Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

31.05.2024
DBV kritisiert Tierschutz-Novelle
Geflügel

Das Bundeskabinett hat vergangenen Freitag kurzfristig den Entwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes verabschiedet, welcher noch vor der Sommerpause dem Bundesrat vorgelegt werden soll. Der DBV hat sich im Zuge der Vorstellung bereits deutlich geäußert, dass das Tierwohl für unsere Landwirte höchste Priorität hat, aber die Vorschläge des BMEL wenig praktikabel sind und in handwerklicher Hinsicht sehr überarbeitungsbedürftig. Ausgerechnet jetzt sollen den Landwirten mit dieser Novelle weitere nationale Sonderwege und bürokratische Lasten ohne Zusatznutzen für den Tierschutz aufgebürdet werden. Das steht im deutlichen Widerspruch zu Ankündigungen von Bürokratieabbau und Entlastungen der Landwirte. Der DBV setzt jetzt auf das parlamentarische Verfahren und hofft, dass dort mit Sachverstand vernünftige Lösungen gefunden werden. Das Gesetz wird am 5. Juli 2024 im Plenum des Bundesrates behandelt und soll voraussichtlich Ende des Jahres im zweiten Durchgang abgeschlossen werden. Die Kabinettsfassung wird derzeit vom DBV überprüft und im weiteren Verlauf des Rechtssetzungsverfahrens wird er gemeinsam mit den Landesbauernverbänden kritisch Stellung beziehen. Die gemeinsame Unterschriftenaktion des Deutschen Bauernverbandes und der Landesbauernverbände gegen die geplanten Änderungen des Tierschutzgesetzes läuft weiterhin. Ihre aktive Teilnahme ist von größter Bedeutung! Informationen zur Aktion und die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter folgendem Link: https://www.bayerischerbauernverband.de/tierschutzgesetz-so-nicht

31.05.2024
USA: Fortführung der Überwachung von H5N1 erforderlich
Geflügel

Wie die US-Landwirtschaftsbehörde (USDA) am Dienstag bekannt gab, wurden erstmals Alpakas im südlichen Idaho mit dem H5N1-Vogelgrippevirus infiziert, nachdem sie engen Kontakt zu infiziertem Geflügel hatten. Von den insgesamt 18 Tieren wurden 4 positiv getestet, über die Klinik ist nichts bekannt. Die USDA bestätigte, dass das Virus mit demjenigen identisch ist, das derzeit unter US-Milchkühen zirkuliert. Seit Mai 2022 hat das USDA Hunderte von H5N1-Fällen in einer Vielzahl von Säugetieren dokumentiert. Die Ergebnisse erhöhen nicht die Bedrohung für die Allgemeinheit, unterstreichen jedoch die Notwendigkeit, die Überwachung und Bekämpfung von H5N1 fortzusetzen.

31.05.2024
Erklärung zur Freiheit von HPAI
Geflügel

Am 29. Februar 2024 wurde der letzte Fall von Aviärer Influenza (HPAI) in Deutschland in einer privaten Kleinhaltung in Nordsachsen festgestellt. Seitdem sind keine weiteren Ausbrüche aufgetreten. Nun wurden die letzten als „unbeendet“ gekennzeichneten Fälle von HPAI, das heißt Fälle, bei denen beispielsweise Desinfektionsmaßnahmen noch abschließend ausstanden, im öffentlich zugänglichen Tierseuchen-Informationssystem (TSIS) abgeschlossen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wird daher in Kürze die Erklärung zur HPAI-Freiheit für Deutschland an die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) übermitteln.

31.05.2024
Wirksamkeit im Feldversuch bestätigt
Geflügel

Zwei Impfstoffe gegen Vogelgrippe haben sich in der Praxis als wirksam erwiesen, wie ein Feldversuch, der vom niederländischen Landwirtschaftsministerium (LNV) in Auftrag gegeben worden ist, zeigt. Frühere Labortests von Wageningen Bioveterinary Research bestätigten die Wirksamkeit dieser Vektorimpfstoffe gegen die Klassische Geflügelpest. Um die Wirksamkeit unter realen Bedingungen zu überprüfen, wurden die Impfstoffe in zwei Legebetrieben getestet. Dabei wurden Hühner zu verschiedenen Zeitpunkten dem HPAI-Virus ausgesetzt. Acht Wochen nach der Impfung zeigte der erste Test, dass eine Infektion verhindert wurde. Weitere Tests über 18 Monate sollen nun die Wirksamkeit während der gesamten Legeperiode prüfen. Im nächsten Schritt soll nach dem Sommer Geflügel in mehreren Betrieben in einem Pilotversuch geimpft werden. Das LNV plant hierfür einen in Europa zugelassenen Impfstoff zu verwenden. Erste Ergebnisse werden Anfang 2025 erwartet, um möglicherweise darauf basierend eine umfangreiche Impfkampagne zu planen.

