Mi, 19.02.2020
Polnische Wirtschaft für schärfere ASP-Bekämpfung
Info Schwein
Die polnische Veredlungsbranche kritisiert die derzeitigen Maßnahmen ihrer Regierung gegen die ASP als nicht ausreichend und fordert ein schlüssiges Konzept, um die laufenden Präventions- und Eindämmungsaktivitäten der unterschiedlichen Stellen zu bündeln. Zur besseren Koordinierung der bisher auf mehreren Ministerien verteilten ASP-Bekämpfung soll ein übergeordneter „ASP-Beauftragter“ ernannt werden, der unmittelbar dem Ministerpräsidenten unterstellt wird. Außerdem wird die Einrichtung eines Zentralen Krisenmanagement-Teams gefordert, das insbesondere für die Ausarbeitung und Durchführung eines landesweit koordinierten „Krisenaktionsplans“ zuständig sein soll. Neben der Schließung sämtlicher Schweineställe, die nicht den behördlichen Biosicherheitsvorschriften entsprechen, schlagen die polnischen Schweineerzeuger u.a. den Einsatz spezieller Spürhunde zur Fallwildsuche im Schwarzwildbestand vor.