Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Detaillierte Informationen zu allen im Zuge der Revisionen vorgenommenen Klarstellungen, Erweiterungen und/oder Streichungen und Kürzungen sind wie gewohnt in den Revisionsinformationen am Ende des jeweiligen Dokumentes zu finden.
(AgE) Kaufland stellt als erster Lebensmittelhändler bundesweit das gesamte Putenfleischsortiment auf Haltungsformstufe 3 um. Diese bietet den Tieren 30 % mehr Platz, Zugang zu Außenklimabereichen und natürliches Beschäftigungsmaterial. Das Ziel bei Kaufland sei es, tierwohlfreundliche Produkte zur Selbstverständlichkeit zu machen, was nur durch enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft gelinge. Auch im Bereich Trinkmilch hat Kaufland Fortschritte erzielt und sein Eigenmarkensortiment vollständig auf Haltungsformstufen 3 und 4 umgestellt.
(DBV/BOELW) Nach aktuellen Zahlen bringt das Öko-Trockensortiment den Öko-Markt nach zwei Jahren Flaute in Schwung. Nach einem Rückgang im Inflationsjahr 2022 und einer Plateauphase im Jahr 2023 dürfte der deutsche Ökoumsatz 2024 wieder deutlich zulegen. Während das Öko-Frischesortiment nach dem GfK-Datensatz der AMI von Januar bis September 2024 im Absatz mengenmäßig um 2,2 % zulegte (monetärer Umsatz + 1,4 %), wuchsen die Absatzmengen der Trockensortimente im LEH und Drogeriemärkten um fast 10 %. „Der Absatz verpackter Bio-Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), Discount und Drogerien stieg von Januar bis September um 9,7 % im Vergleich zum Vorjahr; der Umsatz wuchs dabei um 9 %.“ Das meldete Mitte November der BÖLW. Die Öko-Sortimentsbreite in diesen Absatzkanälen wurden in den letzten Jahren kräftig ausgeweitet. Der Anteil von Öko-Produkten im LEH, Discount und Drogerien, so der BÖLW, liegt nun laut NIQ Nielsen bei 5,2 %. https://www.boelw.de/presse/meldungen/artikel/bund-oekologische-lebensmittelwirtschaft-bio-waechst-ueberdurchschnittlich/
(DBV/BÖL) Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau fördert Maßnahmen in der Öko-Erzeugung und in der Wertschöpfungskette und Vermarktung und Verbraucherinformation. Damit ist es das zentrale Programm für die Umsetzung der Bio-Strategie 2030 des BMEL. Eine Übersicht der BÖL-Fördergebiete findet sich auf der Internetseite zum Bundesprogramm:
(DBV/AMI) Es ist weniger Bio-Futtergetreide verfügbar als vor einem Jahr. Zudem ernteten die Landwirte weniger Bio-Futtermais als erwartet. Bio-Leguminosen gibt es nur noch in seltenen Fällen. In Summe trifft das übersichtliche Angebot bei allen Rohwarengruppen auf eine allmählich anziehende Nachfrage, sodass sich die Preise aus dem langanhaltenden Tief bewegen. Es ist erstmal damit zu rechnen, dass die Preise weiter steigen werden.
(DBV/AMI) Bei günstigen Witterungsbedingungen schreitet hierzulande die Ernte der Bio-Möhren für die Einlagerung weiterhin planmäßig voran. Allerdings kommen die Böden mit ihrer Wasseraufnahmekapazität an ihre Grenzen. Die Bedingungen für die Lagerung sind nach wie vor größtenteils gut. Das Angebot wird als ausreichend eingestuft, auch die Qualitäten sind zufriedenstellend. Angebot und Nachfrage halten sich die Waage, sodass sich die Preise auf einem stabilen Niveau bewegen.
