Fr, 28.05.2021
Deutsche Rinderausfuhren sinken
(AMI) – In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden weniger Rinder aus Deutschland exportiert als noch im vergangenen Jahr. Mit insgesamt fast 271.000 Zucht- und Nutzrindern wurden in dem genannten Zeitraum 5 % weniger Tiere ausgeführt. Damit wurde der zuvor bestehende Trend gebrochen. Denn seit 2012 bis 2019 konnten die ausgeführten Stückzahlen Jahr für Jahr gesteigert werden. Der Hauptgrund dieser Entwicklung ist in dem gesunkenen deutschen Rinderbestand zu finden.
Der Hauptabnehmer für deutsche Rinder bleiben die Niederlande mit einem Anteil von 70 % an der gesamten Exportmenge. Die dorthin gelierten Tiere werden meist als Kälber für die Mast versandt. Während die Niederländer deutlich weniger Rinder abnahmen, sind die Lieferungen in andere Länder ausgebaut worden. Besonders deutlich erhöhten sich die Transporte nach Polen und Ungarn.