das geht aus den vorläufigen Angaben der Versorgungsbilanz Fleisch des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) hervor. Insgesamt wurde im Jahr 2020 Fleisch mit einem Schlachtgewicht von 8,5 Millionen Tonnen erzeugt – rund 1,6 % weniger als im Vorjahr. In Deutschland wurde 2020 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 750 Gramm weniger Fleisch verzehrt. Während die Menschen 940 Gramm weniger Schweinefleisch und 40 Gramm weniger Rind- und Kalbfleisch aßen, stieg der Verzehr von Geflügelfleisch um 180 Gramm an. Die Importe und Exporte von Fleisch, Fleischwaren und Konserven sanken gegenüber 2019 jeweils um 7,8 und 6,5 %. Die Nettoerzeugung von Geflügelfleisch stieg um 1,7 Prozent. Nach den vorläufigen Zahlen ergibt sich für 2020 insgesamt ein Selbstversorgungsgrad bei Fleisch von 117,7 %. Der Selbstversorgungsgrad bei Geflügel lag bei 97,2 %. www.ble.de/fleisch

26.03.2021
Ökologische Erzeugung nimmt zu
Geflügel

In Deutschland wurden 2020 laut Statistischem Bundesamt in Betrieben mit mind. 3000 Hennenplätzen 12,9 Mrd. Eier erzeugt, damit 3,4 % mehr als 2019. Besonders stark mit 8 % stieg die Ökoproduktion auf 1,6 Mrd. Eier. 2,6 Mrd. Eier stammen aus Freilandhaltung, 8,7 % mehr als 2019. Aus der Bodenhaltung kamen 8 Mrd. Eier oder 61 %.

26.03.2021
Zucker – Deutsche Zuckerexporte haben an Tempo verloren
Pflanzen

Im Jahr 2018 hatten die deutschen Ausfuhren von Weißzucker mit 1,72 Mio. t Rekordhöhe erreicht, gespeist von einer ebenfalls rekordhohen Rübenernte 2017, die Verarbeitung und exportierbare Überschüsse steigen ließ. Doch mit dem deutlichen Ernterückgang im Folgejahr und den ernüchternden Absatzchancen für Weißzucker am Weltmarkt, weil Indien, Thailand und insbesondere Brasilien wettbewerbsfähiger sind, fielen die deutschen Zuckerexporte zurück. 2019 wurden mit 1,41 Mio. t rund 18 % weniger ausgeführt, 2020 erfolgte ein weiterer Rückgang um 15,5 % auf 1,19 Mio. t, auch wenn dies immer noch deutlich mehr als in früheren Jahren war. Gleichzeitig stiegen die Importe auf 533.000 t, womit sich die Nettoexporte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch deutlicher verringert haben. Der Löwenanteil von rund 93,4 % der deutschen Zuckerausfuhren 2020 floss, wie gewohnt, anderen EU-Staaten zu, mit Italien (356.000 t) und Rumänien (105.000 t) als größte Abnehmer.

26.03.2021
Rapspreise geben nach
Pflanzen

Die auf Wochensicht schwächeren Rapsterminkurse in Paris lassen auch die Kassapreise in Deutschland sinken. Alterntig werden in der 12. KW 495 EUR/t im Bundesdurchschnitt angelegt, die die Vorwochenlinie um 6 EUR/t verfehlen. Ex Ernte 2021 sinkt der Rapspreis um 8 auf 420 EUR/t. Auch wenn die Rapspreise rückläufig sind, ist das Niveau nach wie vor sehr hoch und damit aus Anbietersicht attraktiv um zu handeln. Daher erfolgten zuletzt auch noch vereinzelt alterntige Verkäufe von Restmengen, die in der Hausse-Phase in der Erwartung weiterer Preissteigerungen zurückgehalten worden waren. Mit dem Rückgang der Preise nun gibt es für viele keinen Grund zur Zurückhaltung mehr, zumindest für die, die darin den Auftakt einer Schwächephase sehen.