(DBV/AMI) Ganz untypisch für die Jahreszeit steigen auch die Rinderpreise – und das für alle Kategorien außer Färsen. Die Versorgung bleibt also knapp. Die Tiere sind nach und nach von den Weiden gekommen, sodass die Schlachtzahlen zwar hochgegangen sind, aber kein Stau entstanden ist. Außerdem beginnt bei den konventionellen und Bio-Rindern schon das Weihnachtsgeschäft, denn jetzt kommen die Masttiere für Weihnachten an den Haken. Besonders knapp bleibt auch die Versorgung mit Jungbullen der Haltungsform 3.
(DBV/AMI) Die Bio-Milchpreise in Deutschland sind im Oktober nochmals deutlich gestiegen. Hier kamen unter anderem die zusätzlich gezahlten Winterzuschläge zum Tragen. Aber auch unabhängig von den saisonalen Effekten zeigte sich der Markt fest. Den saisonal rückläufigen Bio-Milchmengen steht nach wie vor eine belebte Verbrauchernachfrage gegenüber.
Größere Kursschwankungen blieben aus. Am Exportmarkt herrscht Flaute, die Nachfrage großer Importeure ist aktuell schwindend gering.
(AMI) Am globalen Markt ist die Importnachfrage aktuell schwach. Für die EU wichtige Importeure aus dem Nahen Osten oder Nordafrika veröffentlichen derzeit nur selten Ausschreibungen. Hinzu kommt die große Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion, da rutscht EU-Getreide oftmals ohnehin in den Hintergrund. Der aufgrund der politischen Krise Frankreichs schwächere Eurokurs konnte die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Ware zwar etwas steigern, Kaufinteresse konnte aber nicht verzeichnet werden. Die bisherigen EU-Weichweizenausfuhren 2024/25 belaufen sich auf rund 9,48 Mio. t verglichen mit 13,75 Mio. t zum Vorjahreszeitpunkt. Nach Nigeria ging mit 1,61 Mio. t und einem Marktanteil von 17 % bisher die mit Abstand größte Menge. In Richtung Vereinigtes Königreich wurden bislang 808.426 t EU-Weichweizen verschifft, die 3,5-fache Menge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach Marokko und Ägypten wurden mit 714.180 t und 691.683 t hingegen deutlich weniger exportiert. In der aktuellen Saison hatte Russland bei Ausschreibungen der beiden Länder aufgrund attraktiverer Preise oftmals die Nase vorn. Zudem wird argentinischer Weizen aktuell ebenfalls günstiger als EU-Weizen angeboten, was den Exportwettbewerb nochmals verschärft. Lichtblick sind Meldungen über mögliche französische Weizenexporte in Richtung Marokko. Das Land ist, auch da Algerien vor dem Hintergrund diplomatischer Spannungen mit Frankreich französischen Weizen ablehnt, eine wichtige Destination. Marokkos Abhängigkeit von Importen ist aufgrund einer katastrophalen heimischen Ernte nochmals gestiegen, allerdings fiel die französische Weizenernte ebenfalls schlecht aus, was das Exportpotenzial des Landes limitiert. Das könnte Marokko im weiteren Wirtschaftsjahresverlauf drastischer in Richtung Russland lenken. Denn Russland plant ohnehin schon, jährlich rund 1,5 Mio. t Weizen nach Marokko zu verschiffen, nachdem es ein Abkommen mit dem marokkanischen Getreidehandelsverband unterzeichnet hat. Jenseits des Atlantiks geht es an der CBoT für Weizen hingegen marginal aufwärts. Nach einer verkürzten Berichtswoche aufgrund des US-Feiertages ,,Thanksgiving“ schloss der Weizenfronttermin am 04.12.2024 bei umgerechnet 188,39 EUR/t und damit immerhin 0,80 EUR/t über Vorwoche. Für Gegenwind sorgt ebenfalls die große Exportkonkurrenz bei einer geringen globalen Nachfrage. Der feste US-Dollarkurs senkt die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich. Die Meldung aus Russland, dass das Land seine Exportquote für 2025 kürzen und die Weizenausfuhrzölle erhöhen möchte, bot etwas Unterstützung. Ebenso wie die weitere Meldung aus dem Land, dass sich aktuell rund 37 % der russischen Weizenbestände in einem schlechten Zustand befinden, so groß war der Anteil noch nie.