Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

03.04.2024
Start Antragsphase „laufende Mehrkosten“ des Bundesprogramms zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung
Schwein

Am Montag startete die Antragsphase zur Förderung „laufende Mehrkosten“ im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung. Zunächst können sich allerdings nur Organisationen und Kontrollsysteme anerkennen lassen. Im Folgenden können schweinehaltende Betriebe mit höheren Haltungsanforderungen die Förderung der laufenden Mehrkosten beantragen. Zunächst muss der Betrieb einmalig von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) für förderfähig anerkannt werden. Dazu muss er Mitglied in einer anerkannten Organisation sein oder an einem anerkannten Kontrollsystem teilnehmen. Diese seien dann laut BLE für die Kontrolle der zu erfüllenden Kriterien zuständig. Die Förderung ist an verschiedene Förderkriterien gebunden, diese können Sie auf folgender Seite einsehen: https://lmy.de/qgUg

03.04.2024
Schweinebestand aus Agrarstrukturerhebung 2023 veröffentlich
Schwein

In der vergangenen Woche veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die endgültigen Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2023. Im Gegensatz zu den halbjährlichen Viehzählungen (Stichtage: 03. Mai und 03. November) werden dabei auch kleinere Betriebe mit weniger als 50 Schweinen bzw. weniger als 10 Zuchtsauen erfasst. Zum Stichtag am 01. März 2023 existierten in Deutschland etwa 161.700 viehhaltende landwirtschaftliche Betriebe. Diese Zahl zeigte im Vergleich zu 2020, als es rund 168.800 solcher Betriebe gab, einen Rückgang um etwa 4 % oder 7.100 Betriebe. Somit haben 63 % der insgesamt rund 255.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland Viehhaltung betrieben. Dies entspricht nahezu dem Anteil viehhaltender Betriebe im Jahr 2020, der bei 64 % lag.

Im Jahr 2023 hielten 27.600 Betriebe in Deutschland insgesamt 22,4 Millionen Schweine. Im Vergleich dazu waren es drei Jahre zuvor noch 31.900 Betriebe mit 26,3 Millionen Schweinen. Innerhalb dieses Zeitraums von drei Jahren verringerte sich die Anzahl der Betriebe mit Schweinehaltung um 4.300 oder 13 %. Der Schweinebestand reduzierte sich von 2020 bis 2023 um ganze 15 % oder 3,9 Millionen Tiere, während die durchschnittliche Anzahl von Schweinen pro Betrieb von 826 auf 810 sank. Die Zahl der sauenhaltenden Betriebe nahm innerhalb von drei Jahren um 21 % auf 7.070 zum 01. März 2023 ab. Der Zuchtsauenbestand verringerte sich um 19 % auf 1,4 Mio. Tiere. Ein Großteil (62 %) aller Schweine in Deutschland wird in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gehalten.

03.04.2024
Schlachtschweinepreis bleibt unverändert
Schwein

(AMI) Die Nachfrage gestaltet sich etwas ruhiger, passt aber zum bestehenden Kaufinteresse. Der empfohlene Vereinigungspreis bleibt unverändert auf 2,20 EUR/kg Schlachtgewicht. In der Woche vor Ostern wurde die Situation bei den Geschäften mit Schweinefleisch als insgesamt ausgeglichen bewertet. Von Seiten des Gastro-Bereiches hatte sich die Nachfrage nach Edelteilen erhöht. Doch die zur Vermarktung stehenden Mengen reichten für den vorherrschenden Bedarf größtenteils aus. Die unveränderte Preisentwicklung am Schlachtschweinemarkt stützt diese Entwicklung.

28.03.2024
Eiermarkt fest
Geflügel

(AMI/MEG) Im März 2024 wurde der Eiermarkt als saisonüblich rege beschrieben. In den Wochen vor dem Osterfest standen besonders weißschalige Eier im Fokus von LEH und Färbereien. Am Spotmarkt traf die rege Nachfrage auf ein knappes Angebot. Der Bedarf an Eiern war insgesamt hoch. Die Nachfrage nach gefärbten Eiern näherte sich dem jährlichen Höhepunkt. Kommerzielle Färbereien hatten teilweise Probleme, ausreichend Rohware hiesiger Herkunft zu beschaffen. Das Verbraucherinteresse war nun ebenfalls auf weißschalige Eier gerichtet. Teils konnten die Bestellmengen nicht gänzlich bedient werden. Marktteilnehmer erwarten nach dem Osterfest kaum Entspannung auf Angebotsseite. Die Preistendenz von Februar setzte sich im März fort. Das heißt, Woche für Woche gab es leichte Preisaufschläge am Spotmarkt. Große Preissprünge blieben aber aus. Die Aufschläge fielen für Bodenhaltungsware etwas höher aus als für Eier der Haltungsform 3. Für den Verbraucher gab es hingegen keine nennenswerten Preisveränderungen.

