Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 13.10.2023

Paris: Rapskurse rutschen ab

Im Sog schwacher Soja- und Palmölnotierungen geben die Rapskurse in Paris deutlich nach. Der schwache Euro kann die Verluste lediglich bremsen.

Die Vorzeichen beim Raps waren in den zurückliegenden 5-Handelstagen tiefrot. Am 11.10.2023 schloss der Fronttermin November 23 bei 419,75 EUR/t, ein Minus von 27,50 EUR/t auf Wochensicht. Auch die Folgetermine traten den Weg nach unten an. Der Kontrakt zur ex Ernte August 24 verlor 18,25 und schloss bei 440,50 EUR/t.

Belastet wurden die Kurse durch die zwischenzeitliche Konsolidierung der Rohölkurse, welche sich negativ auf die Nachfrage des Biokraftstoffsektors ausübte. Zudem standen die globalen Ölsaaten auf breiter Front unter Druck. Die laufende US-Sojaernte sowie optimistische Aussichten auf die südamerikanische Erzeugung 2024 belasteten die Kurse. Zudem ging es auch für die Palmölkurse in Malaysia weiter abwärts. Die Nachfrage der wichtigen Importeure China und Indien war zuletzt deutlich abgeflacht, während die Vorräte Malaysias aufgrund er Produktionssteigerung jüngst ein Jahreshoch erreichten.

Nach dem zurückliegenden Wochenende ging kurzzeitig etwas aufwärts. Der Angriff der Hamas auf Israel ließ die Rohstoffkurse sprunghaft steigen. Im Windschatten fester Rohölkurse legte auch die Pariser Rapsnotierung etwas zu, konnten aber das Niveau in der Folge nicht behaupten. Des Weiteren wurden die Verluste durch den zuletzt schwächeren Euro. Die steigert in der Regel die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Partien gegenüber Lieferungen aus Regionen außerhalb der Union. (Quelle: AMI)

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