Nachfrage der Ölmühlen ist weiterhin vorhanden, konzentriert sich nun aber zunehmend auf Liefertermine ex Ernte 2021. Mancher Erzeuger nutzte das Preisniveau zur weiteren Vermarktung, andere sind hier schon bis an ihre Grenzen gegangen und warten nun erst einmal den Wetterverlauf in den kommenden Wochen ab, bevor sie weitere Kontrakte eingehen. Das enttäuschende Erntejahr 2019 ist noch nicht vergessen. Seinerzeit hatten Spätfröste noch Ende April und die darauffolgende Trockenheit bis zum Erntestart die Ertragspotenziale vielerorts deutlich gekürzt.

26.03.2021
Futtergetreidemarkt stetig auf niedrigerem Niveau
Pflanzen

Der Futtergetreidemarkt ist aktiver als der Brotgetreidemarkt, doch auch hier machen sich die nahenden Feiertage bemerkbar. Das Engagement wird heruntergefahren, denn der kurzfristige Bedarf wurde in den Wochen zuvor gedeckt. Aber die Mischfutterhersteller scheinen auf den Lieferterminen April bis Juni 2021 durchaus noch Bedarf an Futtergetreide zu haben. Daher dürfte nach Ostern die Nachfrage wieder zulegen. Aber auch bei passenden Partien im Tagesgeschäft greifen sie zu, denn es zeichnet sich eine sehr knappe Versorgung in den kommenden Monaten ab. Das bestätigen auch die Großhandelspreise, die im Zuge schwacher Terminnotierungen für Weizen und Mais zwar zurückgegangen sind, aber deutlich gebremst. Stetig läuft Ware, auch aus standortfernen Regionen Richtung Mischfutterindustrie und die Handelsunternehmen sind vorrangig mit Kontraktabwicklung beschäftigt. Aber die seltenen Offerten aus der Landwirtschaft werden flott aufgenommen, vor allem Mais, Triticale und Roggen. Das überschaubare Inlandsangebot wird erweitert durch die stetigen Lieferungen aus den Nachbarländern im Osten, allerdings wird bei den rückläufigen Geboten nicht mehr ganz so aggressiv offeriert. Hinsichtlich der kommenden Ernte agieren die Käufer sehr verhalten und erhoffen sich weiteren Preisrückgang. Gleichzeitig ist auch die Abgabebereitschaft aus der Landwirtschaft gesunken, da nicht mehr die Preise erzielt werden können wie noch vor Wochen. Außerdem haben sie schon deutlich mehr verkauft als in den Jahren zuvor.

26.03.2021
Gedämpfter Brotgetreideumsatz
Pflanzen

Das Brotgetreidegeschäft am Kassamarkt hat sich spürbar beruhigt. Das liegt an den deutlich zurückgenommenen Geboten, die damit nun auch den rückläufigen Terminnotierungen folgen. Immerhin zeigt Paris, nahezu seit Beginn des Monats, Schwächetendenz: der Mai-Termin verlor 13,50 EUR/t, davon in den vergangenen fünf Tagen allerdings nur noch 3 EUR/t. Auf den vorderen Lieferpositionen kommen nur noch sehr vereinzelt Partien an den Markt. Und dort, wo noch vermeintlich Ware lagert, wird zurückgehalten, in der Hoffnung, dass bis zum Anschluss an die nächste Ernte, die Preise auch noch einmal steigen werden. Aber es lässt sich schon die ganzen zurückliegenden Wochen erkennen, dass das schwindende Inlandsangebot Preiswirkung entwickelt. Immerhin setzte die Preisschwäche der Erzeugerpreise erst mit deutlicher Verspätung ein. Das Minus zum Monatsbeginn beträgt für Mahlweizen rund 5 EUR/t frei Lager. Hinsichtlich der Vermarktung der kommenden Ernte wird vom Handel ins Feld geführt, dass die Erzeuger unwillig vermarkten, weil die Preisdifferenz zwischen prompten und ex Ernte Partien so groß ist. Zusammenfassend lässt sich aber für ganz Deutschland sagen, das weitaus mehr Mahlweizen der Ernte 2021 vertraglich gebunden wurde als üblich. Die Nachfrage ist uneinheitlich, hat aber in den vergangenen Tagen deutlich nachgelassen. Über Ostern sind die Mühlen gut gedeckt und Handelsunternehmen haben aufgrund des mangelnden Exportgeschäftes ohnehin genug auf Lager. Auch bis zum Anschluss an die nächste Ernte wurde in den vergangenen Wochen ein Teil des Bedarfes mit Kontrakten gedeckt. Dennoch erwarten Handelsunternehmen ab Anfang Mai noch einmal aufkeimende Nachfrage, die dann alle Lücken bis zum Beginn der nächsten Saison schließen wird. Das Interesse an knapp verfügbarem Roggen ist stetig, so dass auf Erzeugerstufe die Preise zuletzt stabil waren. Damit hat sich Roggen, entgegen der Entwicklung am Weizenmarkt, nicht ermäßigt, sondern im Laufe des Monats sogar verteuert. Der Preisabstand zum Brotweizen ist mit 45 EUR/t aber weiterhin immens. Gleiches gilt für Braugerste, die sich Ende des Monats mit knapp 198 EUR/t frei Erfasserlager stetig verteuert hat.