28.03.2024
Belebung am Geflügelmarkt
Geflügel

(AMI/MEG) – Im Verlauf des März kam Belebung in den Geflügelmarkt. Das Ostergeschäft lief an und zeitweise vermehrte Sonnenstunden animierten die Konsumenten zu ersten Grillaktionen. Die Aktivitäten des LEHs richten sich neben Produkten des Standardsortiments mit näher rückendem Osterfest auch auf Enten. Marinierte Teilstücke von Hähnchen wurden im März auch bei den Discountern gelistet. Aktionspreise förderten den Absatz. Die Schlachtereiabgabepreise zogen am Hähnchenmarkt an. Die Nachfrage nach Putenfilet war reger. Am Bulkmarkt setzten einige Anbieter ihre Forderungen für frisches Filet herauf, während es zu Beginn des Monats noch gegensätzliche Tendenzen gab. Die Preise bei Lieferung an den LEH blieben stabil oder gaben nach. Die niedrigeren Einstandspreise gaben erste Einkaufsstätten auch an die Verbraucher weiter. Nach einer Phase geringeren Angebots waren die Althennenschlachtereien im März stärker ausgelastet. Auch nach dem Fest sind etliche Schlachtungen bereits fest eingeplant. Entsprechend gaben die Althennenpreise nach.

28.03.2024
EU-Handelsrestriktionen werden ausgeweitet
Geflügel

Der Trilog aus EU-Kommission, Rat und EU-Parlament hat sich verständigt, die Handelsrestriktionen gegenüber ukrainischen Agrarimporten zu verschärfen. Anfang 2024 hatte die EU-KOM Begrenzungen für Eier, Geflügelfleisch und Zucker vorgeschlagen. Im Einzelnen sollen diese Lieferungen für ein Jahr über eine „Notbremse“ auf dem Niveau der durchschnittlichen Importmengen der Jahre 2022 und 2023 gedeckelt werden. Wenn die Bezugsmengen die Niveaus der Vorjahre überschreiten, werden Zölle eingeführt. Die seit 2022 in Kraft gesetzten autonomen Handelsmaßnahmen laufen noch bis zum 5. Juni. Bis dahin muss die Trilog-Einigung vom Parlament und dem Rat formell bestätigt werden. Mit einer Zustimmung des EU-Parlaments wird Ende April gerechnet. Auch der Rat dürfte die Einigung aller Voraussicht nach zeitnah formalisieren. Die neuen Handelsrestriktionen könnten dann fristgerecht am 6. Juni für ein weiteres Jahr in Kraft treten.

28.03.2024
Neues Biosicherheitskonzept für Geflügel-Betriebe
Geflügel

Angesichts der ganzjährigen Ausbrüche von Geflügelpest durch hochpathogene aviäre Influenzaviren (HPAIV) bleibt vorerst nichts anderes übrig, als weiterhin die Biosicherheitsstandards einzuhalten. Ein erfolgversprechender Ansatz dafür bietet das neue Niedersächsische Biosicherheitskonzept für Geflügel haltende Betriebe. Ziel der am 27.02.2023 gegründeten „Arbeitsgruppe Biosicherheit in Geflügelhaltungen“ war es, eine Arbeitshilfe für Tierhalter, Tierärzte und Behörden zu schaffen, die das anzuwendende EU-Recht und nationale Recht in Form eines betriebsindividuellen Biosicherheitskonzeptes abbildet. Das Konzept zur Umsetzung von betriebsindividuellen Biosicherheitsmaßnahmen ist in zehn Handlungsbereiche gegliedert, mit Hilfe dessen der Tierhalter betriebsindividuell prüfen kann, ob er diesen Anforderungen gerecht wird. Für die meisten Handlungsbereiche wird zwischen „baulichen Gegebenheiten“ und „Management“ unterschieden. Für jeden der Bereiche werden die entsprechenden Vorgaben der geltenden nationalen und EU-rechtlichen Bestimmungen dargestellt. Teilweise sind „Empfehlungen“ formuliert, sofern rechtliche Vorgaben fehlen. Gemeinsam mit dem bestandsbetreuenden Tierarzt kann so ein betriebsindividuelles Management zur Seuchenprävention erarbeitet werden. Das Konzept finden sie hier: https://lmy.de/gaVk

28.03.2024
Eierverbrauch um sechs Eier pro Kopf gestiegen
Geflügel

(BLE) Der Pro-Kopf-Eierverbrauch stieg 2023 nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) auf 236 Eier, ähnlich wie 2019. Die Inlandserzeugung sank um 119 Millionen Eier, was zu einem Anstieg der Importe um etwa sechs Prozent führte. Der Selbstversorgungsgrad fiel auf 73 Prozent. Der Gesamtverbrauch stieg auf 19,9 Milliarden Eier (+3%), bedingt durch Bevölkerungswachstum und gesteigerten Bedarf. Mögliche Gründe sind sparsames Verhalten, Inflation und flexitarische Ernährung.
Der Legehennenbestand lag weiterhin über 50 Millionen, einschließlich geschätzter Legehennen in Kleinbeständen (<3.000 Haltungsplätze). Bei einem leichten Rückgang der Legeleistung auf 291 Eier je Henne wurden im vergangenen Jahr 14,6 Milliarden Konsumeier erzeugt (-0,8 Prozent). Damit konnte der Inlandsbedarf zu 73 Prozent aus heimischer Ware gedeckt werden (-3 Prozentpunkte). Importe von Schaleneiern stiegen um 8 Prozent, von Eiprodukten um 4 Prozent. Hauptlieferanten von Schaleneiern waren die Niederlande, gefolgt von Polen, Dänemark, Belgien und Rumänien. Eiproduktexporte gingen um 19 Prozent zurück, Schaleneier um 4 Prozent.