Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 14.05.2021

Und wieder ein neuer Höchststand

Die Lage am deutschen Rapsmarkt bleibt im Prinzip unverändert. Die Erzeuger haben sich längst von ihrer Ernte 2020 getrennt. Bereits die kräftigen Preissteigerungen im März und April konnten viele nicht mehr mitnehmen, da sie umfänglich bereits im November 2020 verkauft hatten, als die Preise erstmals spürbar angezogen waren. Wer hätte damals gedacht, dass die wirkliche Hausse noch bevorsteht und die Preise über 500 EUR/t frei Erfasserlager auf Rekordniveau steigen würden. Der Fokus liegt schon seit Wochen auf der Vermarktung der Ernte 2021. Dafür werden in der 19. Kalenderwoche 506 EUR/t im Bundesdurchschnitt verlangt, was einem Anstieg von 18 EUR/t zur Vorwoche entspricht. Doch auch hier werden schon seit geraumer Zeit nur noch sehr sporadisch Kontrakte abgeschlossen. Zwar könnte die Verkaufsbereitschaft aufgrund des sehr hohen Preisniveaus kaum größer sein, doch der Vermarktungsstand ist bereits höher als in früheren Jahren. Guten Gewissens können die meisten Erzeuger nichts mehr verkaufen, denn das würde ein erhebliches Risiko bedeuten. Zwar haben sich die Feldbestände für Raps bisher gut entwickelt und im Mai sind Niederschläge bereits gefallen und weitere angekündigt, aber nach zwei schwierigen Erntejahren sitzt die Sorge tief, dass das Wetter doch noch einen Strich durch die Rechnung macht und die Erträge kappt. Niemand möchte Gefahr laufen, jetzt zu viel zu vermarkten und am Ende nicht liefern zu können. Somit bleibt es trotz weiterer Preissteigerungen überwiegend ruhig am deutschen Rapsmarkt.

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