24.03.2021
Neuer AI-Verdachtsfall in der Gemeinde Emstek
Geflügel

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass es in der Gemeinde Emstek, Ortsteil Höltinghausen, einen neuen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen Aviären Influenza H5 in einer Mastputenhaltung gibt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 900 Putenhähne, die ca. 15 Wochen alt sind. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in dem Putenbestand nachgewiesen. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Betrieb liegt bereits in einem bestehenden Sperrbezirk. Die Restriktionsgebiete werden entsprechend angepasst. Die Tötung des Verdachtsbestandes wurde angeordnet.

Der Landkreis Cloppenburg wird zu dem heutigen AI-Verdachtsfall in der Gemeinde Emstek die Allgemeinverfügungen für die Einrichtung bzw. Erweiterung der Restriktionsgebiete sowie für die Verlängerung des Wiedereinstallungsverbotes für Puten in den Gemeinden Bösel, Cappeln, Emstek, Essen, Garrel, Molbergen, Lastrup und Lindern sowie der Städte Cloppenburg und Friesoythe am 25.03.2021 veröffentlichen. Die Allgemeinverfügungen treten am 26.03.2021 in Kraft.

Da die Verbringung von schlachtreifen Masthähnchen aus deutschen Geflügelpest-Restriktionsgebieten zu niederländischen Schlachtbetrieben derzeit nicht möglich ist, müssen diese Tiere in Deutschland geschlachtet werden. Damit es zu keinen Tierschutzproblemen in den Ställen kommt, hat uns der Landkreis Cloppenburg heute mitgeteilt, dass ab sofort für Beobachtungsgebiete nur noch eine Genehmigung für die Einstallung von Schlachtgeflügel, das für einen Schlachtbetrieb außerhalb Deutschlands bestimmt ist (z.B. Niederlande, Belgien, Polen), genehmigt wird, wenn der Tierhalter nachweisen kann, dass es für die einzustallenden Tiere einen deutschen Schlachtbetrieb gibt.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Vechta, Verden, Wesermarsch und Wolfenbüttel zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Emsland, Oldenburg, Vechta, Verden und Wesermarsch werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.

24.03.2021
Die GRÜNEN fordern Tierschutz-Cent
Geflügel

(az) Damit die Neuausrichtung der Tierhaltung „wirtschaftlich machbar“ sei, spricht sich die Partei DIE GRÜNEN in ihrem Programmentwurf zur Bundestagswahl u.a. dafür aus, den Umbau in tiergerechte Ställe durch einen „Tierschutz-Cent“ auf tierische Lebensmittel zu fördern. Als Grundsatz solle gelten, „dass deutlich weniger Tiere gehalten werden als bisher und diesen Tieren ein wesentlich besseres Leben ermöglicht wird“. Angestrebt werden eine Flächenbindung mit maximal 2 GVE je Hektar sowie „Obergrenzen pro Stall“, ohne dass diese konkretisiert werden. Ebenfalls vorgeschlagen wird eine verpflichtende Haltungskennzeichnung auf den Produkten für alle Tierarten.