31.05.2024
Personalie: VDM-Geschäftsführung wechselt
Milch und Rind

(DBV) Ab dem 1. Juni 2024 wird Leonie Langeneck die Geschäfte des VDM führen und folgt damit auf Ludwig Börger als Geschäftsführerin. Leonie Langeneck leitet seit dem 1. Januar 2024 das Referat Milch beim Deutschen Bauernverband.

31.05.2024
DBV kritisiert Tierschutz-Novelle
Milch und Rind

(DBV) Das Bundeskabinett hat vergangenen Freitag kurzfristig den Entwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes verabschiedet. Der DBV hat im Zuge der Vorstellung bereits betont, dass das Tierwohl für unsere Landwirte höchste Priorität hat, aber die Vorschläge des BMEL wenig praktikabel und handwerklich sehr überarbeitungsbedürftig sind. Zur Kritik geht es hier.

31.05.2024
Aktionen zum Tag der Milch am 1. Juni 2024
Milch und Rind

(DBV) Die Initiative Milch startet zum Internationalen Tag der Milch ihre neue Kampagne „Milch macht’s!“. Infos gibt es auf www.die-milch.de. Zentraler Baustein ist ein Musikvideo, welches zeigt: Die Milch bewegt sich. Das Video wird auf YouTube und in weiteren Social-Media-Kanälen, in ausgewählten McDonalds- und Burger-King-Filialen (Ausschnitte) sowie in der digitalen Straßenwerbung sichtbar sein. Darüber hinaus startet die 2. Staffel des Formats „Let’s do Zukunft“ u. a. mit Einblicken in den Hofalltag und einer weiteren Podcast-Ausgabe von „Let’s Talk Milch“ zum Thema gesellschaftliche Trends. Die GML wird in einer Gemeinschaftsaktion mit den Landesvereinigungen den Videoclip „Ich bin LandwirtIn, natürlich…“ in Verbindung mit einem Gewinnspiel auf www.milchwirtschaft.com zeigen. Der DBV gibt im Rahmen seiner Pressemitteilung über die zahlreichen Aktionen in den Regionen zum Tag der Milch wieder einen Überblick.

31.05.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In KW 22 war die Milchanlieferungsmenge 0,3 % größer als in der Woche zuvor. Der bisherige Jahreshöchststand wurde erreicht, die Menge aus der Vorjahreswoche wurde um 1,1 % überschritten. Nachfrage nach abgepackter Butter weiter hoch, der nahende Sommer stütz die Abrufe. Blockbutter weiterhin belebt, Notierungen auf bisherigem Jahreshöchststand. Käse wird unverändert gut nachgefragt, aus Urlaubsländern steigt zudem die Nachfrage. Export in Drittländer teils schwierig, Preise nicht immer wettbewerbsfähig. Die Lagerbestände sind nach wie vor niedrig und die Preise an den SPOT-Märkten tendieren fester. Weiterhin Kaufinteresse an MMP, aber leichte Beruhigung zur Vorwoche, VMP war nur begrenzt verfügbar. MP in Futtermittelqualität zeigte sich ruhiger, stabiler Verlauf aber bei Ware in Lebensmittelqualität. Pulverpreise insgesamt fester tendierend.

Der bundesdurchschnittliche AMI-Vergleichspreis für Milcherzeuger ist im April im Vgl. zum Vormonat um 0,1 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) gestiegen.

31.05.2024
Ertragsprognosen für Europa zurückgenommen
Pflanzen

Hitze und Frost, Nässe und Trockenheit – die Vegetationsbedingungen in Europa waren selten gegensätzlicher als in diesem Frühjahr.

Die nassen Bedingungen in weiten Teilen Westeuropas sowie in Dänemark und Norditalien führen zu Staunässe, hohem Schädlingsdruck und Verzögerungen der Aussaat, mit möglicherweise negativen Auswirkungen auf die Erträge. Eine abrupte Kälteperiode in der zweiten Aprilhälfte hatte schwere Auswirkungen auf Obst- und Weinanbaugebiete in mehreren Teilen Europas, die Schäden an den einjährigen Ernten dürften sich jedoch in Grenzen gehalten haben. Am deutlichsten war der Temperaturrückgang im Süden und Osten Deutschlands und den angrenzenden Regionen in Tschechien und Polen sowie im Süden Finnlands. In Ostdeutschland und Polen beginnt sich ein Wasserdefizit aufzubauen. Hier bedarf es Regen, um die bislang positiven Aussichten aufrechtzuerhalten. Zu warme und zu trockene Bedingungen in Süditalien wirken sich negativ auf die Kornfüllung des Wintergetreides aus. In Russland sorgt ausgeprägter Wassermangel in Kombination mit Kälte für ungünstige Bedingungen für die Entwicklung von Winterkulturen und führte zu Verzögerungen der Frühjahrsaussaat. In der Türkei werden die Ertragserwartungen für Wintergetreide durch ein ausgeprägtes Wasserdefizit im Westen und eine Hitzeperiode im Südosten des Landes gedämpft. Nur in Spanien und Portugal verbessert sich weiterhin die Ertragsprognose für Winterkulturen, während sie für Italien und mehrere Länder Westeuropas sowie für Ungarn reduziert.

