Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

12.07.2024
Abschlussarbeit: Online-Umfrage zum Klimacheck
Milch und Rind

Aufruf zur regen Teilnahme an der Online-Umfrage zum Stand des Wissens über Treibhausgasemissionen und zur Klimaplattform Milch.

Ziel der Umfrage ist es, den Stand des Wissens zur Treibhausgasbilanzierung zu analysieren und Optimierungsmöglichkeiten des Klimachecks der Klimaplattform Milch zu identifizieren. Die Klimaplattform Milch ist die Datenbank der niedersächsischen Molkereien, in der die Ergebnisse des Klimachecks der Milchviehbetriebe erfasst werden.

Über folgenden Link: https://survey.academiccloud.de/index.php/932817?lang=de gelangen Sie zur Umfrage. Bei Fragen zur Erhebung steht Frau Karow Ihnen gerne unter ihrer E-Mail-Adresse tabeasophie.karow@stud-uni-goettingen.de zur Verfügung.

12.07.2024
Deutscher Bauernverband zum Düngegesetz
Milch und Rind

(DBV) Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zeigt die Ablehnung des Düngegesetzes durch den Bundesrat, dass nach wie vor erheblicher Korrekturbedarf bei diesem Gesetzesvorhaben besteht. Die betreffende PM des Deutschen Bauernverbands in voller Länge finden Sie hier.

12.07.2024
Gesetzentwurf zum Tierschutzgesetz bedarf umfassender Nacharbeitung
Milch und Rind

Der Deutsche Bauernverband kritisiert den unausgereiften Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tierschutzgesetzes und warnt vor erheblichen Mehrkosten für Nutztierhalter. Der DBV fordert eine gründliche Überarbeitung, um praxistaugliche Lösungen zu finden und die Tierhaltung in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Hier zur PM.

12.07.2024
DBV-Fachausschuss Milch in Thüringen
Milch und Rind

(DBV) Der DBV-Fachausschuss Milch tagte auf Einladung des Thüringer Bauernverbandes am 10./11.07. im Landkreis Hildburghausen. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung wurden am ersten Tag Herausforderungen von landwirtschaftlichen Großbetrieben und die besonderen Bedingungen bei der Bewirtschaftung extensiver Grünlandstandorte diskutiert. Besonders betont wurden die wirtschaftlichen Auswirkungen des geplanten Wegfalls der Agrardieselsteuererstattung. Auf der Tagesordnung der Sitzung am zweiten Tag standen Themen wie EU-Taxonomie-VO und CSRD-Berichterstattung, QM-Milch, Kennzeichnung/Tierwohlprogramme, der aktuelle Entwurf des Tierschutzgesetzes und Tierseuchengeschehen. Diskutiert wurden auch bestehende Forderungen zum Bürokratieabbau.

12.07.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In KW 26 lag die Milchanlieferungsmenge laut ZMB-Berichterstattung 0,9 % unter dem Niveau der Vorwoche. Der Rückgang hat sich in der Berichtswoche weiter verstärkt. Der Markt für abgepackte Butter zeichnete sich durch umfangreiche Warenabrufe aus, die Molkereien waren insgesamt zufrieden. Blockbutter hingegen weiterhin mit ruhigem Marktverlauf und vereinzelten Anfragen zu langfristigen Lieferungen. Käse wurde weiter sehr gut aus dem LEH nachgefragt und durch Angebotsaktionen gestützt. Die Industrie rief ebenfalls nach Plan ab, die Nachfrage aus dem GV-Bereich war trotz schwankender Witterung wohl noch zufriedenstellend.

MMP in Lebensmittelqualität mit kaum neuen Abschlüssen und verhaltenem Verlauf in der ersten Julihälfte, sowohl bzgl. Binnenmarkt als auch Weltmarkt. Preise tendierten fester. Der Mark für Futtermittelware verlief ähnlich. VMP ebenfalls beruhigt bis verhalten bei stabilisierten Preisen. MP uneinheitlich, Lebensmittelware belebt mit zuletzt gestiegenen Preisen, Futtermittelware hingegen ruhig.

