Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 13.10.2023

Tore der Speisekartoffelläger bald verschlossen

Speisekartoffelläger sind gefüllt, die Ware muss nun ruhen. Die Marktversorgung erfolgt weiterhin direkt vom Feld, und zwar zu stabilen Preisen. Nachfrageimpulse von Sonderaktionen werden bald abebben.

Weiterhin kann in der Regel mit der Ernte von Speisekartoffeln zügig fortgefahren werden. Im Osten gibt es aber Regionen, die erst zu trocken waren und nun mit Nässe zu kämpfen haben oder die im Süden trocken geblieben sind. Für den Gesamtmarkt ist das aber überhaupt nicht ausschlaggebend. Generell kann davon ausgegangen werden, dass alle Kartoffeln, die ins Lager sollten, inzwischen auch weitgehend dort angekommen sind und sich die Tore schließen. Selbstverständlich wird noch wie geplant bis November Feldware verladen, bevor von einem endgültigen Ende der Ernte die Rede sein kann.

Mit dem Schließen der Läger und anschließendem Schwitzprozess steht nicht mehr die gesamte Ernte für die sofortige Vermarktung zur Verfügung. Der Bedarf kann aber nach wie vor sehr gut gedeckt werden. Vereinzelt kommen außerdem unerwartete Angebote an den Markt, wenn Vorräte wegen des Auftretens von Fäulen vorzeitig geräumt werden müssen. Aus manchen Gebieten ist zu hören, dass dies 2023 wohl häufiger vorkommt. Grund sind ein zu nasser August und ein zu warmer September. Ohne mechanische Kühlung sind Kartoffelvorräte derzeit eher schwierig zu beruhigen. Die Nachttemperaturen sollten dringend sinken.

Neben Feldware sind bereits erste durchgeschwitzte Ladungen am Markt, heißt es. Dafür werden aber noch keine anderen Preise gewährt als bisher notiert. Vermutlich wird das bis zur Räumung der Feldware auch so bleiben. Angesichts des überall herrschenden Preisniveaus kann aber mit Fug und Recht trotzdem von einem festen Markt gesprochen werden. (Quelle: AMI)

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