Ertragsprognose für Gerste und Mais gestiegen
Der Prognosedienst der EU-Kommission MARS hat seine Prognose für den durchschnittlichen EU-Ertrag 2024 auf 59,2 dt/ha gegenüber Vormonat um 0,1 dt/ha gesenkt. Für Hartweizen wurde die Prognose um 0,2 auf 34,5 dt/ha reduziert. Demgegenüber taxiert MARS die Gerstenerträge aktuell höher: Wintergerste mit einem Plus von 0,1 dt/ha gegenüber Vormonat nun auf 59,8 dt/ha, Sommergerste auf 43,4 (Vormonat: 43,2) dt/ha. Ebenfalls um 0,2 dt/ha angehoben wurde die Ertragsaussicht für Körnermais, der auf 75,9 dt/ha taxiert wird.
Deutliche Einschnitte gab es für die Rapsprognose, die aktuell nur noch bei 32,1 dt/ha liegt und damit 0,5 dt/ha unter Vormonatsschätzung und nahe dem Vorjahresergebnis. Für Sonnenblumen wurde die Schätzung auf 22,5 dt/ha leicht erhöht, für Ackerbohnen und Erbsen leicht gesenkt. Bei den Sojabohnen ist das Minus auf 28,2 dt/ha etwas stärker. (Quelle: AMI)

31.05.2024
Weizen setzt Kursanstieg fort, Mais klettert
Pflanzen

Die Wetterkarten bleiben kurswirksamer Faktor. In der EU wachsen aufgrund der anhaltenden Niederschläge mittlerweile die Sorgen um Qualitätseinbußen.

Die Aufwärtsbewegung der Pariser Weizenkurse hält nun die vierte Woche in Folge an. Der Fronttermin September 24 schloss am 30.05. bei 258,50 EUR/t, auf Wochensicht zwar nur ein Plus von 0,25 EUR/t, zwischenzeitlich wurde mit 269 EUR/t jedoch der höchste Stand seit März 2023 erreicht.
Impulse lieferten, wie auch in den Wochen zuvor, vor allem die Wettervorhersagen auf der Nordhalbkugel. Trockenheit und Frost mindern die Ernteprognosen für Russland, obgleich die avisierten Niederschläge für die kommenden Tage etwas Dampf aus dem Börsenkessen nehmen. Außerdem ist die EU aufgrund des rasanten Kursanstieges viel zu teuer für den Weltmarkt, an dem es aktuell ohnehin an Ausschreibungen mangelt.
Auch für die EU gewinnen die Wetterkarten immer mehr an Bedeutung. So könnte es in Teilen Frankreichs und Deutschlands aufgrund der anhaltenden Niederschläge zu Qualitätsproblemen kommen. Die Aussichten in Polen und dem Baltikum sind hingegen günstig. Gemäßigte Temperaturen fördern die Entwicklung der Feldbestände, aber es dürfte in einigen Gebieten ruhig mal wieder regnen.
Der Fronttermin für Mais verlor zu Beginn der Handelswoche zunächst, konnte zuletzt aber klettern und mit 224 EUR/t das Vorwochenniveau um 12,25 EUR/t übersteigen.

Weniger Weizen in den Maghreb, mehr nach China
Die EU-Weichweizenexporte vom 01.07.2023 bis 26.05.2024 belaufen sich laut EU-Kommission auf 27,8 (28,4) Mio. t. Das ist ein Rückgang von gut 2 % gegenüber Vorjahreszeitraum. 3,77 Mio. t wurden nach Marokko verschifft, verglichen mit 4,68 Mio. t im Vorjahreszeitraum. Nigeria erhielt 3,04 (Vorjahr: 2,54) Mio. t, Algerien 2,54 (4,08) Mio. t, China 2,01 (1,04) Mio. t und Ägypten 1,52 (1,68) Mio. t. Allein diese fünf Länder stehen für knapp die Hälfte der EU-Weizenexporte. (Quelle: AMI)