12.07.2024
HPAI-Situation Europa und weltweit: März – Juni 2024
Geflügel

(EFSA) Zwischen dem 16. März und dem 14. Juni 2024 wurden in 13 europäischen Ländern 42 Fälle des hochpathogenen aviären Influenzavirus (HPAI H5) bei Haus- (15) und Wildvögeln (27) nachgewiesen. Obwohl die Zahl der Nachweise die niedrigste seit 2019-2020 ist, zirkulieren HPAI-Viren weiterhin auf geringem Niveau. Die meisten Fälle bei Geflügel sind auf den indirekten Kontakt mit Wildvögeln zurückzuführen, es gab aber auch sekundäre Ausbreitungen.

Außerhalb Europas hat sich die HPAI-Situation verschärft, insbesondere in den USA, wo ein neuer Genotyp des A(H5N1)-Virus (B3.13) in mehr als 130 Milchviehbeständen in 12 Staaten nachgewiesen wurde. Die Infektion bei Rindern scheint sich auf das Euter zu konzentrieren, wobei die Milch infizierter Tiere eine hohe Viruslast aufweist und einen neuen Übertragungsweg darstellen könnte. HPAI-Viren wurden auch erstmals bei Alpaka und Walross nachgewiesen.

Zwischen März und Juni 2024 wurden 14 neue menschliche Fälle von Vogelgrippevirusinfektion gemeldet: Vietnam (zwei Fälle), Australien (ein Fall), USA (drei Fälle), China (sechs Fälle), Indien (ein Fall) und Mexiko (ein tödlicher Fall). Der Fall in Mexiko ist die erste bestätigte menschliche Infektion mit A(H5N2). Die meisten Patienten hatten Kontakt zu Geflügel oder Milchvieh. Quelle und weitere Details in englischer Sprache: AI Report XXVIX.pdf (europa.eu)

12.07.2024
Nach Ausbruch der Geflügelpest: So sieht die aktuelle Lage in der Grafschaft Bentheim aus
Geflügel

(Presseinformation LK Graftschaft Bentheim) „Die Seuchenlage in der Grafschaft Bentheim ist zurzeit ruhig“, fasst Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer die vergangenen Tage zusammen. Seit dem Ausbruch der hochansteckenden Geflügelpest (HPAIV) in einem Legehennenbetrieb im Bereich der Stadt Bad Bentheim Ende Juni wurden bislang keine weiteren Krankheitsfälle im Landkreis verzeichnet. Kramer berichtet: „Fünf unserer Tierärztinnen und Tierärzte haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Umgebungsuntersuchungen innerhalb der Überwachungszone, die sich im zehn-Kilometer-Radius um den Ausbruchsbetrieb erstreckt, durchgeführt. Rund ein Drittel der 303 geflügelhaltenden Betriebe in dieser Zone wurde bereits klinisch auf Anzeichen von Geflügelpest untersucht. Im Verdachtsfall, also wenn die Tiere offensichtlich krank aussahen oder sich ungewöhnlich verhalten haben, wurden Proben von den Tieren genommen. Bislang konnten wir zum Glück keine Auffälligkeiten feststellen und auch die Untersuchungsergebnisse waren negativ.“ Die risikoorientierten Untersuchungen in der Überwachungszone werden in der kommenden Woche fortgeführt. Die Tierärztinnen und Tierärzte nehmen dann insbesondere Kleinsthaltungen von Hobbyzüchterinnen und -züchtern in den Blick.

Innerhalb der Schutzzone, die im Radius von drei Kilometern um den Ausbruchsbetrieb verläuft, werden weiterhin die Tierbestände von vier Großbetrieben regelmäßig untersucht. Im Rahmen eines sogenannten Falltiermonitorings müssen die Tierhaltenden dem Veterinäramt zweimal in der Woche Proben von jeweils fünf kürzlich verstorbenen Tieren zur Verfügung stellen. Diese werden dann im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg auf Geflügelpest untersucht.

