Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

13.04.2023
Bio-Milchpreise weiterhin über 60 Cent
Öko-Landbau

Bei den Bio-Milcherzeugerpreisen hat sich im Februar 2023 der Rückgang fortgesetzt. Gut die Hälfte der deutschen Molkereien senkten ihre Auszahlungspreise. Der Abstand zur konventionellen Milch hat sich dennoch wieder vergrößert. Die uneinheitliche Absatzentwicklung von Bio-Milchprodukten im Lebensmitteleinzelhandel hat sich im Februar fortgesetzt. Die rückläufige Entwicklung der Milcherzeugerpreise dürfte sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Die Preiskorrekturen nach unten werden für Bio-Milch jedoch voraussichtlich nicht so hoch ausfallen wie für konventionelle Milch. (Quelle: DBV)

12.04.2023
Angebot an Schlachtschweinen trotz Ostern klein
Schwein

(AMI) – Durch den Wegfall zweier Schlachttage während Ostern konnte der Bedarf an Schlachtschweinen zuletzt weitestgehend gedeckt werden. Allenfalls regional wurde von etwas zu kleinen Mengen berichtet.

Anders als in den Vorjahren gibt es allerdings keine Überhänge. Einerseits sind die Stückzahlen generell klein, andererseits haben viele Landwirte ihre Tiere vor den Feiertagen verstärkt abgeliefert. Dementsprechend präsentiert sich der Markt insgesamt recht ausgeglichen. Für die kommenden Wochen wird nun mit flotteren Geschäften gerechnet. Die Grillsaison dürfte Impulse bieten, das Angebot an Schlachtschweinen wird klein bleiben. Noch scheint aber kein Spielraum für Preisanstiege vorhanden zu sein.

12.04.2023
Weitere Forschung bei Impfstoff gegen ASP
Schwein

Nach Informationen des französischen Amts für Gesundheitsschutz haben dortige Wissenschaftler bei der Inaktivierung des derzeit in der EU zirkulierenden ASP-Virusstamms eine deutlich weniger gefährliche Variante erzeugt, die als mögliche Basis für einen ASP-Impfstoff dienen könnte. Diese Variante verursacht in den meisten Fällen nur ein leichtes Fieber bei den infizierten Schweinen. Gegenüber der herkömmlichen ASP-Variante entwickeln die Tiere zudem nach der Infektion Immunität, und zwar ohne Symptome zu zeigen.

Trotz des großen Potentials für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Tierseuche, müssen weitere Untersuchungen zunächst belegen, ob die neue, abgeschwächte Variante nicht übertragbar ist und auch nicht wieder virulent werden kann. Ebenfalls geprüft werden muss, inwiefern geimpfte Tiere das Virus noch übertragen. Bei den ersten Impfversuchen wurde sowohl mit Injektionen als auch mit oralen Verabreichungen gearbeitet.

12.04.2023
Tican schlachtet Jungeber und Immunokastraten
Schwein

Das dänische Tönnies-Tochterunternehmen Tican will im Rahmen eines Projektes erstmals Jungeber bzw. immunokastrierte Schweine schlachten. Dabei ist vorgesehen, in den kommenden Monaten zunächst rund 300.000 Jung- bzw. 200.000 geimpfte Eber an den Haken zu bringen. Die bessere Futterverwertung und der höhere Fleischanteil dieser Tiere steht ein niedriges Schlachtgewicht von 85 bis 89 kg sowie höhere Kosten durch mehr Sortierungsaufwand am Schlachthof gegenüber.

In Deutschland hatte sich eine Gruppe von Sprechern der Sauenhalter aus mehreren Landesbauernverbänden, u.a. das Landvolk Niedersachsen, schon vor Verbot der chirurgischen Kastration ohne Vollnarkose in einem Projekt „100.000 Improvac-Schweine“ für diesen Weg eingesetzt. Die Auswertung der Schlachtschweine wurde erst kürzlich von der Uni Kiel, Prof. Krieter, veröffentlicht. Die Qualität der immunokastrierten Eber zweifelt auch auf Seiten der Schlachthöfe mittlerweile keiner mehr an. Geblieben ist aber der erhöhte Sortieraufwand aufgrund der Forderung von Teilen des Handels.

12.04.2023
Sachsen erweitert ASP-Schutzzaun
Schwein

Wie das Sächsische Sozialministerium mitteilt, wurden zur Eindämmung der ASP im Freistaat inzwischen 711 km Festzaun und 71 km Elektrozaun errichtet. Dafür wurden Mittel in Höhe von etwa 23 Mio. Euro investiert. Im Bau sind derzeit weitere 10 km Festzaun. Darüber hinaus wird aktuell der Bau von noch einmal 155 km festem Metallzaun vorbereitet. Mit dem Ende der Zaunbaumaßnahmen wird im zweiten Halbjahr 2023 gerechnet. Die Schwerpunkte des Zaunbaus liegen derzeit im Westen der Restriktionszone. Die Landkreise Nordsachsen, Mittelsachsen, Meißen sowie Dresden planen und errichten Zäunungen für einen Schutzkorridor. Ebenfalls gezäunt werden einzelne Kompartimente mit dynamischem Infektionsgeschehen. Innerhalb der eingezäunten Gebiete wird verstärkt Schwarzwild bejagt.

06.04.2023
Sommerweideprämie: Antragstellung in ANDI2023 bis zum 15. Mai
Milch und Rind

Im ELER-Programm wird in diesem Jahr erstmals eine Sommerweideprämie für die Milchviehhaltung angeboten. Laut der Richtlinie (derzeit noch im Entwurf) werden alle Betriebe gefördert, die ihre Milchkühe vom 16. Mai bis einschließlich den 15. September täglich mindestens 6 Stunden auf der Weide halten. Darüber hinaus muss jeder Milchkuh 0,2 Hektar Dauergrünland, beziehungsweise davon 0,1 Hektar Weidefläche zur Verfügung stehen. Im Falle von Krankheit oder zu erwartenden Schäden des Tieres, wie beispielsweise Unwetterereignisse kann der Weidegang, nach Vermerk auf einem tagaktuell geführten Weidetagebuch, ausbleiben. Hier ist ein Vordruck zu verwenden, welcher in Kürze veröffentlicht wird. Auch die trockenstehenden Tiere müssen bis 14 Tage vor dem Termin der Kalbung Weidegang haben.

Die Zuwendung beträgt 75 EUR je Großvieheinheit (Milchkuh mit mindestens einer Kalbung) für konventionelle und 51 EUR je GVE für Ökologische Betriebe. Die Berechnung der Förderung erfolgt auf Grundlage der in HI-Tier gemeldeten Daten. Im Rahmen dieser gesamtbetrieblichen Fördermaßnahme ist ein Nachweis über die Milchlieferung zu erbringen, welcher grundsätzlich mit dem Datenbegleitschein, spätestens jedoch bis zum 31.05. des Antragsjahres bei der Bewilligungsstelle einzureichen ist. Als Nachweis gelten Lieferbelege. Eine MLP-Teilnahmebestätigung ist nicht ausreichend. Weitere Details sind dem Merkblatt zur Sommerweide von Milchkühen und der Richtlinie zu entnehmen unter: https://www.ml.niedersachsen.de/sommerweide/forderung-der-sommerweidehaltung-von-milchkuhen-219854.html