Sorge bereitet Kramer, dass sich nicht alle geflügelhaltenden Betriebe innerhalb der Schutz- sowie der Überwachungszone an die Aufstallungspflicht halten: „Wir haben hierzu mehrere Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Aber auch bei unseren eigenen Untersuchungen mussten wir leider feststellen, dass die Tiere nicht überall, wie vorgeschrieben, in einem geschlossenen Stall untergebracht sind. Das ist bei der Bekämpfung einer hochansteckenden Tierseuche natürlich unverantwortlich.“ Der Kreisveterinär verweist darauf, dass die strengen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen weiterhin gelten. Neben der Aufstallung des Geflügels müssen die geflügelhaltenden Betriebe in der Schutz- sowie der Überwachungszone u.a. umfangreiche Desinfektions- und Hygienemaßnahmen einhalten.

Da bislang keine weiteren Fälle von Geflügelpest in der Grafschaft aufgetreten sind, zeigt sich Kramer vorsichtig optimistisch, dass die Schutzzone tatsächlich 21 Tage nach Abschluss der Grobdesinfektion des betroffenen Betriebes in Bad Bentheim aufgehoben werden kann. Dieser Bereich würde dann in die Überwachungszone übergehen, die frühestens nach 30 Tagen aufgehoben werden kann. „Für eine Entwarnung ist es noch zu früh. Aber wir befinden uns nun zumindest in einer Phase, in der wir ‚vor der Seuche‘ sind. Wenn alles weiterhin gut verläuft, können wir in der ersten August-Woche die Allgemeinverfügung und damit die Seuchenbekämpfungsmaßnahmen aufheben. Bis dahin liegen aber noch zahlreiche Untersuchungen vor uns. Wichtig ist nach wie vor, dass die geflügelhaltenden Betriebe, die Biosicherheitsmaßnahmen einhalten und so dazu beitragen, einen erneuten Ausbruch zu verhindern“, so Kramer.

12.07.2024
Trotz getrübter Ertragsaussichten: Getreide in Paris im Minus
Pflanzen

(AMI) Während die US-Weizenernte weiterhin rasch voranschreitet und sich die Bedingungen in der Schwarzmeerregion bessern, verschlechtern sich die westeuropäischen Ernteaussichten aufgrund von anhaltenden Niederschlägen.

Die Pariser Weizennotierungen können das Vorwochenniveau nicht halten. Am 11.07.2024 schloss der Fronttermin September 24 bei 223,25 EUR/t und gibt damit binnen einer Woche um 2,25 EUR/t nach. Hierbei waren Tagesschwankungen von -7,50 EUR/t bis +4,75 EUR/t die Regel. Bei den Maisnotierungen zeigt sich zumindest an der Euronext ein anderes Bild. Der Fronttermin August 24 gewinnt auf Wochensicht 6,75 EUR/t und schloss jüngst bei 216 EUR/t. Spätere Kontrakte der diesjährigen Ernte gewinnen bis zu 3 EUR/t.
Die Weizenernte auf der Nordhalbkugel sowie die große Dominanz Russlands am globalen Exportmarkt üben weiterhin Druck auf die Notierungen aus. In den USA schreitet die Weizenernte rasch voran, während sich die Bedingungen in weiten Teilen Russlands bessern und die Ertragsaussichten wieder steigen. Zuvor prognostizierten Marktteilnehmer aufgrund von Frost und Trockenheit dort eine deutlich geringere Weizenernte. Doch die Konkurrenz des Landes bleibt mit flottem Voranschreiten des Drusches hoch. EU-Weizen kann mit den günstigen Offerten Russlands keineswegs mithalten, wobei aktuell nur sehr wenige Ausschreibungen getätigt werden. Einzig Saudi-Arabien und Algerien kauften geringe Mengen.
In Westeuropa trüben sich die Ernteaussichten. Die zahlreichen Niederschläge und Gewitter in den vorigen Wochen in Verbindung mit nur selten Sonnenschein bereiten Erzeugern Sorge. In Frankreich, dem größten Weizenerzeuger der EU, erwartet das Landwirtschaftsministerium einen Rückgang der Weizenernte gegenüber Vorjahr von 15 % auf ein 4-Jahrestief von 29,7 Mio. t. Marktteilnehmer rechnen allerdings eher mit einem Erntevolumen von 27-28 Mio. t. Die schlechten Ergebnisse der französischen Gerstenernte geben keinen Anlass zur Hoffnung auf doch noch bessere Weizenerträge, denn auch in Deutschland halten Niederschläge und Gewitter an.